Kommunion-Torte {Vanille / Schokolade / Fondant / Blaubeere}

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Traditionell ist der erste Sonntag nach Ostern der "weiße Sonntag" in der katholischen Kirche. An diesem Sonntag wird die erste Heilige Kommunion gefeiert, ein besonderes Ereignis im Leben eines jungen Christen. Nach monatelangem Unterricht war die Aufregung und Vorfreude damals bei mir sehr groß, bestimmt ist es heute nicht anders. Kommunionfeiern finden meist mit der Familie statt und darum gibt es heute ausnahmsweise kein Törtchen, wie sonst üblich, sondern eine "richtige" Torte mit 28cm Durchmesser. 

Die Torte besteht aus lockeren Vanilleböden, die mit Blaubeermarmelade bestrichen und mit Vanillebuttercreme gefüllt sind. Als Dekoration habe ich mich für eine Fondantdecke entschieden, die mit Buttercreme und vom Anlass inspirierten Elementen verziert ist. 

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Zutaten für die Böden

  • 8 Eier (Größe L) 
  • 360g  Zucker (inkl. 2 Päckchen Vanillezucker) 
  • 160ml Milch (heiß!)
  • 240g Mehl
  • 120g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Blaubeer-Füllung

  •  300g frische Blaubeeren
  • Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone
  • Gelierzucker 1:3

Zutaten für die Buttercreme

  • 8 Eiweiß der Größe L (Um kein Eigelb übrig zu haben, verwende ich gerne das Eiweiß von Pumperlsgsund)
  • 400g feinen Zucker
  • 500g zimmerwarme Butter
  • Samen einer ausgekratzten Vanilleschote

Zutaten für die Dekoration

  •  1kg Fondant
  • Lebensmittelfabe nach Vorliebe (ich habe mich für Rosa und Grün entschieden) 
  • ggf. Blumennagel

Zubereitung

Die Torte braucht ein bisschen Zeit, darum starte ich mit den Böden mindestens einen Tag bevor sie zusammen gesetzt wird. Das hat vor allem den Grund, dass sich die Böden dann wesentlich besser schneiden lassen. Dazu also den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Böden von zwei runden Springformen mit jeweils 28cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

Für den Biskuit die Eier trennen und das Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers in der Küchenmaschine zu festem Schnee schlagen. Den Eischnee im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung aufbewahren. Die Eigelb mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern.  Die trockenen Zutaten mischen und mit 1/3 des Eischnees auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben. Nun in zwei weiteren Portionen den verbleibenden Eischnee ebenfalls unter den Teig heben und anschließend in die Springformen füllen. Die Böden ca. 40-45 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe die fertigen Böden aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.

Für die Fruchtfüllung, die Blaubeeren waschen und verlesen, mit Zitronenabrieb und Zucker aufkochen und in ein sauberes Schraubglas füllen.  

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Am nächsten Tag geht es mit der Buttercreme weiter: Dazu die Eier trennen und die Eigelb anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden, oder direkt Eiweiß von Pumperlsgsund verwenden. Dann wiege ich 36g je benötigtem Eiweiß ab. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist – dies kann einige Minuten dauern. Nun die Vanillesamen und die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glatt rühren.

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Die Böden aus der Form lösen, ggf. begradigen und jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Einen der unteren Böden zur Seite legen, dieser wird zum Schluss aufgelegt, dann wird die Torte oben schön gerade. Einen Boden mit etwas Buttercreme auf ein Cakeboard (Kuchenpappe) fixieren. 4 El Blaubeermarmelade auf dem Boden verteilen und dabei einen Rand von mindestens einem Zentimeter frei lassen. 1/4 der Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und das Ende abschneiden. Die Buttercreme auf den Rand des Bodens spritzen und 2-3 El Buttercreme auf der Marmelade verteilen. Mit den folgenden Böden ebenso verfahren und den letzten, zur Seite gelegten Boden auflegen. Die Torte rundherum und oben mit einer dünnen Schicht Buttercreme umhüllen. Die erste Schicht kurz im Kühlschrank fest werden lassen und anschließend die verbleibende Buttercreme, bis auf 4 EL für die Dekoration, auf der Torte verteilen. Die Torte sollte möglichst glatt eingestrichen sein.

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Den Fondant weich kneten und auf einer mit Speisestärke und Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und die Torte damit möglichst glatt überziehen. Einen Teil des Fondants rosa einfärben und daraus die Dekoration erstellen. Ich habe mich für ein Kreuz entschieden, dass aus kleinen Fondantblüten angedeutet wird. Die verbleibende Buttercreme einfärben und in einen Spritzbeutel füllen. Mit einer Blüten- oder Sterntülle weitere Dekoration aufspritzen. Für Rosen empfiehlt sich ein Blumennagel, darauf wird auf ein kleines Papier die Blüte gespritzt und diese dann auf die Torte gesetzt. 

Die Torte sollte gut durchkühlen und aber mindestens 45 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. Ich wünsche euch einen unvergesslichen weißen Sonntag mit einem köstlichen Kaffeestündchen. Natürlich schmeckt die Torte auch zu jeder anderen Gelegenheit, ob Familienfest, Geburtstag oder gemütliches Beisammensein mit Freunden. 

Ich wünsche euch viel Freunde mit dem Rezept. Lasst euch die Torte schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Cranberry-Torte {Cranberries / Meringue / Vanille}

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Heute stelle ich euch endlich diese Schönheit vor. Die gezuckerten und getrockneten Cranberries verleihen der Torte eine schlichte Eleganz und ihr leichtes Knacken macht den Genuss zu einem besonderen Erlebnis. 

Wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich kein großer Süß-Esser bin. Darum bin ich immer auf der Suche nach einem säuerlichen Gegenpol zur doch recht süßen Meringe-Buttercreme. Cranberries eignen sich dafür hervorragend. In diesem Rezept krönen sie nicht nur die Torte, sondern sich auch im Boden versteckt und verströmen dort ihr säuerlich fruchtiges Aroma. 

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Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 2-3 El Schokoladentropfen
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl
  • ca. 200g frische Cranberries

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 4 Eiweiß
  • 200g Zucker (feiner Backzucker ist ideal)
  • 250g Butter

Zutaten für die geeisten Cranberries

  • 1 EL Wasser
  • 1 EL frisches oder pasteurisiertes Eiweiß
  • 1 Packung frische Cranberries
  • 200 g Zucker

Zubereitung

Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Meine Küchenmaschine kommt heute zum Einsatz und rührt die weiche Butter mit dem Zucker schaumig. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse lasse ich lieber etwas zu lange als zu kurz rühren, dann wird der Kuchen später schön locker. Nun die Sahne hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Die frischen Cranberries mit einem Teigschaber kurz unterheben und den Teig auf dem vorbereiteten Backblech glatt streichen. Den Kuchen für ca. 20-25 Minuten im Ofen backen und vollständig (über Nacht) auf dem Blech auskühlen lassen.

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Für die "geeisten" Cranberries die frischen Beeren waschen, das Eiweiß mit 1 EL Wasser verrühren und mit den Früchten vermischen. 2/3 des Zuckers auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und die Cranberries darin wälzen, bis sie überall mit dem Zucker bedeckt sind. Im ca. 60°C warmen Backofen ca. 2 Stunden trocknen lassen. Anschließend nochmals im verbleibenden Zucker wälzen und bei Zimmertemperatur vollständig auskühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verwenden.

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Am folgenden Tag geht es mit der Buttercreme weiter. Dazu die Eier trennen und die Eigelb anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist – dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glatt rühren.

Aus dem Boden mit Hilfe einer Untertasse drei runde Tortenböden ausschneiden. Den übrigen Teig so naschen oder zum Beispiel für Cake-Pops verwenden. Den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe oder einem Kuchenteller fixieren. 2 EL Buttercreme auf dem Boden verteilen und den zweiten Boden auflegen. Wiederrum 2 EL Buttercreme auf dem Boden glatt streichen und den dritten Boden auflegen. Die Torte im ersten Schritt oben und an den Seiten dünn mit Creme einstreichen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend die Torte mit der restlichen Creme möglichst glatt einstreichen und mit den gezuckerten Cranberries verzieren.

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Mit den geeisten Früchten zaubert sie eine winterliche Stimmung auf jede Kaffeetafel. Lasst euch verführen und habt eine gute (Kuchen-)Zeit. 

Eure Tine

Kaktuscupcakes {Vanille / Buttercreme / Butterkekse}

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Vor einiger Zeit habe ich bei Instagram ein Bild von kleinen Kaktus-Cupcakes entdeckt und mich direkt in sie verliebt. Ich bin zwar absolut kein Kaktusfan, man könnte mich nicht ganz zu Unrecht sogar als Gegner dieser piksenden Pflanzen bezeichnen, aber die Cupcakes waren einfach zu niedlich! In verschiedenen Formen, ganz schlicht oder mit kleinen Blüten – einfach zauberhaft. Und weil es einen lieben Menschen gibt, der diese Pflanzen gerne mag und sie auf wundersame Weise davon überzeugt, ohne Unterlass zu wachsen, sind die kleinen Cupcakes das perfekte Geschenk für ihn.

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Für die Cupcakes vertraue ich auf meinen Lieblings-Muffin-Teig und die Creme stelle ich aus einer Meringue-Buttercreme her, denn die lässt sich einfach verarbeiten, kinderleicht färben und schmeckt zudem ganz köstlich und ist nicht zu schwer.

Zutaten für die Muffins (ca. 16 Stück)

  • 180g Butter
  • 120g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 50ml heiße Milch
  • 4 Eier
  • 180g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1-2 EL Schokoperlen

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 4 Eiweiß (Größe L)
  • 200g feiner Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • etwas grüne Lebensmittelfarbe

Zutaten für die Dekoration

  • 125g Butterkekse
  • weiße Zuckerperlen

Zubereitung 

Zwei Muffinbleche mit insgesamt ca. 16 Papierförmchen vorbereiten und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

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Butter, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, die Milch hinzugeben und nach und nach die Eier jeweils sehr gründlich untermischen. Dafür verwende ich gerne meine Küchenmaschine und lasse sie auch ruhig ein bisschen länger arbeiten. Zum Schluss Mehl und Backpulver zur Eier-Butter-Masse geben und kurz unterrühren.

Den Teig gleichmäßig, jeweils ca. 2/3 hoch, in die Muffinformen verteilen. Die Muffins für ca. 20 Minuten backen. Nach einer erfolgreichen ("trockenen") Stäbchenprobe kurz in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Für die Meringue-Buttercreme eine Schüssel im Dampf eines Topfes mit kochendem Wasser platzieren. Die Eiweiße mit dem Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig, denn es kommt auf die genaue Temperatur an. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist - dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme (!) Butter in drei Portionen nach und nach unter das Eiweiß rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren.

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Vier Muffins aus dem Papier lösen und in eine Schüssel fein zerkrümeln. Soviel Buttercreme dazu geben, bis sich eine formbare Masse ergibt. Die übrigen Muffins jeweils mit 1 EL weißer Buttercreme bestreichen. Die Butterkekse im Zerkleinerer fein malen und die Cupcakes kopfüber in den Keks-Sand tauchen. Dabei sollte die Buttercreme vollständig mit einem hellen „Sand“ bedeckt sein.

Aus der Muffin-Buttercreme-Mischung sechs Kugeln und sechs Ovale in Kaktusform formen. Je eine Kugel oder ein Oval mit einem Zahnstocher (sehr wichtig, sonst halten die Kugeln auf dem Keks-Sand nicht) auf einem der Cupcakes befestigen. Nun die verbleibende Buttercreme mit Lebensmittelfarbe grün einfärben und in einen Spritzbeutel füllen. Praktisch ist es, wenn der Beutel mit einem Adapter versehen ist, damit verschiedene Tüllen für die Gestaltung verschiedenartiger Kakteen verwendet werden können. Ich habe zum Beispiel die Kugeln mit Tupfen aus einer Sterntülle und die Ovale mit Streifen aus einer Blatttülle verziert. Nach Belieben mit weißen Zuckerperlen oder Zuckerstiften garnieren.

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Schauen die kleinen stacheligen Biester nicht hübsch aus? Davon lässt sich bestimmt jeder gerne verführen, selbst wenn er kein Kakteenfreund ist. Lasst sie euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

 

Kucheneis {Kuchen ohne Eis}

Kucheneis - kleine Süßigkeiten mit einer Überraschung im Inneren

Kucheneis - kleine Süßigkeiten mit einer Überraschung im Inneren

Die diesjährige Geburtstagssause von meinem Großen geht weiter. Obwohl die Kerzen daheim gerade erst ausgepustet sind und der letzte Gast sich gerade erst verabschiedet hat, steht die nächste Party schon vor der Tür. In der Kita wird natürlich auch gefeiert – und was braucht es dafür? Na klar: Süßes Gebäck! Aber welches?

Klein, saftig, süß und ein bisschen knusprig - diese kleinen Leckereien bringen alles mit, was das Herz begehrt

Klein, saftig, süß und ein bisschen knusprig - diese kleinen Leckereien bringen alles mit, was das Herz begehrt

Wenn ich abends auf dem Sofa sitze, nutze ich gerne die Zeit, um ein bisschen zu stöbern. Am Liebsten bin ich derzeit auf Pinterest unterwegs. Ich bin ein großer Fan dieser Seite ... so wahnsinnig viele großartige Ideen und Inspiration finden sich hier auf kleinstem Raum. Für Alles gibt es Anregungen - und natürlich auch für das Backwerk für die Kita-Geburtstagsparty meines Großen. Etwas besonders soll es natürlich auch diesmal sein - ein „Kucheneis“ mit eingebauter Überraschung ist perfekt! Smarties werden dafür in einer Eiswaffel unter einem Muffin versteckt. Getoppt ist alles mit einer luftigen Buttercreme und verziert mit Zuckerperlen. Herrlich - wie kleine Waffeleis schauen die süßen Köstlichkeiten aus. In zartem Grün leuchtet die Creme - ganz so, wie mein Großer sich das gewünscht hat. Also los geht's!  

Zutaten

  • 3 große Eier
  • 225g Zucker (je 1/2 braun & weiß)  
  • 100ml Milch
  • 1 Tl Vanillemark
  • 50g Butter
  • 180g Mehl  
  • 1 Prise Salz  
  • 2 Tl Backpulver
  • ca. 30 Stück kleine Waffelbecher
  • 50g zartbittere Schokolade
  • Smarties
  • 200g Butter
  • 250g Puderzucker
  • 200g Frischkäse (Vollfettstufe)
  • Lebensmittelfarbe
  • Zuckerperlen

Zubereitung

Zuerst werden die Muffins gebacken: Eine Minimuffin-Form mit Papierförmchen (ca. 30 Stück) auslegen und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Butter und Frischkäse aus dem Kühlschrank holen, so dass beides Zimmertemperatur annehmen kann. Die Eier mit dem Zucker in einer Küchenmaschine schaumig rühren. Die Milch erhitzen und zu der Eier-Zucker-Mischung geben, ebenso die Vanille. Alles so lange rühren, bis die Masse hell und weißlich ist. Die Butter schmelzen und nun ebenfalls zu der Eiermasse geben.

Eis oder Kuchen - auf den ersten Blick Eis und doch es ist Kuchen!

Eis oder Kuchen - auf den ersten Blick Eis und doch es ist Kuchen!

Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen und alles vorsichtig unter die Eiermasse heben. Die Muffinmulden zu 3/4 mit Teig füllen und ca. 10 Minuten backen. Bevor ihr die Muffins aus dem Backofen nehmt, bitte eine Stäbchenprobe machen.

Jetzt kommt die Creme dran: Die Butter mit der Küchenmaschine schaumig rühren. Nach und nach den gesiebten Puderzucker unterrühren. Sobald alles gut vermischt ist und sich der Zucker gelöst hat, den Frischkäse in drei Teilen hinzugeben. Die Buttercreme dann nach Bedarf mit Lebensmittelfarbe färben, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in den Kühlschrank stellen.

Smarties die sich unter den Muffins verstecken lassen Kinderherzen höher schlagen 

Smarties die sich unter den Muffins verstecken lassen Kinderherzen höher schlagen 

Und zum Schluss wird alles zusammengebaut: Die Waffelbecher mit Smarties füllen (ich habe jeweils fünf pro Becher verwendet). Das Papier von den Minimuffins entfernen und jeweils einen Muffin auf einen Waffelbecher setzen. Die Schokolade schmelzen und mit einem Pinsel den Rand von den Waffelbechern und der Muffins mit Schokolade bestreichen. Jeweils etwas Creme auf den Muffin spritzen und abschließend mit Zuckerperlen verzieren.

So, nun greift zu und lasst es euch schmecken!

So, nun greift zu und lasst es euch schmecken!

Sehen die kleinen Meisterwerke nicht ganz köstlich aus? Auf der Kindergeburtstagsparty sind sie jedenfalls der Hit! Habt viel Spaß mit dem „Kucheneis“ und eine gute (Kuchen-)Zeit Wünscht Euch!

Eure Tine

Die süßesten Kügelchen der Welt {Kuchenpralinen}

Kuchenpralinen - saftiger Teig gepaart mit Ganache - eine süße Verführung

Kuchenpralinen - saftiger Teig gepaart mit Ganache - eine süße Verführung

Zurück aus dem Urlaub und endlich geht es auch in der Kuchenwelt weiter - ich freue mich, dass ihr da seid!

Am letzten Tag nach mehr als zwei Wochen Urlaub – und kein Kuchen da? Nix Süßes? Geht ja gar nicht! ...und dann habe ich auch noch vergessen Eier auf die Einkaufsliste zu setzen! Zum Glück finde ich in meinem Gefrierschrank die Lösung: Ich mache Kuchenpralinen - perfekt! 

Wenn ich ein Törtchen backe, bleiben meist Reste vom Boden und der Creme übrig. Die friere ich ein und freue mich an Tagen wie heute, dass sie noch da sind. ;) 

Kuchenpralinen

Kuchenpralinen

Zutaten

  • ca. 300g - 400g Kuchenreste oder ein frischer Rührkuchen
  • ca. 200g Buttercreme, Ganache oder Frischkäse
  • 100g Schokolade
  • 25g Kokosfett (Palmin) 
  • ca. 2 El Sahne (Milch funktioniert im Notfall auch)
  • Dekoration

Zubereitung

Die Kuchenreste in einer Schüssel zerbröseln und so viel Creme oder Frischkäse hinzufügen, bis eine leicht feuchte, formbare Masse entsteht. Sollte die Mischung zu nass geworden sein, können Semmelbrösel das wieder ausgleichen. 

Schokoladendekor aus einer cremigen Ganache

Schokoladendekor aus einer cremigen Ganache

Die süßesten Kügelchen der Welt

Die süßesten Kügelchen der Welt

Die Masse zu kleinen Kugeln formen und im Kühlschrank fest werden lassen. Nun die Schokolade mit dem Kokosfett in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und unter Zugabe von ca. 2 El Sahne eine homogene Glasur herstellen.  

Die Kugeln durch die Glasur ziehen und auf etwas Backpapier fest werden lassen. Nach Belieben dekorieren und rasch genießen. 

Eins und zwei - schon sind sie verschwunden

Eins und zwei - schon sind sie verschwunden

So, mein Tag ist gerettet und Morgen kann's wieder losgehen mit dem Alltag! Habt eine gute Zeit!

Eure Tine