Kürbishupf {Kürbis / Kerne / Vanille / Schokolade}


 

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Diesen Kürbishupf habe ich schon mehrmals gebacken und heute kommt er nun endlich auf den Blog. Neben frisch gekochtem Kürbispüree habe ich geröstete und gemahlene Kürbiskerne in den Teig gegeben. Dadurch ist der Kuchen nicht nur super saftig, sondern hat auch ein herrlich nussiges Aroma. Schon während die Kürbiskerne in der Pfanne rösten und dabei lustig hochspringen, verbreiten sie ihr wunderbares Aroma. Schokoladentropfen oder Schokoladenstücken, je nachdem was ihr da habt, runden den Kuchen ab und machen ihn zu einem perfekten Begleiter für das tägliche Kaffeestündchen. Ich backe meinen Hupf gerne in einer Silikonform, das ist super praktisch und schieht auch nur mit einem Hauch Puderzucker wunderschön aus. Die Oberfäche bekommt eine sehr glatte Struktur, der Kuchen sieht für mich immer ein bisschen so aus, als ob er karamellisiert wurde. Die Zubereitung ist also relativ fix erledigt und auch wenn der Kuchen aus dem Ofen kommmt braucht es keinen weiteren Schnickschnack. ;-)

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Zutaten

  • 4 große Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 180g Zucker
  • 180ml Öl
  • 50g geröstete und gemahlene Kürbiskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 200g Mehl
  • 2Tl Backpulver  
  • 150g Kürbispüree (aus gedünstetem Hokkaido, der anschließend püriert wird)
  • 100g Schokokadentropfen oder gehackte Schokolade  
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Alle Zutaten sollten im Voraus Raumtemperatur haben und der Backofen wird auf 175°C Umluft vorgeheizt. Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dabei regelmäßig wenden. Die Kürbiskerne abkühlen lassen und in einem Blitzhacker nicht zu fein hacken. Zusammen mit den gemahlenen Mandeln, Mehl und Backpulver Alle übrigen Zutaten abwiegen und bereit stellen.

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Zucker, Vanillezucker und Eier gründlich (lieber ein bisschen länger) mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine verrühren. Die Masse sollte deutlich an Volumen gewonnen haben und hell gelb bis fast weiß aussehen! In einem dünnen Strahl und während meine Küchenmaschine auf mittlerer Stufe fleißig weiterrührt gebe ich das Öl dazu. Dadurch verliert die Masse nur minimal an Volumen, wird aber deutlich flüssiger.

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Mit einem Teigschaber nun zuerst die Mehl-Nuss-Mischung unterheben. Anschließend das Kürbispüree und die Schokoladentropfen unter den Teig arbeiten. Den Teig in eine vorbereitete Silikon- oder andere Gugelhupfform füllen und für ca. 40 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den Hupf aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

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Frisch, nur mit Puderzucker bestäubt ist der Hupf großartig. Aber er schmeckt auch ganz wunderbar nach ein bis zwei Tagen. Der Hupf sollte luftdicht an einem kühlen Ort gelagert werden, jedoch nicht im Kühschrank. Ich wünsche euch ein leckeres Kaffeestündchen und eine köstliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

P.S.: Ist die Farbe nicht großartig?

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Nusstorte mit Tonkacreme und Beeren {Mandel / Beeren / Tonkabohne / Ricotta}

 

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Die liebste Marmelade in unserem Haushalt ist immer noch Erdbeermarmelade und darum muss der Vorrat auch mindestens für ein Jahr reichen. Also ging es heute nochmal ins Erdbeerfeld und bei der Gelegenheit konnte ich nicht widerstehen: neben den selbst gepflückten Erdbeeren wanderten Himbeeren, Brombeeren und Süßkirschen in meinen Korb. 

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Habt ihr schon mal Tonka Bohnen ausprobiert? Ich war schon länger neugierig, aber erst kürzlich sind sie mir in die Hände gefallen. In der erfrischenden Ricotta-Creme macht sich das an Vanille erinnernde, leicht säuerliche Aroma ganz wunderbar. Abgerundet wird das Törtchen von nussigen Mandelböden. Ihr müsst diese Kombi unbedingt probieren! Die Creme ist ziemlich unkompliziert und so lässt sich die Torte ziemlich rasch aufbauen. 

Zutaten für den Nussboden

  • 3 große Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vanillemark
  • 3 El saure Sahne
  • 150g Butter
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 100g Mehl (Typ 405) 
  • 1 Tl Backpulver 

Zutaten für die Tonkacreme

  • 250g Ricotta
  • 250g Margerquark
  • 2 El Zucker
  • 1/2 Tonkabohne, fein gemahlen 
  • 180g Schlagsahne
  • 1 Tl San Apart

Zutaten für die Beerenfüllung und Dekoration

  •  500 - 750g frische, gemischte Beeren

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden von 2 runden Backformen mit jeweils 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Butter schmelzen, die saure Sahne einrühren und beides gründlich unter die Eimasse mixen. Mehl, Backpulver und Nüsse mischen und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei sollte möglichst wenig Luft entweichen. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und für ca. 30-35 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost erst mit der Form und dann ohne vollständig auskühlen lassen.

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Die Böden evtl. begradigen und jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Für die Creme die Sahne mit dem SanApart steif schlagen. Ricotta, Quark, Zucker sowie die fein geriebene halbe Tonka Bohne glatt rühren. Zum Schluss 2/3 der Sahne unterheben.

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Die Beeren waschen, säubern und ggf. die Kerne entfernen. Einen Boden auf einer Tortenpappe mit etwas Creme fixieren und ca. 1/4 der Creme auf dem Boden verteilen und großzügig mit Beeren belegen. Den nächsten Boden auflegen, mit der Creme, den Beeren und übrigen Böden ebenso verfahren. Die Torte mit einem Berg frischer Beeren denkorieren und den Rand rundherum mit der verbliebenen Schlagsahne einstreichen.

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Die Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen. Damit sich die Aromen vollständig entfalten, sollte sie eine halbe Stunde bevor sie serviert wird aus dem Kühlschrank genommen werden. Lasst sie euch schmecken und genießt diese wunderbare (Beeren-)Zeit!

Eure Tine 

Lemoncurd-Macaron {Mandeln / Puderzucker / Eiweiß / Lemon-Curd}

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Spätestens seitdem ich, nach einigen Fehlversuchen und Tüftelei, "mein" Macaronrezpt gefunden habe, hat mich das Fieder vollständig gepackt! Widerstand ist zwecklos und Ostern ist ein wunderbarer Anlass ein weiteres Rezept zu testen. Den Teig für die Schalen habe ich dieses Mal in einem hellen Türkis gefärbt und mit einer Lemoncurd-Creme gefüllt. 

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Zutaten für die Macaron-Schalen

  • 40g Eiweiß
  • 10g Zucker
  • 45g gemahlene Mandeln
  • 80g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • Gel- oder Puderlebensmittelfarbe

Zutaten für die Lemon-Curd Creme

  • 2-3 El Lemoncurd
  • 2-3 El Frischkäse Vollfettstufe
  • evtl. etwas Sofortgelatine

Zubereitung

Für die Macaron-Schalen das Eiweiß mit der Prise Salz in der Küchenmaschine steif schlagen. Sobald das Eiweiß weißlich wird, den Zucker langsam einrieseln lassen und solange weiter schlagen, bis ein fester weißer Schnee entstanden ist. Während das Eiweiß steif geschlagen wird, Mandeln und Puderzucker mischen und mindestens einmal sieben.

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Den Mandelzucker in drei Portionen mit Hilfe einer Gummizunge unter den Eischnee heben. Der fertige Teig sollte zäh von der Zunge fallen. Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und runde Macarons auf ein mit einer Silikonmatte oder Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Schalen sollten ca. 15 Minuten ruhen, nach der Hälfte der Zeit den Backofen auf 130°C Ober-Unterhitze vorheizen. Während die Macarons ruhen bildet sich eine Haut auf der Oberfläche. Mit dem Finger einen Macaron vorsichtig berühren um zu testen, ob sie bereit für den Backofen sind. Der Teig darf nicht am Finger kleben.

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Die Schalen im vorgeheizten Backofen bei 130°C Ober-und Unterhitze für ca. 12-14 Minuten backen. Den Ofen unter keinen Umständen vor Ende der Backzeit öffnen, denn dann fallen die Schalen wieder in sich zusammen. Die fertigen Schalen aus dem Ofen nehmen und für mindestens 5 Minuten auf dem Backblech auskühlen lassen. Dann erst die Schalen vorsichtig vom Backpapier abziehen und jeweils Pärchen zusammenstellen. 

Für die Füllung Lemoncurd und Frischkäse glatt rühren. Sollte die Masse zu flüssig sein, mit etwas Sofortgelatine andicken und in einem Spritzbeutel mit Sterntülle im Kühlschrank fest werden lassen. Den Spritzbeutel vorne verschließen, bevor die Creme eingefüllt wird. Die Creme hält sich ein bis zwei Tage im Kühlschrank, die gefüllten Macarons werden etwas weich. Darum nur so viele Macaronschalen mit der Creme füllen, wie auch verzehrt werden.   

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Die Füllung ist leicht säuerlich und bildet damit einen schönen Ausgleich zu den süßen Macaronschalen. Ich wünsche euch und euren Lieben wunderschöne Ostertage! Lasst es euch gut gehen und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

Blutorangen-Bakewell-Tarte {Blutorange / Pistazie / Mandel / Vanille}

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Bakewell-Tarte ist ein englisches Gebäck, das als "Pudding" bezeichnet wird. Es besteht aus einem Mürbeteig, der traditionell mit einer Mandelmasse und Gelee gefüllt wird. Das Original habe ich ein bisschen abgewandelt und ihm mit Pistazien einen frühlingshaft gründen Akzent verliehen. Statt Gelee habe ich Blutorangenfilets auf die Mandelmasse gelegt. Die Blutorangen machen das Gebäck wunderbar saftig.   

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Das Rezept für den Mürbeteig stammt natürlich wieder von der wundervollen Peggy Porschen und ist mit Zitrone verfeinert. 

Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl Typ 405
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale

Zutaten für die Bakewell-Füllung

  • 100g Butter
  • 125g Zucker
  • 2 Eier  
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 50g gemahlene Pistazien
  • 25g Mehl
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt

Zutaten für die Vollendung

  • Filets von 3-4 Blutorangen
  • 1 Tl Puderzucker

Zubereitung  

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den gut gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Boden und Rand der Form mit dem Teig auskleiden, der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Den übrigen Teig wie oben beschrieben verwenden.

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Für die Füllung die Orangen filetieren und etwas abtropfen lassen. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach gründlich untermixen. Nun die trockenen Zutaten mit einem Teigschaber unterheben und die Füllung auf dem Mürbeteigboden verteilen. Die Orangen auf die Mandelmasse legen und die Tarte im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten backen. Die Tarte anschließend bei 175°C Unterhitze für weitere 10 Minuten fertig backen. 

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Die Tarte auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Stollenkonfekt {Quark / Rosinen / Mandeln / Stollengewürz}

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Die Weihnachtsvorbereitungen gehen unaufhörlich weiter und damit ihr am kommenden Wochenende nicht auf das erste Stück Stollen verzichten müsst, habe ich heute das perfekte Rezept für euch: Stollenkonfekt! Es eignet sich übrigens hübsch verpackt auch wunderbar als kleines Mitbringsel oder Weihnachtsgeschenk. Das Rezept ist im Prinzip identisch zu meinem diesjährigen Birnen-Mohn-Stollen, allerdings habe ich auf den Mohn komplett verzichtet und den Teig geteilt. Eine Hälfte habe ich mit Rosinen und gehackten Mandeln verfeinert, die andere Hälfte ist mit Cranberries und gehackten Cashewkernen aromatisiert. Das Konfekt kommt ganz ohne Reifezeit daher und ist für den spontanen Weihnachtskaffee bestens geeignet. Aber schaut selbst: 

Zutaten für das Stollenkonfekt

  • 500g Weizenmehl Typ 550
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 Tl Christstollengewürz
  • 200g Rohrzucker
  • 1/2 Tl Vanille
  • 2 El Rum oder Milch
  • 2 Eier
  • 160g Butter
  • 250g Magerquark
  • 100g Rosinen
  • 50g gehackte Mandeln
  • 100g getrocknete Cranberries
  • 50g gehackte Cashewkerne

Zutaten für die Vollendung

  • 50g Puderzucker
  • 50g Butter

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Das Mehl mit dem Backpulver, Stollengewürz, Salz und Zucker vermischen. Butter schaumig schlagen, und mit Eiern, Quark, Vanille und dem Rum mischen. Statt des Rums eignet sich auch Milch.

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Die Quarkmischung zum Mehl geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in zwei Hälften teilen und die Rosinen und Mandeln bzw. die Cranberries und Cashewkerne unter jeweils eine Hälfte kneten. Aus den Teigen Stollenkonfekt formen. Dazu kleine Portionen, nicht größer als ein Esslöffel, einer Teighälfte zu einer Kugel oder einem Würfel formen und auf eines der vorbereiteten Backbleche setzten. Das Stollenkonfekt im vorgeheizten Ofen, je nach Portionsgröße, für 15 bis 20 Minuten backen. Das Konfekt sollte leicht hohl klingen, wenn man darauf klopft.

Das Stollenkonfekt einen Moment abkühlen lassen und mehrfach mit der geschmolzenen Butter einstreichen. Wenn es etwas abgekühlt ist großzügig mit Puderzucker bestäuben und vollständig auskühlen lassen. In gut verschlossenen Metalldosen hält sich das Stollenkonfekt grundsätzlich 1-2 Wochen. 

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Frisch schmeckt das Konfekt besonders gut, aber auch nach einigen Tagen ist es Grund genug einen Moment den Alltag zu vergessen und sich auf das zu konzentrieren, was die Vorweihnachtszeit eigentlich ist: eine Zeit der Ruhe, Muße und Besinnung oder in diesem Fall des puren Genusses. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

 

Birnen-Mohn-Stollen {Birnen / Mohn / Quark / Mandeln}

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Weihnachtszeit ist ganz klar Stollenzeit! Im letzten Jahr hatten wir einen exotisch fruchtigen Ananas-Stollen, dem Kakaonibs das gewisse Etwas verliehen haben. In diesem Jahr habe ich mich für eine traditionellere Variante mit getrockneten Birnen, Mandeln und Mohn entschieden. Ich liebe Mohn und in dem Quarkstollen macht er sich ganz besonders gut.

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Der Stollen sollte nach dem Backen mindestens zwei Wochen im Keller lagern um dort zu "reifen" und seinen vollen Geschmack und Aroma zu entwickeln. 

Zutaten für den Stollen

  • 500g Weizenmehl Typ 550
  • 1 Päckchen Backpulver 
  • 1 Prise Salz  
  • 200g Rohrzucker
  • 1/2 Tl Vanille
  • 2 El Rum
  • 2 Eier
  • 160g Butter
  • 250g Magerquark
  • 175g fein gehackte Birnen
  • 100g gehackte Mandeln
  • 200g backfertige Mohnfüllung (fertig gekauft oder nach diesem Rezept)

Zutaten für die Vollendung

  • 50g Puderzucker
  • 50g Butter

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und eine Stollenform leicht fetten. Das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Zucker vermischen. Butter schaumig schlagen, und mit Eiern, Quark, Vanille und dem Rum mischen. Statt des Rums eignet sich Birnensaft oder einfach Milch.

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Die Quarkmischung zum Mehl geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss knete ich kurz die gehackten Birnen und Mandeln unter. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dick ausrollen, dabei sollte die längere Seite der Länge der Stollenform entsprechen. Mit der Mohnfüllung bestreichen und von der längeren Seite her aufrollen. Den Stollen in die Form legen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen, so dass die Form den Teig bedeckt. Den Stollen mit der Form für ca. 45 Minuten im Ofen backen und anschließen für weitere 10 Minuten ohne Form fertig backen. Der Stollen sollte leicht hohl klingen, wenn man darauf klopft.

Den Stollen einen Moment abkühlen lassen und mehrfach mit der geschmolzenen Butter einstreichen. Wenn er etwas abgekühlt ist großzügig mit Puderzucker bestäuben. Sobald der Stollen vollständig ausgekühlt ist, in mehrere Lagen von Alufolie wickeln und im Keller oder an einem anderen kühlen Ort (kein Kühlschrank) für ca. 2 Wochen ruhen lassen.

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Den Stollen in Scheiben und frisch mit Puderzucker bestäubt servieren. Für die Zeit, bis der Stollen reif ist, gibt es in den nächsten Tagen Plätzchen und anderes vorweihnachtliches Gebäck. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine