Ninjago-Torte {Vanille / Ganache / Fondant / Schokolade}*

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Motivtorten stehen bei uns regelmäßig auf der Wunschliste, vor allem wenn ein Geburtstag ansteht. In diesem Jahr sollte es eine Legoparty sein und weil die in die Karnevalszeit fiel, bot sich diese Ninjago-Torte irgendwie an. Sie schaut komplizierter aus als sie ist und macht auf dem Geburtstagstisch echt was her.

Für die Deko im Hintergrund habe ich mich übrigens vom Blog cuchikind inspirieren lassen. Wenn die Torte mit Shuriken (Wurfsternen) dekoriert werden soll, dann sollten diese 2-3 Tage zuvor modelliert werden, damit der Fondant aushärten kann. 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne oder Buttermilch 
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Ganache

  • 200g Schlagsahne
  • 200g zartbittere Kuvertüre

Zutaten für die Dekoration

  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in gelb, grün und schwarz oder nach eigener Vorliebe

Zubereitung

Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich die Böden und bereite die Ganache zu. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

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Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren, bis die Masse weißlich und sehr luftig ist. Die Butter schmelzen und mit der Sahne oder der Buttermilch verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

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Für die Ganache zuerst die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen oder in der Mikrowelle erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Ganache für zwei Minuten ruhen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache für mindestens 4 Stunden, ideal über Nacht kalt stellen.

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Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Ganache bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Ganache einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Anschließend die Torte komplett mit der verbliebenen Ganache umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

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Den Fondant weich kneten und einen kleinen Teil schwarz färben, sowie eine kleine Portion gelb einfärben. Den übrigen Fondant grün einfärben. Aus dem schwarzen Fondant die Augen modellieren und zur Seite legen. Aus der gelben Masse die Zahl formen und ein Rechteck ausschneiden. Für das Rechteck sollte der Gondant auf einer mit Speisestärke und Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche dünn ausgerollt werden. Den Fondant an der Seite der Torte fixieren, dazu genügt ein wenig Feuchtigkeit und sorgfältig glätten. Den grünen Fondant ebenfalls dünn ausrollen, wobei die Fläche der Oberfläche der Torte entsprechen sollte. Den Fondant auf die Torte legen und über dem gelben Rechteck ein Rechteck ausschneiden. Den Fondant auf der Torte glatt streichen, so dass keine Falten oder Huggel verbleiben. Übrigen Fondant abschneiden und für die weitere Deko (Mundschutz) verwenden. Die fertige Torte im Kühlschrank lagern und mind. eine Stunde vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen lassen. 

Habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit und viel Freude mit diesem Rezept!

Eure Tine

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* Dieser Blogbeitrag enthält Werbung wegen Verlinkung auf einen anderen Blog. Es handelt sich nicht um eine Kooperation, sondern um unbezahlte Werbung. 

Narrenhütchen {Waffel / Buttercreme / Sprinkles / Schokolade}

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Nicht nur zu Karneval, auch zum Kindergeburtstag oder einfach so für zwischendurch sind diese Narrenhütchen ganz wunderbar. Knusprige Eiswaffeln werden mit lockerer Buttercreme und saftigem Rührkuchen gefüllt, mit Schokolade überzogen und mit Zuckerperlen verziert. Das i-Tüpfelchen bildet eine Kokos-Praline, die den Narrenhütchen den letzten Schliff verleiht.

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 160g Zucker
  • 180g weiche Butter
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 180g Mehl
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für die Buttercreme

  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 100g feiner Zucker
  • 125g Butter
  • Einige Tropfen Lebensmittelfarbe 

Zutaten für die Fertigstellung

  • 12 Eiswaffeln
  • 12 Stück Pralinen Raffaello (z.B. von Ferrero)
  • 150g weiße Kuvertüre  
  • evtl. einige Tropfen Lebensmittelfarbe für Schokolade
  • Ca. 50-80g gemischte Zuckerperlen

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer mindestens 10 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Die Butter in der Mikrowelle schmelzen und das Vanilleextrakt unterrühren. Die Butter zur Eiercreme geben und in der Küchenmaschine solange weiterrühren lassen, bis sich alles gerade gut verbunden hat. Mehl und Backpulver auf die Eimasse sieben und mit einer Gummizunge unterheben. Den Boden einer Springform mit 28cm Durchmesser mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 20-25 Minuten backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter erst in der Form und anschließend auf dem Backpapier vollständig auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren. Die Creme mit Lebensmittelfarbe bunt einfärben und in einen Spritzbeutel füllen.

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Aus dem Kuchen 12 Kreise in der Größe der Öffnung der Waffel ausstechen und Kreise mit halb so großem Durchmesser.

Die Eiswaffeln in Gläser stellen und jeweils zu einem Viertel mit Creme füllen. Dazu die Spitze vom Spritzbeutel abschneiden. Ein Stück Kuchen mit kleinem Durchmesser auf die Creme geben und festdrücken. Eine weitere Portion Creme in die Waffel füllen und mit den Kuchen abschließen, so dass der Kuchen bündig mit der Waffel abschließt. 

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Kuvertüre und Lebensmittelfarbe schmelzen und temperieren. Die Zuckerperlen in einer Schüssel bereit stellen. Die Waffeln mit dem offenen Ende ca. 0,5 cm tief in die Schokolade tauchen und die Schokolade am Rand der Schüssel abklopfen. Sobald die Schokolade nicht mehr herunter läuft die Eiswaffeln in die Zuckerperlen drücken und komplett fest werden lassen. 

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Mit Hilfe eines Zahnstochers ein Loch in eine Kokospraline bohren und die Praline auf die Spitze der Eiswaffel stecken. Die Waffeln schmecken frisch besonders gut, egal ob zum Kaffeestündchen oder einfach so zwischendurch. Ich hoffe ihr habt viel Freude mit diesem Rezept und wünsche euch eine närrische (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

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Mutzemandeln {Haselnüsse / Puderzucker / Rum}

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Als Düsseldorferin bin ich in der fünften Jahreszeit mit Mutzemandeln aufgewachsen. Sie waren ein fester Bestandteil des Karnevals und eigentlich waren nie genug da, so dass meine Mutter ständig für Nachschub sorgen musste.

Warum ich sie nicht schon längst selber gebacken habe? Keine Ahnung! Ein klarer Fall, ich habe schon zu lange gewartet. Nun, hier sind sie endlich und ich muss zugeben, ich bin sehr verliebt! Sie sind einfach wunderbar: außen leicht knusprig mit dem Crunch des Zuckers, innen weich, mit einem leicht nussigen und dezenten Rumaroma.

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Zutaten

  • 50g Butter
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 EL Rum
  • 75g geriebene Haselnüsse
  • 300g Mehl (Typ 405)
  • ½ Päckchen Backpulver
  • ½ Liter Erdnussöl zum Frittieren
  • Zucker zum Bestreuen

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Eier einzeln unterrühren und den Rum ebenfalls zugeben. Die trockenen Zutaten mischen und alles zu einem glatten festen Teig verarbeiten.

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Das Öl in einem Topf erhitzten. Den Teig ca. ½ cm dick ausrollen und mit einem Ausstecher Mutzemandeln ausstechen. Die Mandeln in kleinen Portionen im heißen Fett ausbacken, bis sie von allen Seiten goldbraun und knusprig sind. Die gebackenen Mutzemandeln auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Zucker wälzen.

Die fertigen Mandeln schmecken am besten frisch und meist habe ich auch gar keine Gelegenheit, sie überhaupt zu lagern. Das wäre sonst aber in einer geschlossenen Metalldose möglich.

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So schnell lässt sich ein köstliches Gebäck zaubern … ich bin verzaubert und werde sie schon bald mal wieder backen – man muss ja nicht unbedingt darauf warten, dass wieder Karneval ist. Habt eine schöne fünfte Jahreszeit!

Eure Tine

Karnevalskrapfen {Rote Beete / Hefe / Zuckerguss}

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Ein dreifaches Helau auf die Karnevalszeit!

Wie versprochen, gibt es heute ein Wiedersehen mit den herrlichen Krapfen, die ich euch bereits zu Neujahr gezeigt habe. Passend zur Karnevals- oder Faschingszeit kommen sie heute in leuchtendem Pink, ein bisschen verrückt also, daher. Mit frisch gepresstem Rote-Beete-Saft lässt sich der Teig wunderbar färben und sie sind so ein echter Hingucker auf jedem Karnevals-Buffet.

Zwar braucht die Vorbereitung etwas Zeit, aber die Mühe lohnt sich. Das Original-Rezept stammt übrigens aus dem Buch „Der Große Lafer Backen“.

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Zutaten für den Hefeteig

  • 50ml Milch
  • 150ml frisch gepresster Rote-Beete-Saft
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500g Mehl (Typ 405)
  • 200g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 50g flüssige Butter
  • 1 Prise Salz

Zutaten zum Ausbacken & für die Deko

  • 500ml Erdnussöl oder Butterschmalz zum Ausbacken
  • ca. 4-5 EL Marmelade oder Lemoncurd nach Geschmack
  • 200g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
  • einige Tropfen Lebensmittelfarbe
  • einige Zuckerperlen

Zubereitung

Die Milch und den Rote-Beete-Saft erhitzen, mit je einem Esslöffel Zucker und Mehl mischen und dann die Hefe hineinbröseln. Alles gut verrühren und solange stehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft. 

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Das restliche Mehl und den Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und eine Mulde formen. Eier, Eigelb und flüssige Butter hinzugeben und mit dem Knethaken vorsichtig verrühren. Die Hefemilch hinzufügen und alles zu einem glatten, feuchten Teig verarbeiten. Sollte der Teig zu feucht sein, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig anschließend abgedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Rolle formen und in ca. 20 Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und auf ein leicht bemehltes Backblech setzten. Den Teig nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen, so dass am Ende die Größe der Teiglinge deutlich zugenommen hat.

Das Fett in einem weiten Topf oder in einer Pfanne mit Deckel erhitzen, bis es eine Temperatur von ca. 170°C erreicht hat. Die Krapfen in Portionen ausbacken. Sobald die Krapfen im heißen Fett schwimmen, den Deckel für etwa anderthalb Minuten schließen, die Krapfen anschließend vorsichtig wenden und von der anderen Seite solange backen, bis sie goldbraun sind. Das dauert nochmal ca. 1 Minute.

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Die fertigen Krapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Marmelade füllen. Dafür die Marmelade in einen Beutel mit einer langen Spritztülle füllen und eine Haselnussgroße Portion vorsichtig in jeden Krapfen spritzen. Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und die Oberfläche mit ein paar Tropfen der Lebensmittelfarbe mit Hilfe eines Zahnstochers marmorieren, d.h. die Farbe in Schlieren durch den Guss ziehen. Die Krapfen mit der Oberseite in den Guss tauchen, ggf. zusätzlich mit Zuckerperlen bestreuen und den Guss trocknen lassen.

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Die Krapfen sollten unbedingt noch leicht warm serviert werden. Egal ob mit einem Gläschen Champagner, einer Tasse Tee oder Kaffee oder einer Apfelsaftschorle – die Krapfen sind super köstlich und sollten möglichst rasch verzehrt werden. Man kann das Mittagessen oder das Abendessen ja schließlich auch einfach mal ausfallen lassen. Wer den Geschmack von Roter Beete nicht so gerne mag, der verwendet nur Milch und verzichtet auf die Zugabe von Rote Beete Saft.

Eine schöne Karnevals-(Kuchen-)Zeit wünscht eure Tine

Karnevalskrapfen

Greift rasch zu - noch ist er da, mein Sweet-Table für Karneval

Greift rasch zu - noch ist er da, mein Sweet-Table für Karneval

Zu Karneval haben wir bei uns zu Hause immer die "Karnevalskiste" ausgegraben und ausgiebig darin gestöbert. Ich habe es geliebt, mich in die alten und ausrangierten Kleider meiner Mutter und einiger Raritäten meiner Oma zu werfen. Stilistisch war alles dabei: Hippie und Charleston von Oma, Glitzer und Zylinder von meinem Opa .... wunderbar! Habt ihr auch so eine Kiste? 

Jeder Jeck ist anders. Und anders als die närrischen Köstlichkeiten, die ich euch in den letzten Tagen vorgestellt habe, sind auch die Karnevalskrapfen von heute. Mit oder ohne Rosinen - saftig und süß sind sie in jedem Fall. 

Karnevalskrapfen mit oder ohne Rosinen

Karnevalskrapfen mit oder ohne Rosinen

Zutaten

  • 250ml Wasser oder je 125ml Milch und Wasser
  • 120g Butter
  • 150g Mehl
  • 1/2 Tl Salz
  • 5 Eier
  • Wahlweise 2El Rosinen
  • Fett zum Frittieren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Alle Zutaten abwiegen und bereitstellen. Die Flüssigkeit in einen Kochtopf geben und mit der Butter erhitzen, bis sie zu Kochen beginnt. Mehl und Salz auf einmal zu der Flüssigkeit geben und sorgfältig unterrühren. Sobald sich der Teig vom Boden löst und eine glatte glänzende Oberfläche ausbildet, den Topf vom Herd nehmen, den Herd ausschalten und ein Ei in die Brandmasse rühren. Solange arbeiten, bis ein homogener Teig entsteht. Die übrigen vier Eier ebenso nach und nach unter die Masse arbeiten.

Karnevalskrapfen mit Rosinen

Karnevalskrapfen mit Rosinen

Frische Karnevalskrapfen mit Puderzucker bestäubt

Frische Karnevalskrapfen mit Puderzucker bestäubt

Wahlweise zum Schluss die Rosinen unter den Teig mischen. Das Fett in einem großen Topf erhitzen. Sobald sich Blasen um einen Holzlöffel bilden, den man in das Fett hineinhält, kann man mit dem Frittieren beginnen. Dazu mit zwei Teelöffeln kleine Portionen vom Teig in das Fett gleiten lassen. Sobald die Krapfen von allen Seiten goldbraun sind und an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Mit einer Schöpfkelle aus dem Fett holen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Guten Appetit und ein dreifaches Helau auf die närrische Zeit!

Guten Appetit und ein dreifaches Helau auf die närrische Zeit!

Die Krapfen warm mit Puderzucker bestäubt servieren. Habt eine wunderschöne närrische (Kuchen-)Zeit und viel Freude mit dem Rezept.

Eure Tine


Mutzenbätter

Willkommen Karneval - mein Sweet-Table für die fünfte Jahreszeit

Willkommen Karneval - mein Sweet-Table für die fünfte Jahreszeit

Weiter geht's mit den närrischen Rezepten! Heute möchte ich euch Mutzenblätter vorstellen. Das sind hauchdünne, knusprig ausgebackene Teigstreifen. Ohne Mutzenblätter kann ich mir die fünfte Jahreszeit überhaupt nicht vorstellen. Ideal ist es, wenn man bei der Herstellung der Blätter zu zweit ist, damit einer immer genau im Blick hat, wann der Teig fertig ausgebacken ist, während der andere die Teigrauten vorbereitet - vielleicht macht ihr ja auch ein Familienprojekt daraus. Also auf geht's!

Zutaten

  • 300g Mehl (und etwas zum Ausrollen)
  • 2 Eier
  • 100g Saure Sahne
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Fett zum Frittieren

 Zubereitung

Aus dem Mehl, den Eiern, der sauren Sahne und dem Salz einen glatten und festen Teig zubereiten. Der Teig sollte bis zur weiteren Verarbeitung ca. 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen.  

Frisch aus dem Topf sind sie am Besten, die Mutzenblätter

Frisch aus dem Topf sind sie am Besten, die Mutzenblätter

Das Fett in einem Topf bereitstellen, aber noch nicht erwärmen. Den Teig in Portionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr sehr dünn ausrollen. Man sollte die Zeitung dadurch lesen können, das braucht also ein bisschen Geduld. Mit Hilfe eines Teigrades Rauten ausschneiden und auf einer bemehlten Unterlage bereitlegen. Wenn man zu zweit ist, kann einer nun beginnen zu frittieren und der andere rollt weiter aus. Ansonsten sollte die Hälfte bis zwei Drittel des Teiges vorbereitet sein, wenn man beginnt, dass Fett zu erhitzen. Sobald Blasen an einem Holzstiel, den man ist Fett hält aufsteigen ist es heiß genug und man kann mit dem Ausbacken der Teigrauten starten.

Frische Mutzenblätter mit Puderzucker bestäubt

Frische Mutzenblätter mit Puderzucker bestäubt

Mutzenblätter und Karnevalskrapfen - aber die stelle ich euch später vor

Mutzenblätter und Karnevalskrapfen - aber die stelle ich euch später vor

Sobald die Teigrauten schön goldbraun sind und an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Die Mutzenblätter auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Sie schmecken am besten ganz wunderbar frisch mit einer heißen Tasse Kaffee. 

Lasst sie euch schmecken die Mutzenblätter

Lasst sie euch schmecken die Mutzenblätter

Guten Appetit und habt eine gute närrische (Kuchen-)Zeit! Ein donnerndes Helau :-)

 Eure Tine