Schoko-Kirsch-Granola {Schokolade / Kirsche / Getreideflocken / Nüsse / Samen}

 

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Vor dem Müsliregal im Supermarkt spielten sich bei uns regelmäßig Dramen ab, kennt ihr das? Ich bin der Meinung, dass Müsli ein gesunder Start in den Tag sein sollte und dementsprechend sollte vor allem der Zuckeranteil im Müsli überschaubar, im Idealfall unter 8g pro 100g sein. Leider ein utopischer Wunsch! Insbesondere bei den Verpackungen, die meinen Sohn ansprechen ist das der Zuckergehalt des Müslis viel zu hoch! Auch das ist ein Grund warum wir unser Müsli viel lieber selber machen als es zu kaufen. Vor allem, aber weil wir alles ganz nach unserem Geschmack zusammenstellen können. 

Seid ihr dabei? Zwei große Vorratsgläser solltet ihr bereitstellen um das fertige Müsli später zu lagern.  

Seid ihr dabei? Zwei große Vorratsgläser solltet ihr bereitstellen um das fertige Müsli später zu lagern.  

Zutaten

  • 300g gemischte Getreideflocken
  • 200g gehackte Haselnüsse 
  • 200g gehackte Mandeln
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 75g Pinienkerne
  • je 50g Sesam- und Leinsamen
  • 200g getrocknete Kirsche 
  • 2-3 El Kakaopulver 
  • 70g Amaranth gepoppt
  • 100g neutrales Öl (Kokos oder Rapsöl)
  • 100g Honig oder eine Mischung aus Argaven- und Reissirup

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Haferflocken, Kerne, Samen und gehackte Nüsse mit dem Amaranth mischen. Das Kakaopulver ebenfalls gründlich untermischen, so dass alles gleichmäßig mit Kakao benetzt ist. Das Fett, falls erforderlich, erwärmen bis es flüssig ist. Dann den Sirup und das Fett gründlich unter die trocken Zutaten mischen, bis alles benetzt ist. Die Mischung auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten (bzw. bis alles goldbraun ist) backen. Zwischendurch regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig gebacken wird und rösten kann.

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Das Granola auf dem Blech auskühlen lassen und anschließend die gehackten Kirschen untermischen. Das fertige und vollständig ausgekühlte Granola in einem Vorratsglas oder einer Dose trocken lagern und alsbald verbrauchen.

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Je nach Geschmack, mit Obst, Joghurt, Milch oder Saft ist das Granola ein gesundes und leckeres Frühstück für die ganze Familie. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Müsli-)Zeit!

Eure Tine

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Mandelstollen {Kirsche / Mandel / Quark / Rum}

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Neben Hefestollen gehört der Quarkstollen zu den Klassikern und ist in unserer Familie auch eigentlich der Favorit. Es kommt allerdings darauf an, womit der aromatisiert wurde. ;-) Die Kombi aus Kirschen und Mandeln harmoniert ganz wunderbar und ist neben dem Birnenstollen vom Vorjahr mein absoluter Favorit. Habt ihr denn schon alle Weihnachtsgeschenke? Hier wird noch fleißig vorbereitet und organisiert, aber das ist jedes Jahr das gleiche obwohl ich es immer wieder anders plane.... Jetzt aber ist Stollzeit! 

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Zutaten für den Teig

  • 175g Butter
  • 100g Puderzucker
  • ½ Tl Salz
  • 250g getrocknete Soft-Kirschen
  • 200g ganze Mandeln
  • 2 El Rum
  • 3-4 Tl Stollengewürzmischung
  • 2 kleine Eier
  • 250g Magerquark
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Vollendung

  • 100g Puderzucker
  • 80g geschmolzene Butter

Zubereitung

Eine Stollenform mit Butter einfetten und leicht bemehlen. 175g weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Salz schaumig rühren. Die Kirschen fein hacken und die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie beginnen zu duften. Die Mandeln aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Rum, Stollengewürz, Eier und Quark zu der Butter geben und alles zu einer cremigen Masse verrühren. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Eier-Butter-Masse rühren. Dabei nur kurz mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer arbeiten und den Rest mit einem Teigschaber unterarbeiten. Nun die Mandeln grob hacken und zusammen mit den Kirschen unter den Teig heben. Den Teig in eine Stollenform geben und die Oberfläche glätten.

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Den Stollen mit der Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und auf vorletzter Schiene für ca. 40 Minuten backen. Die Stollenform abnehmen und den Stollen für weitere 10 Minuten backen. Die Oberfläche mit der Hälfte der geschmolzenen Butter einstreichen und kurz einziehen lassen. Die übrige Butter schmelzen, den Stollen damit einstreichen und großzügig mit Puderzucker bestäuben.

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Der Stollen lässt sich frisch verzehren, aber ein paar Tage Ruhe, damit er Reifen kann tuen ihm gut. Dazu den Stollen in zwei Lagen Alufolie wickeln und an einem kühlen, dunklen Ort lagern. Mit einem frischen Kaffee, evtl. etwas Butter bestrichen schmeckt der Quarkstollen mit Kirschen und Mandeln hervorragend zum weihnachtlichen oder adventlichen Kaffeestündlichen.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit und lasst es euch gut gehen.

Eure Tine

 

 

Kirschmuffin {Süßkirsche / Cherry Kiss* / Vanille / Liebe}

 

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Auf die Idee dieser Muffins hat mich das Gewürz Cherry Kiss* von Just Spices gebracht. Es ist eine Mischung aus Kakaonibs und getrockneten Kirschen und aromatisiert den Teig für diese einfachen aber super leckeren Muffins perfekt. Noch ein Hauch Vanille dazu und schon geht es ab in die Papierförmchen. Solange es geht verwende ich Süßkirschen, aber auch mit Sauerkirschen sind die Muffins super lecker. 

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Zutaten für den Teig

  • 3 Eier
  • 140g Rohrohrzucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 2 El Saure Sahne
  • 180g Butter 
  • 180g Mehl
  • 1Tl Backpulver
  • 500g Süßkirschen (gewaschen und geputzt)
  • 3 Tl Cherry Kiss (Just Spices)

Zubereitung

Das Rezept ergibt 12 Muffins, dazu die Mulden eines Muffinbleches mit Papierförmchen auslegen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Eier, Zucker und Vanilleextrakt in der Küchenmaschine luftig aufschlagen. Die Butter schmelzen und mit der sauren Sahne verrühren. Beides langsam zur Eiermasse geben und sorgfältig untermischen. Mehl, Backpulver und das Gewürz mischen und unter die Creme heben. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen und jeweils zwei bis drei entkernte Kirschen in den Teig drücken. Den Kindern bereitet es eine besondere Freude, wenn ein paar Kirschen noch nicht entkernt sind. Damit es später keine bösen Überraschungen gibt, lasse ich den Stil an diesen Früchten ebenfalls dran. 

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Die Mufins für ca. 15 Minuten backen und nach einer kurzen Zeit aus dem Blech holen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

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Wenn die Kirschsaison vorüber ist, schmecken die Muffins auch mit Zuckeraprikosen sehr gut. In diesem Fall würde ich allerdings auf das Gewürz verzichten. Kirschen aus dem Glas gehen natürlich auch. Lasst es euch schmecken und setzt eurer Phantasie keine Grenzen. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit. 

Eure Tine

*Werbung ohne Auftrag weil Nennung eines Produktes und einer Firma

Kirschbuben {Mürbeteig / Kirschmarmelade / Puderzucker}


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Das Kuchenkind liebt Plätzchen und Cookies jeder Art, wobei Spitzbuben besonders hoch im Kurs stehen. Warum also das Lieblingsgebäck nur zu Weihnachten naschen? Vor allem weil es sich perfekt eignet um Mürbeteigreste zu verarbeiten. Mit frisch gekochter Süßkirschmarmelade sind sie der absolute Hit und auch optisch erinnern sie nicht wirklich an den Winter, den vielfältigen Ausstechern sei Dank! Auf gehts, bist du dabei?  

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Zutaten für die Buben

  • Mürbeiteig, z.B. von diesem Rezept oder von diesem Rezept
  • 2-3 El selbstgemachte Kirschmarmelade (oder gekaufte Marmelade)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den nur noch leicht kalten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Kekse ausstechen, wobei jeder zweite Keks ein Loch in der Mitte bekommt, damit die Marmelade später sichtbar ist.

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Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech für ca. 10 Minuten im Ofen backen. Sie sollten goldbraun sein, wenn sie aus dem Ofen geholt werden. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und mit Marmelade füllen. Die fertigen Kekse mit Puderzucker bestäuben uns servieren.  

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Die Kekse halten in einer kühlen Umgebung grundsätzlich 1-2 Wochen in einer luftdicht verschließbaren Blechdose. Erfahrungsgemäß verschwinden sie bei uns sehr viel schneller. Lasst sie euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Nusstorte mit Tonkacreme und Beeren {Mandel / Beeren / Tonkabohne / Ricotta}

 

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Die liebste Marmelade in unserem Haushalt ist immer noch Erdbeermarmelade und darum muss der Vorrat auch mindestens für ein Jahr reichen. Also ging es heute nochmal ins Erdbeerfeld und bei der Gelegenheit konnte ich nicht widerstehen: neben den selbst gepflückten Erdbeeren wanderten Himbeeren, Brombeeren und Süßkirschen in meinen Korb. 

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Habt ihr schon mal Tonka Bohnen ausprobiert? Ich war schon länger neugierig, aber erst kürzlich sind sie mir in die Hände gefallen. In der erfrischenden Ricotta-Creme macht sich das an Vanille erinnernde, leicht säuerliche Aroma ganz wunderbar. Abgerundet wird das Törtchen von nussigen Mandelböden. Ihr müsst diese Kombi unbedingt probieren! Die Creme ist ziemlich unkompliziert und so lässt sich die Torte ziemlich rasch aufbauen. 

Zutaten für den Nussboden

  • 3 große Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vanillemark
  • 3 El saure Sahne
  • 150g Butter
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 100g Mehl (Typ 405) 
  • 1 Tl Backpulver 

Zutaten für die Tonkacreme

  • 250g Ricotta
  • 250g Margerquark
  • 2 El Zucker
  • 1/2 Tonkabohne, fein gemahlen 
  • 180g Schlagsahne
  • 1 Tl San Apart

Zutaten für die Beerenfüllung und Dekoration

  •  500 - 750g frische, gemischte Beeren

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden von 2 runden Backformen mit jeweils 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Butter schmelzen, die saure Sahne einrühren und beides gründlich unter die Eimasse mixen. Mehl, Backpulver und Nüsse mischen und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei sollte möglichst wenig Luft entweichen. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und für ca. 30-35 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost erst mit der Form und dann ohne vollständig auskühlen lassen.

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Die Böden evtl. begradigen und jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Für die Creme die Sahne mit dem SanApart steif schlagen. Ricotta, Quark, Zucker sowie die fein geriebene halbe Tonka Bohne glatt rühren. Zum Schluss 2/3 der Sahne unterheben.

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Die Beeren waschen, säubern und ggf. die Kerne entfernen. Einen Boden auf einer Tortenpappe mit etwas Creme fixieren und ca. 1/4 der Creme auf dem Boden verteilen und großzügig mit Beeren belegen. Den nächsten Boden auflegen, mit der Creme, den Beeren und übrigen Böden ebenso verfahren. Die Torte mit einem Berg frischer Beeren denkorieren und den Rand rundherum mit der verbliebenen Schlagsahne einstreichen.

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Die Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen. Damit sich die Aromen vollständig entfalten, sollte sie eine halbe Stunde bevor sie serviert wird aus dem Kühlschrank genommen werden. Lasst sie euch schmecken und genießt diese wunderbare (Beeren-)Zeit!

Eure Tine 

Weihnachtstorte {Kirsche / Schokolade / Vanille / Glühwein / Sprinkles}

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Rudi oder Rudolph, ob rotnasig oder nicht, gehört zu Weihnachten inzwischen auch hier bei uns irgendwie dazu. Vor zwei Jahren habe ich niedliche Schokoladen-Cupcakes gebacken und in diesem Jahr kommt Rudi ganz im aktuellen Einhorn-Torten-Stil daher! Statt Horn hat er standesgemäß ein Geweih bekommen und natürlich eine rote Nase.

Innen ist die Torte mit einer dunklen Schokoladenganache und Glühweinkirschen gefüllt. Alternativ geht es natürlich auch ohne den Glühwein. Umhüllt und dekoriert ist Rudi mit einer Vanille-Buttercreme, die wahlweise mit Zimt oder Lebkuchengewürz aromatisiert werden kann. Zwar braucht es ein wenig Zeit um Rudi zum Leben zu erwecken, aber das Ergebnis lohnt sich in jeder Hinsicht.  

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Zutaten für die Böden

  • 260g Zucker (je zur 1/2 brauner und weißer Zucker)
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 2-3 El Kakaonibs
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Schokoladenganache

  • 150g zartbittere Schokolade
  • 150g Schlagsahne

Zutaten für die Glühweinkirschen

  • 1 Glas Süßkirschen
  • 250ml Rotwein
  • 1-2 Tl Glühweingewürz
  • Abrieb der Schale von 1/2 Bio-Orange

Zutaten für die Buttercreme

  • 4 Eiweiß (Größe L)
  • 200g feinen Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • Lebensmittelfarbe in braun, rot und grün

Zutaten für die Dekoration

Zubereitung

Wie immer starte ich bereits am Tag bevor ich die Torte zusammensetzte mit den Böden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. In der Küchenmaschine rühre ich die weiche Butter mit dem Zucker schaumig. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse sollte luftig und blass gelb sein. Die Sahne hinzugeben und das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur ganz kurz unterrühren. Die Kakaonibs mit einem Teigschaber unterheben und den Teig auf dem vorbereiteten Backblech glattstreichen. Den Kuchen für ca. 20-25 Minuten im Ofen backen und auf einem Rost erkalten lassen. 

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Für die Ganache die Schokolade fein hacken, die Sahne erhitzten und die Schokolade in die Sahne geben. Alles ein oder zwei Minuten stehen lassen und anschließend glattrühren. Die Ganache abkühlen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Rotwein mit der Organgenschale und dem Gewürz sowie mit den abgetropften Kirschen aufkochen und über Nacht durchziehen lassen. 

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Am nächsten Tag aus dem Boden vier Tortenböden mit einem Durchmesser von jeweils 15cm ausschneiden. Einen Boden auf eine Tortenpappe setzten und mit Hilfe eines Pinsels mit dem Glühwein tränken. Die Ganache in der Mikrowelle ganz kurz erwärmen, so dass sie sich einmal durchrühren lasst und in einen Spritzbeutel füllen und die Spitze abschneiden. Zwei dicke Ringe Ganache auf den Boden spritzen, der äußere sollte einen kleinen Abstand zum Rand haben. Zwischen die Ganache-Ringe und in die Mitte abgetropfte Glühweinkirschen möglichst eng setzen. Einen zweiten Boden aufsetzten und ebenso verfahren. Den dritten Boden auflegen und großzügig mit Glühwein tränken. Dann die übrige Ganache auf den Boden spritzen und den letzten Boden auflegen. Die Torte kühl stellen. 

Für die Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme Butter (die Temperatur der Butter ist sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Die Creme in drei Portionen teilen und in braun, rot und grün einfärben. Die gesamte Torte wird mit brauner Buttercreme eingestrichen, so dass ca. 3/4 der Creme braun sein sollte. 

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Die Seiten und den Deckel von der Torte großzügig und möglichst glatt mit Buttercreme einstreichen und kühl stellen. Die weiße Schokolade schmelzen und auf einem Backpapier zwei Geweihe aufspritzen. Die Schokolade fest werden lassen und mit dem goldenen Lebensmittelspray ansprühen. Aus Fondant kleine Ohren und Augen formen und ebenfalls golden ansprühen. 

Die Ohren und Augen an der Torte befestigen und das Geweih ebenfalls in die Torte stecken. Dazu evtl. mit einem Messer Schlitze in den Deckel der Torte schneiden und das Geweih hineindrücken. Die verbleibende braune und die grüne und rote Creme in jeweils einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Torte damit dekorieren, aber die rote Nase nicht vergessen.

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Ich wünsche euch viel Spaß dabei, Rudi zum Leben zu erwecken und eine köstliche und entspannte Weihnachtszeit. Lasst es euch und euren Liebsten gut gehen. 

Eure Tine