Butterkuchen {Hefe / Butter / Zucker / Mandel}

 

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Seit ein paar Tagen laufe ich rum und habe riesigen Appetit auf Butterkuchen. Keine Ahnung warum, aber es ist so. Kuchen kaufen mag ich nicht wirklich und darum wird selbst gbacken. Perfekt, zumal das Rezept bislang noch nicht auf dem Blog ist was sich hiermit zum Glück ändert.

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Seid ihr dabei? Meine Variante des Klassikers hat weniger Zucker und kommt auch mit weniger Butter als die meisten anderen Rezepte aus. Aber dank Joghurt ist er dennoch super saftig! 

Zutaten für den Hefeteig

  • 1x Grundrezept Hefeteig allerdings nur mit Honig, ohne Zucker, mit nur 50g Butter und dafür 2 El Joghurt

Zutaten für den Belag

  • 100g Butter
  • 1 El Joghurt
  • 100g Mandelblättchen
  • 3-4 El Zucker

Zubereitung

Den Hefeteig mit den geänderten Zutaten, wie im Grundrezept beschrieben, zubereiten und mindestens 60 Minuten gehen lassen. Den Hefeteig kurz kneten, rund wirken und auf Backpapier oder auf einer Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Den ausgerollten Hefeteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals für 15 Minuten ruhen lassen.

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Die zimmerwarme Butter mit dem Joghurt verrühren. Wenn die Zeit rum ist, mit den Fingern eng beieinander Mulden in den Hefeteig drücken. In jede Mulde eine Butterflocke geben. Insgesamt sollte die gesamte Butter auf dem Kuchen verteilt sein, also die Butter großzügig verwenden. Anschließend die Mandelblätter auf der Oberfläche verteilen und über allem gleichmäßig den Zucker verstreuen.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Den Hefeteig nochmals für 10 Minuten ruhen lassen und anschließend für ca. 18-20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Die Oberfläche sollte karamellisiert sein und insgesamt goldbraun aussehen.

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Frisch ist er unschlagbar, lässt sich luftdicht verpackt aber auch ein paar Tage aufbewahren. Lasst ihn euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Winterlicher Käsekuchen {Spekulatius / Quark / Cranberry / Whiskey-Karamell}

 

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Wenn ihr keine Plätzchen mehr essen mögt oder ihr die weihnachtlichen Gewürze noch nicht endgültig in den Schrank verbannen möchtet, dann habe ich hier etwas für euch: erfrischender Käsekuchen mit Spekulatiusboden, winterlicher Käsecreme und köstlichen Whiskey-Karamell. Die Käsemasse ist nur leicht gezuckert, so dass sie wunderbar mit der Karamellsauce harmoniert. Gekrönt ist alles mit meinem momentanen Lieblingsobst: Cranberries! 

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Ein Stück Käsekuchen passt nicht nur wunderbar zum Kaffee oder Tee am Nachmittag, sondern kann eine tolle Alternative zum Dessert sein. Wenn vom Nachmittag noch etwas übrig ist, dann gibts bei uns abends meist ein kleines Käsekuchen-Betthupferl. Die Stücke schneide ich dazu recht klein und serviere meist ein bisschen Fruchtsauce oder Karamell dazu - himmlisch. Das garantiert zwar keine guten Träume, aber ab und zu ist das ein perfekter Abschluss für einen langen Tag. 

Zutaten für den Boden

  • 50g Butter
  • 200g Spekulatius

Zutaten für die Käsecreme

  • 2 Eier
  • 40g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Tl Spekulatiusgewürz
  • 100g Schlagsahne
  • 500g Margerquark

Zutaten für die Karamellsauce

  • 100g Zucker
  • 20g Butter
  • 100ml Sahne
  • 20cl Whisky

Zutaten für die Dekoration  

  • geeiste Cranberries (nach diesem Rezept)
  • einige zerkrümelte Spekulatius

Zubereitung

Den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen und den Boden einer Springform mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Kekse in einem Blitzgacker fein mahlen. Alternativ legt man die Kekse in einen Gefrierbeutel, verschließt diesen und zerstößt die Plätzchen mit einem Topf oder Nudelholz. Die geschmolzene Butter hinzufügen und alles gut verkneten. Die Mischung auf den Boden der Form geben und glatt drücken. 

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Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Gewürz, Sahne und Quark zugeben und so lange rühren bis die Masse homogen ist. Die Käsemasse auf dem Boden verteilen und den Kuchen für 40-45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Den leicht abgekühlten Käsekuchen auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen und mit geeisten Cranberries und Spekulatius verzieren. Bis zum Verzehr kalt stellen.

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Für die Karamellsauce den Zucker karamellisieren und die Butter unterrühren wenn der Zucker goldbraun ist. Sobald die Butter weitgehend geschmolzen ist auch Sahne und Whiskey zugeben. Einen Moment einkochen und in ein steriles Glas füllen. Den Käsekuchen mit dem Karamell servieren oder dekorieren und dazu einem frischen Kaffee oder Tee genießen.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

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Apfeltartlets {Apfel / Zimt / Sahne / Mandelkrokant}

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Mit diesen kleinen, fruchtigen und leichten Apfeltartlets beginnt 2018 endlich auch auf meinem Blog. Nach der Völlerei der letzten Wochen genau der richtige Start in ein neues Jahr. Ich hoffe, dass auch ihr gut in 2018 gestartet seid und freue mich, viele neue Rezepte mit euch zu teilen.

Für die Tartlets habe ich meinen liebsten Mürbeteig nach Peggy Porschen „blind“ gebacken, mit karamellisierten Äpfeln gefüllt und mit einem Tupfen Sahne gekrönt. Als Tüpfelchen auf dem „i“ oder besser gesagt auf dem „a“ gibt es Mandelkrokant. Von der Hand in den Mund sind die Tartlets ruckzuck verspeist und schmecken so gut. 

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 Zutaten für den Boden

  • 200g Mehl
  • 100g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 100g Butter
  • 1/2 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Apfelfüllung

  • ca. 2,5 Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • 2 El feinen Zucker
  • 2 El Calvados
  • 100ml Apfelsaft
  • 1 Tl Speisestärke
  • Zimt nach Geschmack

Zutaten für die Sahne

  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl San-apart

Zutaten für das Krokrant

  • 30g gehackte Mandeln
  • 30g Zucker

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Boden rasch einen Mürbeteig zubereiten. Dazu das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, die Butter schmelzen und mit dem Zucker separat verrühren. Das halbe Ei unter die Butter rühren und alles zum Mehl schütten. Mit den Händen rasch einen glatten Teig herstellen und diesen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und eine Tartlet-Form für 12 Tartlets vorbereiten. Den Boden ca. 3-4mm dünn ausrollen, Kreise in der Größe der Tartlets ausstechen und die Formen damit auslegen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den übrigen Teig anderweitig verwenden. Die Tartlets für ca. 12-15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind und in der Form auskühlen lassen. Die Tartlets anschließend auf eine Tortenplatte oder ein Kuchengitter setzen.

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Für die Apfelfüllung die Äpfel waschen, Stiel, Blütenansatz und das Kerngehäuse entfern. Die Äpfel in kleine Würfel schneiden und ggf. mit etwas Zitrone benetzen, damit sie nicht braun werden. Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren, die Flüssigkeiten zugeben und etwas einkochen lassen. Die Äpfel ebenfalls zum Karamell geben und alles solange bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Äpfel gerade noch bissfest sind. Die Apfelmasse mit Zimt abschmecken. Die verbleibende Flüssigkeit mit der in etwas kaltem Wasser angerührten Speisestärke binden. Dabei die flüssige Stärke langsam zu den Äpfeln geben und jeweils warten ob die Bindung schon ausreicht. Die karamellisierten Äpfel auf die Tartlets verteilen und auskühlen lassen.

Die Sahne mit dem San-apart nach Packungsanleitung steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kalt stellen. Die Mandeln und den Zucker in eine Pfanne geben und unter ständigem rühren karamellisieren lassen. Wichtig ist, dass sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Krokant auf einem Backpapier auskühlen lassen und wenn er fest ist mit Hilfe eines Nudelholzes zerkleinern. 

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Auf jedes Tartlet einen Tupfer Sahne spritzen und mit Krokant bestreuen. Am Besten schmecken die Apfeltartlets frisch, aber lassen sich im Kühlschrank auch problemlos ein bis zwei Tage aufbewahren.

2018 habe ich vor, wieder mehr Rezepte zu teilen, die einfach umzusetzen sind. Mein Ziel ist es zudem auf Zucker ganz oder zumindest in weiten Teilen zu verzichten und gesunde Rezepte zu entwickeln, sofern das bei Kuchen und Süßem möglich ist. Aber auch Motiv- und kleine Torten werdet ihr weiterhin hier finden, denn die gehören zu mir und meinem Blog einfach dazu. Nun lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen)-Zeit!

Bis bald, Eure Tine

Ice, Ice, Baby {Schokolade / Karamell / Keks / Blaubeeren}

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Das Rezept, das ich euch heute vorstelle kommt nur zum Teil aus meinem Backofen. Im Mittelpunkt steht im wahrsten Sinne des Wortes zart cremiges Eis! Seit einiger Zeit schon bin ich großer Fan von selbst gemachter Eiscreme und habe abseits vom Blog schon einiges ausprobiert. Um das Buch der wunderbaren Linda Lomelino "Lomelinos Eis" bin ich lange herumgeschlichen, doch in diesem Sommer konnte ich nicht länger widerstehen. Die vielen Rezepte, Ideen und wunderschönen Bilder haben mich zu diesen Eiscreme-Sandwiches inspiriert. Ice, Ice Baby!

Das Keksrezept habe ich mit etwas weniger Zucker aus Linda's Buch übernommen. Meine Sandwiches sind allerdings wesentlich kleiner als die von Linda. Sie schmecken köstlich, sind aber auch unfassbar mächtig. Aber so eine kleine Sünde geht immer, auch wenn der Sommer eigentlich schon vorbei ist. Das Grundrezept für die Eiscreme kommt aus der Lecker Bakery No. 1/2017. Das Eis ist super cremig und gelingt perfekt auch ohne Eismaschine, denn die fehlt mir noch!

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Zutaten für die Kekse

  • 75g Butter
  • 150g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Tl Natron
  • 80g Muskovado-Zucker
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt
  • 1 großes Ei
  • 150g gehackte weiße und zartbittere Schokolade (fein gehackt oder fertige Tropfen)

Zutaten für die Eiscreme

  • 2 Dosen gezuckerte Kondensmilch
  • 3 El Zitronensaft
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 350g Schlagsahne
  • 3 El Dulce de Leche
  • 1 kleines Glas Heidelbeeren

Zubereitung

Für die Kekse die trockenen Zutaten bis auf die Schokolade in einer großen Schüssel mischen. Die Butter schmelzen und mit dem Ei und dem Vanilleextrakt vermischen. Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die gehackte Schokolade dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten.  Den Keksteig in Frischhaltefolie gewickelt für mind. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

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In der Zwischenzeit bereite ich das Eis zu. Dazu die Kondensmilch mit dem Zitronensaft mindestens 10 Minuten mit dem Schneebesen der Küchenmaschine rühren und währenddessen das Sahnesteif einrieseln lassen. Die Sahne steif schlagen und unter die Kondensmilchcreme heben.

Die Masse auf zwei Gefrierschüsseln verteilen und eine Portion mit der Dulce de Leche marmorieren. Die zweite Portion Eiscreme mit der Fruchtmasse ebenfalls marmorieren. Das Eis für mindestens 6 Stunden gefrieren lassen.

Den Keksteig aus dem Kühlschrank nehmen. Jeweils eine kleine Portion Teig zu einer walnussgroßen Kugel formen. Die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten bei 160°C Umluft backen.

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Die ausgekühlten Kekse zwischen Backpapier einfrieren und bei Bedarf mit der Eiscreme schichten. Mit einem Espresso ein wunderbarer Nachtisch, auch in kälteren Zeiten - ganz sicher! 

Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit.

Eure Tine    

 

Toffifee-Brownie {das Beste von allem}

Toffifee-Brownie

Toffifee-Brownie

Und weiter geht es mit der Geburtstagssause meines Großen! Da der Kindergeburtstag in diesem Jahr etwas größer ausgefallen ist, muss das Kuchenbuffet diesem Umstand natürlich Rechnung tragen.

Zwar backe ich immer sehr gerne nach den Wünschen meiner Gäste, aber ab und zu zeigen sich meine Kuchenvorlieben ganz klar in dem, was auf dem Buffet oder Sweet Table landet. Schön, wenn es dann trotzdem allen schmeckt!

Brownie mit Schokolade, Karamell & Nüssen

Brownie mit Schokolade, Karamell & Nüssen

Brownies lassen sich schnell und unkompliziert herstellen und sind super lecker. Eine wunderbare Komponente zur Ergänzung des Sweet Table meins Großen. An allem möglichen kann ich gut vorbei gehen, bei Brownies wird es aber sehr sehr schwer für mich! Das Rezept für die heute auf dem Programm stehenden Malzbier-Brownies habe ich diesmal ein klitzekleines Bisschen abgewandelt und eine spezielle Geburtstags-Edition kreiert: Toffifee-Brownies. Ich liebe die kleinen Dinger (das ist keine Werbung, sondern eine schlichte Tatsache), kaufe sie aber fast nie, denn einer offenen Packung kann ich einfach nicht wiederstehen. Schon als Kind fand ich sie wunderbar köstlich, aber auch daheim hatten wir sie nur selten da. Anlass genug also, das aus dem heutigen guten Anlass zu ändern. Mein Sohn und seine Gäste sollen ja schließlich nicht darben müssen und so ein klitzekleines Geschenk für die Mama ist schließlich auch nicht verboten! ;) Außerdem brauche ich die goldfarbene Kunststoff-Verpackung unbedingt für das Modellieren von Blüten – es handelt sich also um eine klassische Win-Win-Situation.

Zutaten für den Brownie

  • 200g Butter
  • 250g Schokolade
  • 150ml Malzbier
  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 120g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
  • 40g Kakaopulver
  • 80g gemahlene Mandeln
  • 1 Tl Backpulver
  • 80g geröstete gehackte Haselnüsse
  • 250g gehackte Toffifee

Zutaten für das Karamell-Schoko-Topping

  • 50g Schokolade
  • ca. 10g Palmin
  • 100g Zucker
  • 40g Butter
  • 60ml Schlagsahne

Zubereitung

Den Backofen heize ich auf 150°C Umluft vor und lege eine eckige Backform (ca. 25 x 30cm) mit Backpapier aus. Die Form ist bei mir meinst ein wenig kleiner, so dass der Brownie schön hoch wird.

Karamell & Schokolade krönen den Brownie

Karamell & Schokolade krönen den Brownie

Die Schokolade und die Butter in wenigen Minuten vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen und mit dem Malzbier verrühren. Die Eier und den Zucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine zu einer schaumigen Masse aufschlagen und nach und nach die Schokoladenmischung zugeben. Die trockenen Zutaten, bis auf Toffifee und die gehackten Nüsse, kurz und eben gerade unterrühren. Zum Schluss die beiden verbleibenden Zutaten mit einer Gummizunge unter den Teig heben und diesen in die vorbereitete Backform füllen.

Der Brownie sollte nach dem Backen noch leicht feucht sein, so dass die Backzeit – je nach Größe der Form und dicke des Brownies– zwischen 25 und 40 Minuten beträgt.

Alles was ein guter Brownie braucht, viel Schokolade, saftiger Teig und ein köstliches Topping

Alles was ein guter Brownie braucht, viel Schokolade, saftiger Teig und ein köstliches Topping

Die Schokolade mit dem Palmin schmelzen und auf der Oberfläche des leicht abgekühlten Brownie verteilen. Den Zucker in einem Topf schmelzen und die Butter einrühren. Die Sahne hinzugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren. Die Karamellmasse ebenfalls auf dem Brownie verteilen. Wer mag, kann auch noch ein paar geröstete Haselnüsse dekorativ auf die Brownies platzieren.

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Den fertigen Brownie vollständig auskühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren. Wer nicht so lange warten mag, kann den Brownie auch lauwarm mit einer Kugel Eis oder pur servieren.

Habt einen wunderschönen Tag und stets eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Karamell-Brezeln: Süße Kleinigkeit oder salziger Gaumenkitzler?

Karamell-Brezeln: hier eine süße Verführung

Karamell-Brezeln: hier eine süße Verführung

Es geht definitiv in den Endspurt der Weihnachtsbäckerei, aber zwei ganz besondere Rezepte habe ich noch für euch. Beide stelle ich euch heute vor und verbinde das - in diesem Fall – mit der Frage: süß oder salzig?

Ja ja, ganz richtig, auch Weihnachts-Plätzchen können salzig sein. Karamell-Brezeln gibt es heute - inspiriert aus einem Weihnachtsheft der Brigitte. Ich habe sie einmal klassisch süß gebacken und als Alternative mit Fleur de Sel zu Salz-Brezeln mit Karamell-Füllung verwandelt. Vielleicht möchtet ihr ja die Lücken, die bereits auf dem Weihnachtsteller entstanden sind, noch schnell schließen. Dazu sind diese hübschen Plätzchen bestens geeignet - versprochen.  

Zutaten

  • 150g Weizenmehl
  • 100g Vollkornmehl
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 125g kalte Butter
  • 150g harte Karamellbonbons (z.B. von Werthers)
  • 1 Eigelb
  • 50ml Milch
  • 2-3 El Hagelzucker
  • 2-3 Tl Fleur de Sel

Zubereitung

Aus Mehl, Zucker, Ei, Butter und einer Prise Salz einen Mürbeteig, wie im Grundrezept Mürbeteig beschrieben, zubereiten. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Mürbe Brezeln mit Karamellfüllung

Mürbe Brezeln mit Karamellfüllung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Karamellbonbons in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz oder … in grobe Stücke zerstoßen. Den Hagelzucker und das Salz bereit stellen. Das Eigelb mit der Milch verrühren.  

Weihnachtsstimmung - Karamell-Brezeln

Weihnachtsstimmung - Karamell-Brezeln

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5cm dick ausrollen und Brezeln ausstechen. Die Plätzchen auf die vorbereiteten Backbelche legen und mit Eigelb einpinseln. Anschließend die grob zerstoßenen Bonbons in die Löcher der Brezeln streuen. Zum Schluss mit etwas Hagelzucker oder wahlweise Fleur de Sel bestreuen und für ca. 12 - 15 Minuten backen. Die Karamell-Bonbons werden im Backofen schön flüssig und füllen so die Löcher in den Brezeln aus.

Der Gaumenkitzler - Karamell-Brezeln mit einem Hauch Fleur de Sel

Der Gaumenkitzler - Karamell-Brezeln mit einem Hauch Fleur de Sel

Die Plätzchen auf dem Backpapier auskühlen lassen, bis das Karamell wieder fest geworden ist. Anschließend vorsichtig ablösen und zwischen Pergamentpapier in Metalldosen lagern. Die Plätzchen halten mindestens 2 Wochen.

Einträchtig beieinander - süße und salzige Karamell-Brezeln

Einträchtig beieinander - süße und salzige Karamell-Brezeln

Habt eine gute (Plätzchen-)Zeit und viel Freude beim Ausprobieren. Ich bin gespannt, welche Variante euer Favorit ist.

Eure Tine