Zitronen-Waffeln {Zitrone / weiße Schokolade / Liebe}

FullSizeRender.jpg

Plätzchenliebe überdauert Weihnachten und spätestens zu Ostern ist es Zeit mal wieder welche auf dem Tisch stehen zu haben. Diese schauen nicht nur hübsch aus, sie sind super knusprig und schmecken herrlich nach Zitrone, Schokolade und Frühling. :-)

Das Rezept eignet sich sehr gut für ein gemeinsames Backevent mit etwas größeren Kindern. Die Bällchen auf dem Eisen platzieren, den Deckel zudrücken und die fertigen Kekse probieren, das funktioniert mit etwas Hilfe oder unter Aufsicht prima und macht dem Kuchenkind riesigen Spaß. 

FullSizeRender.jpg

Zutaten für die Plätzchen (ca. 50 Stück)

  • 120g weiche Butter
  • 50g weiße geschmolzene Schokolade
  • 2 Eier
  • 230g Mehl
  • 1/2 Tl Backpulver 
  • Abrieb von einer Bio-Zitrone
  • 1 Tl Vanille
  • 140g brauner Zucker

Zutaten zur Vollendung

  • Puderzucker zum Bestäuben der fertigen Plätzchen

Zubereitung

Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten. Das klappt ganz gut mit den Händen, allerdings klebt der Teig recht stark. Dennoch sollte kein weiteres Mehl hinzugefügt werden. 

IMG_3389.JPG

Den Teig mit einem Teelöffel portionieren, zwischen den Handflächen zu Kugeln rollen und auf ein Backpapier legen. Die Teigkugeln sollten nicht größer sein, sonst werden die Plätzchen nicht schön rund im Waffeleisen.

IMG_3393.JPG

Das Waffeleisen auf mittlerer Stufe (bei 1-6, auf Stufe 4, bei Stufe 1-3 auf Stufe 3) vorheizen. Bei einem Herzwaffeleisen je ein Bällchen pro Herzkammer in das Waffeleisen geben und möglichst mittig im oberen Teil des heißen Waffeleisens platzieren. Den Deckel schließen und dabei einmal feste nach unten drücken. Jedes Plätzchen ca. 2 Minuten goldbraun backen. Wenn die Plätzchen fertig sind, dann sind sie noch recht weich, aber auf einem Kuchengitter hätten sie rasch aus und werden super knusprig. Wenn sie ausgekühlt  sind werden sie mit Puderzucker bestäubt. In einer Metalldose mit Butterbrotpapier kühl lagern. Die Plätzchen sind grundsätzlich ca. 1-2 Wochen haltbar, doch ich versichere, dass sie viel schneller verschwinden! 

IMG_3392.JPG

Habt viel Freude mit diesem Rezept und einen tolle (Plätzchen-)Zeit!

Eure Tine

IMG_3462.PNG

Donau-Cupcake {Kirsche / Schokolade / Vanille / Meringue}

 

IMG_3367.JPG

Wer liebt sie nicht: Donauwellen? Diese Cupcakes sind eine Homage an das beliebte Gebäck und in der Herstellung sind sie nicht ganz so schwierig wie das Original. Der Teig ist rasch hergestellt, während die Muffins backen kommt die Meringue-Buttercreme dran und nachdem die Küchlein gefüllt sind, werden sie mit geschmolzener Schokolade dekoriert. Ich kann sie euch nur wärmstens ans Herz legen, bei uns waren sie in kürzester Zeit verputzt!  

IMG_3366.JPG

Zutaten für die Muffins

  • 180g Mehl
  • 80g Zucker
  • 1 gestr. Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver  
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 100ml Öl
  • 1 El Joghurt
  • 1 Tl Vanilleextrakt  
  • 50g geschmolzene Schokolade
  • 1 El Joghurt
  • 1 Glas Süßkirschen (abgetropft) 

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  •  2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter

Zutaten für die Dekoration  

  • 50g geschmolzene Schokolade

Zubereitung

Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Das Rezept reicht für ca. 11 Cupcakes. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Die feuchten Zutaten mit Ausbahme der Schokolade, einem El Joghurt und der Kirschen mit einem Schneebesen verrühren. Die Creme zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Jeweils einen gehäuften Teelöffel vom Teig in jede Muffinmulde füllen und nun die Schokolade und den Joghurt unter den verbleibenden Teig rühren. Den Schokoteig auf dem weißen Teig verteilen und alles kurz mit einer Gabel marmorieren. Je Form drei Kirschen in den Teig drücken und die Muffins für ca. 15-18 Minuten backen. Die Muffins anschließend aus der Form holen, auskühlen lassen und einen Deckel abschneiden. 

IMG_3364.JPG
IMG_3362.JPG

Während die Muffins im Backofen sind, die Meringue-Buttercreme zubereiten. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils etwas Creme auf die vollständig ausgekühlten und aufgeschnittenen Muffins spritzen. Die Deckel aufsetzen und mit der geschmolzen Schokolade dekorieren. 

IMG_3368.JPG

Lasst sie euch schmecken, mit Freunden, mit der Familie ganz egal, in Gesellschaft sind sie  besonders gut! Habt eine köstliche (Cupcake-)Zeit und viel Freude mit diesem Rezept. 

Eure Tine

IMG_3461.PNG

Ninjago-Torte {Vanille / Ganache / Fondant / Schokolade}*

IMG_3346.JPG

Motivtorten stehen bei uns regelmäßig auf der Wunschliste, vor allem wenn ein Geburtstag ansteht. In diesem Jahr sollte es eine Legoparty sein und weil die in die Karnevalszeit fiel, bot sich diese Ninjago-Torte irgendwie an. Sie schaut komplizierter aus als sie ist und macht auf dem Geburtstagstisch echt was her.

Für die Deko im Hintergrund habe ich mich übrigens vom Blog cuchikind inspirieren lassen. Wenn die Torte mit Shuriken (Wurfsternen) dekoriert werden soll, dann sollten diese 2-3 Tage zuvor modelliert werden, damit der Fondant aushärten kann. 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne oder Buttermilch 
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Ganache

  • 200g Schlagsahne
  • 200g zartbittere Kuvertüre

Zutaten für die Dekoration

  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in gelb, grün und schwarz oder nach eigener Vorliebe

Zubereitung

Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich die Böden und bereite die Ganache zu. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

IMG_3348.JPG

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren, bis die Masse weißlich und sehr luftig ist. Die Butter schmelzen und mit der Sahne oder der Buttermilch verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

IMG_3344.JPG

Für die Ganache zuerst die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen oder in der Mikrowelle erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Ganache für zwei Minuten ruhen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache für mindestens 4 Stunden, ideal über Nacht kalt stellen.

IMG_3345.JPG

Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Ganache bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Ganache einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend die Torte komplett mit der verbliebenen Ganache umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

IMG_3349.JPG

Den Fondant weich kneten und einen kleinen Teil schwarz färben, sowie eine kleine Portion gelb einfärben. Den übrigen Fondant grün einfärben. Aus dem schwarzen Fondant die Augen modellieren und zur Seite legen. Aus der gelben Masse die Zahl formen und ein Rechteck ausschneiden. Für das Rechteck sollte der Gondant auf einer mit Speisestärke und Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche dünn ausgerollt werden. Den Fondant an der Seite der Torte fixieren, dazu genügt ein wenig Feuchtigkeit und sorgfältig glätten. Den grünen Fondant ebenfalls dünn ausrollen, wobei die Fläche der Oberfläche der Torte entsprechen sollte. Den Fondant auf die Torte legen und über dem gelben Rechteck ein Rechteck ausschneiden. Den Fondant auf der Torte glatt streichen, so dass keine Falten oder Huggel verbleiben. Übrigen Fondant abschneiden und für die weitere Deko (Mundschutz) verwenden. Die fertige Torte im Kühlschrank lagern und mind. eine Stunde vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen lassen. 

Habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit und viel Freude mit diesem Rezept!

Eure Tine

IMG_3458.PNG

* Dieser Blogbeitrag enthält Werbung wegen Verlinkung auf einen anderen Blog. Es handelt sich nicht um eine Kooperation, sondern um unbezahlte Werbung. 

Narrenhütchen {Waffel / Buttercreme / Sprinkles / Schokolade}

IMG_3319.JPG

Nicht nur zu Karneval, auch zum Kindergeburtstag oder einfach so für zwischendurch sind diese Narrenhütchen ganz wunderbar. Knusprige Eiswaffeln werden mit lockerer Buttercreme und saftigem Rührkuchen gefüllt, mit Schokolade überzogen und mit Zuckerperlen verziert. Das i-Tüpfelchen bildet eine Kokos-Praline, die den Narrenhütchen den letzten Schliff verleiht.

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 160g Zucker
  • 180g weiche Butter
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für die Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g Butter
  • Einige Tropfen Lebensmittelfarbe 

Zutaten für die Fertigstellung

  • 12 Eiswaffeln
  • 12 Stück Pralinen Raffaello (z.B. von Ferrero)
  • 150g weiße Kuvertüre  
  • evtl. einige Tropfen Lebensmittelfarbe für Schokolade
  • Ca. 50-80g gemischte Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen und das Vanilleextrakt unterrühren. Die Butter zur Eiercreme geben und in der Küchenmaschine solange weiterrühren lassen, bis sich alles gerade gut verbunden hat. Mehl und Backpulver auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. Den Boden einer Springform mit 28cm Durchmesser mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 20-25 Minuten backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter erst in der Form und anschließend auf dem Backpapier vollständig auskühlen lassen.

IMG_3317.JPG

Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme mit Lebensmittelfarbe bunt einfärben und in einen Spritzbeutel füllen.

IMG_3339.JPG

Aus dem Kuchen 12 Kreise in der Größe der Öffnung der Waffel ausstechen und Kreise mit halb so großem Durchmesser.

Die Eiswaffeln in Gläser stellen und jeweils zu einem Viertel mit Creme füllen. Dazu die Spitze vom Spritzbeutel abschneiden. Ein Stück Kuchen mit kleinem Durchmesser auf die Creme geben und festdrücken. Eine weitere Portion Creme in die Waffel füllen und mit den Kuchen abschließen, so dass der Kuchen bündig mit der Waffel abschließt. 

IMG_3321.JPG

Kuvertüre und Lebensmittelfarbe schmelzen und temperieren. Die Zuckerperlen in einer Schüssel bereit stellen. Die Waffeln mit dem offenen Ende ca. 0,5 cm tief in die Schokolade tauchen und die Schokolade am Rand der Schüssel abklopfen. Sobald die Schokolade nicht mehr herunter läuft die Eiswaffeln in die Zuckerperlen drücken und komplett fest werden lassen. 

IMG_3318.JPG

Mit Hilfe eines Zahnstochers ein Loch in eine Kokospraline bohren und die Praline auf die Spitze der Eiswaffel stecken. Die Waffeln schmecken frisch besonders gut, egal ob zum Kaffeestündchen oder einfach so zwischendurch. Ich hoffe ihr habt viel Freude mit diesem Rezept und wünsche euch eine närrische (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

IMG_3457.PNG

Schoko-Rosenkuchen {Schokolade / Birne / Mandel / Sahne}

 

IMG_3275.JPG

Manche Kuchen entstehen spontan und überzeugen dann so sehr, dass sie es auf den Blog schaffen. Dieser Kuchen ist so einer. Eigentlich wollte ich nur einen Schokokuchen mit Birnen backen. Das Ergebnis war optisch nicht ganz überzeugend und so habe ich ihn kurzerhand mit Ganache-Rosen dekoriert. Geschmacklich hat uns dieser saftige und dank des Toppings unglaublich schokoladigen Kuchen sofort überzeugt. Es gibt also keinen Grund euch dieses Rezept vorzuenthalten - bitte schön! 

IMG_3281.JPG

Zutaten für den Kuchen

  • 150g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 4 Eier
  • 150g geschmolzene Schokolade auf Zimmertemperatur abgekühlt
  • 400g Kondensmilch
  • 150g Mehl
  • 200g geröstete und gemahlene Mandeln
  • 2 Tl Backpulver
  • 3-4 frische, reife Birnen

Zutaten für die Dekoration

  • 200g zartbittere Schokolade
  • 200g Schlagsahne
  • einige goldene Zuckerperlen zur Deko

Zubereitung

Am Tag zuvor, oder auch zwei Tage vorher bereite ich die Ganache vor. Dazu die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen oder in der Mikrowelle erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Ganache für zwei Minuten ruhen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache für mindestens 4 Stunden, ideal wäre über Nacht kalt stellen.

IMG_3277.JPG

Bevor es mit dem Kuchen losgeht, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Butter und Puderzucker schaumig rühren, dazu verwende ich normalerweise meine Küchenmaschine. Die Eier nach und nach unterrühren, bis eine lockere und schaumige Masse entsteht. Die Kondensmilch mit der geschmolzenen Schokolade mischen und in einem gleichmäßigen Strahl unter die Eiercreme mischen. Während dieses Vorgangs läuft meine Küchenmaschine die ganze Zeit auf mittlerer Geschwindigkeit.

IMG_3279.JPG

Mehl, Mandeln und Backpulver mischen, auf die Schokocreme sieben und mit einem Teigschaber gleichmäßige unterheben. Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse sowie den Stiel entfernen. Für die Form, ein großes Stück Backpapier zerknüllen, etwas anfeuchten und wieder ausbreiten. Die Form damit auslegen und den Teig einfüllen. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig legen und etwas eindrücken.

IMG_3278.JPG

Den Kuchen für ca. 1 Stunde im vorgeheizten Ofen backen. Heraus nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Ganache etwas erwärmen, glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit Rosen- oder Sterntülle füllen. Die Oberfläche mit Rosen oder Tupfen aus Ganache verzieren und eventuell mit einigen Zuckerperlen verzieren. Den Kuchen sofort servieren oder einen Moment kalt stellen, falls die Ganache zu weich ist.

Lasst ihn euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

IMG_3297.PNG

Kürbishupf {Kürbis / Kerne / Vanille / Schokolade}


 

560FB204-E13E-4B5A-AFE1-0482D56BB013.JPG

Diesen Kürbishupf habe ich schon mehrmals gebacken und heute kommt er nun endlich auf den Blog. Neben frisch gekochtem Kürbispüree habe ich geröstete und gemahlene Kürbiskerne in den Teig gegeben. Dadurch ist der Kuchen nicht nur super saftig, sondern hat auch ein herrlich nussiges Aroma. Schon während die Kürbiskerne in der Pfanne rösten und dabei lustig hochspringen, verbreiten sie ihr wunderbares Aroma. Schokoladentropfen oder Schokoladenstücken, je nachdem was ihr da habt, runden den Kuchen ab und machen ihn zu einem perfekten Begleiter für das tägliche Kaffeestündchen. Ich backe meinen Hupf gerne in einer Silikonform, das ist super praktisch und schieht auch nur mit einem Hauch Puderzucker wunderschön aus. Die Oberfäche bekommt eine sehr glatte Struktur, der Kuchen sieht für mich immer ein bisschen so aus, als ob er karamellisiert wurde. Die Zubereitung ist also relativ fix erledigt und auch wenn der Kuchen aus dem Ofen kommmt braucht es keinen weiteren Schnickschnack. ;-)

C6536B45-FEE6-4818-86BA-9E7BCB9733C2.JPG

Zutaten

  • 4 große Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180g Zucker
  • 180ml Öl
  • 50g geröstete und gemahlene Kürbiskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 200g Mehl
  • 2Tl Backpulver  
  • 150g Kürbispüree (aus gedünstetem Hokkaido, der anschließend püriert wird)
  • 100g Schokokadentropfen oder gehackte Schokolade  
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Alle Zutaten sollten im Voraus Raumtemperatur haben und der Backofen wird auf 175°C Umluft vorgeheizt. Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dabei regelmäßig wenden. Die Kürbiskerne abkühlen lassen und in einem Blitzhacker nicht zu fein hacken. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, Mehl und Backpulver Alle übrigen Zutaten abwiegen und bereit stellen.

315FB1CC-A370-46AE-A6C0-2A674AB28F29.JPG

Zucker, Vanillezucker und Eier gründlich (lieber ein bisschen länger) mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine verrühren. Die Masse sollte deutlich an Volumen gewonnen haben und hell gelb bis fast weiß aussehen! In einem dünnen Strahl und während meine Küchenmaschine auf mittlerer Stufe fleißig weiterrührt gebe ich das Öl dazu. Dadurch verliert die Masse nur minimal an Volumen, wird aber deutlich flüssiger.

34219222-C5CF-445A-B741-D47BDED05C2D.JPG

Mit einem Teigschaber nun zuerst die Mehl-Nuss-Mischung unterheben. Anschließend das Kürbispüree und die Schokoladentropfen unter den Teig arbeiten. Den Teig in eine vorbereitete Silikon- oder andere Gugelhupfform füllen und für ca. 40 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den Hupf aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

5B03D4C1-4C6F-4C23-946E-49236B3F0160.JPG

Frisch, nur mit Puderzucker bestäubt ist der Hupf großartig. Aber er schmeckt auch ganz wunderbar nach ein bis zwei Tagen. Der Hupf sollte luftdicht an einem kühlen Ort gelagert werden, jedoch nicht im Kühschrank. Ich wünsche euch ein leckeres Kaffeestündchen und eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

P.S.: Ist die Farbe nicht großartig?

IMG_0001.PNG