Açai-Hupf {Açai / Blaubeere / Buttermilch / Vanille}

 

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Pink und Violett sind meine Farben, schließlich ist auch das Logo meines Blogs Pink. Kein Wunder also, dass ich ein großer Fan von Roter Beete und Açaipulver bin. Zusammen mit frischen Blaubeeren wandert diesmal Açaipulver in diese saftigen kleinen Gugelhupfe. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern zaubern allen Anwesenden beim Kaffeestündchen ein glückliches Lächeln ins Gesicht. Die Glasur aus Puderzucker und Açaipulver ist das Tüpfelchen auf dem i. Wer backt sie mit mir? 

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Zutaten für den Teig

  • 3 Eier
  • 140g
  • 1 Tl Vanillemark
  • 80ml Buttermilch
  • 180g Butter + etwas für die Form
  • 200g Mehl + etwas für die Form
  • 1 Tl Backpulver
  • 125g Blaubeeren
  • 2 Tl Açaipulver 

Zutaten für die Glasur

  • 3 El Puderzucker
  • 1 Tl Açaipulver 

Zubereitung

Das Rezept ergibt 6 kleine Gugelhupfe (ich habe diese Form verwendet) und einen kleinen Muffin. Alternativ kann man sie auch in kleinen Muffinformen backen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Backform gründlich fetten und bemehlen. Dazu habe ich die From mit Hilfe eines Pinsels mit etwas geschmolzener Butter ausgestrichen und anschließend mit Mehl bestäubt.

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Eier und Zucker in der Küchenmaschine luftig aufschlagen. Die Butter schmelzen und mit 2/3 der Buttermilch verrühren. Beides langsam zur Eiermasse geben und sorgfältig untermischen. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unter die Creme heben. Den Teig in zwei Portionen (3/4 und 1/4) teilen. Unter die kleinere Portion die restliche Buttermilch und das Açaipulver mischen. Die Teige gleichmäßig auf die Formen verteilen, Blaubeeren darauf verteilen und ggf. mit einer Gabel marmorieren.

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Die Gugelhupfe für ca. 15 - 20 Minuten backen und nach einer kurzen Ruhezeit aus der Form holen. Puderzucker mit Wasser und einen Teil davon mit Açaipulver zu einem zähen Guss verrühren und die noch warmen Hupfe damit überziehen bzw. verzieren. Die Hupfe auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und möglichst frisch genießen. 

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Für’s Picknick, den Ausflug, zum Kaffeestündchen oder auch mal zum Frühstück, mit diesen Gugeln liegt ihr immer goldrichtig! Habt einen köstlichen Sommeranfang und eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Blaubeer-Käse-Tarte {Quark / Zitrone / Mohn / Blaubeeren}

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Obwohl noch nicht die komplette Weihnachts- und Winterdeko aus unserem Zuhause verschwunden ist, konnte ich an den ersten Tulpen einfach nicht vorbei gehen. Ein paar frische Blumen stehen bei uns immer auf dem Tisch und Tulpen gehören zu meinen absoluten Lieblingen.

Mit den Tulpen ist dann auch irgendwie schon der Frühling eingezogen und dazu braucht es natürlich ein entsprechendes Gebäck. Diese Tarte ist fruchtig frisch und vereint eine lockere Quarkcreme mit einem knusprigen Zitronen-Mohn-Boden. Das Rezept für den Mürbeteig stammt wieder von der wundervollen Peggy Porschen und ist mit Mohn und Zitrone verfeinert, meine absolute Lieblingsvariante!

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Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl Typ 405
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Mohn
  • Abgeriebene Schale einer Zitrone

Zutaten für die Quarkcreme

  • 250g Quark
  • 2 Eier
  • ½ Tl Vanilleextrakt
  • 1 Msp. Kardamon
  • 2 El Reissirup

Zutaten zur Vollendung

  • 200g frische Blaubeeren
  • 1-2 El Puderzucker 

Zubereitung 

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz, Mohn und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den gut gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Boden und Rand der Form mit dem Teig auskleiden, der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Den übrigen Teig wie oben beschrieben verwenden. Für die Quarkmasse die Eier mit dem Sirup kurz aufschlagen, Quark und Gewürze hinzu geben und alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Quarkmasse auf den Teig geben und die gewaschen und abgetrockneten Blaubeeren darauf verteilen. Die Tarte für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen bis die Oberfläche goldbraun und leicht aufgegangen ist.

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Die Tarte auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Einen frisch gebrühten Kaffee oder Tee dazu und schon kann das Kaffeestündchen beginnen! Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Blaubeer-Marmorkuchen {vegan}

Blaubeeren, Vanille und Schokolade - eine wundervolle Kombination

Blaubeeren, Vanille und Schokolade - eine wundervolle Kombination

Fastenzeit - Verzicht halte ich in der heutigen Zeit grundsätzlich für eine gute Sache und da er ohnehin vorübergehend ist … super! So blöd das immer klingen mag, aber ein Verzicht schärft den Blick und das Bewusstsein für das Wesentliche - und tut er, je nach Form des Verzichts, meist auch physisch gut. Mehr als 40 Tage (ich habe nachgezählt) kein Kaffee und kein Alkohol. OK, alles halb so schlimm, aber das ist nur der Anfang: Auch zu einer vorwiegend veganen Ernährung und dem Verzicht auf Zucker habe ich mich selbst verpflichtet … und das ist für eine Backfee wie mich wirklich hart! Auf was habe ich mich da nur eingelassen?

Überzogen mit einer Schokoladenglasur - fertig ist die kleine Köstlichkeit

Überzogen mit einer Schokoladenglasur - fertig ist die kleine Köstlichkeit

Aber mein Lichtblick sind die Ausnahmen, die kommen werden und schließlich gibt es um mich herum viele liebe Menschen, die sich auch in dieser Zeit über "sündiges" Backwerk freuen. Heute aber bleibe ich der Fastenzeit treu und teste ein neues Produkt in der Kuchenwelt: "Vegegg". Ich habe es im Bio-Supermarkt meines Vertrauens entdeckt und bin gespannt, was es kann. Zudem gibt es statt Zucker heute Agavendicksaft und schon kann es losgehen.

Zutaten

  • 2 El Vegegg (nach Packungsanweisung vorbereitet)
  • 150g Weizenmehl
  • 3Tl Backpulver  
  • 80g Agavendicksaft  
  • 1 Tl Vanillepulver
  • 150ml Pflanzenöl
  • 150ml vegane Milch  (z.B. Mandelmilch)
  • 125g Blaubeeren
  • 2El Kakaopulver
  • 2El vegane Milch (z.B. Mandelmilch)
  • 1El Kakaonibs
  • etwas Fett und Mehl für die Form
  • vegane Schokolade für die Dekoration

Zubereitung

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen. Eine kleine Gugelhupfform fetten und mit Mehl ausstäuben. 

Das vorbereitete Vegegg mit den feuchten Zutaten, mit Ausnahme des einen El vegane Milch, verrühren. Meine Küchenmaschine hat heute Urlaub, der Teig lässt sich nämlich prima mit einem Schneebesen herstellen. Die trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel mischen, Kakaopulver und Kakonibs kommen aber noch nicht dazu. 

Saftig und so süß - dank der herrlichen Blaubeeren

Saftig und so süß - dank der herrlichen Blaubeeren

Die Flüssigkeit nun zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Ein Drittel vom Teig abnehmen. Die Blaubeeren unter die größere Teigmenge mischen und den Blaubeerteig in die Backform füllen. Den Kakao, die verbleibende Milch und die Kakaonibs unter die kleinere Teigmenge mischen und so den Schokoladenteig fertigstellen. Auch diesen Teig in die Form geben und nach Belieben beide Teige mit einer Gabel marmorieren. 

Im vorgeheizten Backofen für 35 - 40 Minuten backen. Kurz in der Form und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Mit Schokolade verzieren und bald genießen!

So, jetzt lasse ich mir ein Stückchen schmecken.

So, jetzt lasse ich mir ein Stückchen schmecken.

So, ich finde dieses Rezept ist absolut Fastenzeitkonform und darum werde ich mir nun ein Stückchen gönnen. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

Blaubeer-Kokos-Muffins mit Inspirationen von der eat+lifestyle

Nur wenige Tage nach dem Besuch der eat+lifestyle ("klick") in Frankfurt am Main bin ich noch immer ganz beseelt von den neu gewonnen Eindrücken. Geht euch das auch so? Schöne und eindrucksvolle Erlebnisse schüttelt man nicht so rasch ab - und das ist auch gut so. Vor allem aber kribbelt es ganz arg in meinen Fingern und, was soll ich sagen, ich konnte den Backofen nicht lange kalt und dunkel lassen. Aber bevor es um das heutige Backwerk geht, zuerst ein paar Eindrücke von der eat+lifestyle.

Gemeinsam mit einer lieben Freundin habe ich die eat+lifestyle in Frankfurt besucht und dabei nicht nur an verschiedenen Workshops teilgenommen, sondern auch wundervolle Köstlichkeiten und mit viel Liebe zum Detail zubereitete und hergestellte Produkte versuchen dürfen und dabei ganz viele Anregungen gewonnen.

Die eat+Lifestyle in Frankfurt - erste Eindrücke

Die eat+Lifestyle in Frankfurt - erste Eindrücke

Eine kleine Stärkung zwischendurch

Eine kleine Stärkung zwischendurch

Sehr beeindruckt hat mich eine Affineurin aus der Region, die aus Käse wahre Kunstwerke zaubert. „Der Rheingau Affineur“ ist ein Familienunternehmen, das seit mehreren Generationen, in einem alten Gewölbekeller im Rheingau, Käse veredelt. Bei ihr durften wir einen Blauschimmelkäse probieren, der mit rohen Kakaobohnensplittern und Lakritze verfeinert war, sehr speziell aber unfassbar köstlich! Auch eine kleine Manufaktur, die „Cremes“ aus gebrannten Nüssen herstellt und den originellen Namen „Brandgut“ trägt, hat mich verzaubert. Zu der Manufaktur gibt’s aber in einigen wenigen Wochen mehr, versprochen.

Impressionen vom wunderbaren Affineur

Impressionen vom wunderbaren Affineur

Besonders überzeugend und eine große Freude war der Workshop am Stand von Chefkoch „Style me tasty“, den die bezaubernde Frau Herzblut liebevoll gestaltet hat. Es gab eine Einführung und viele hilfreiche Tipps und Tricks, wie man aus einem fertigen Backwerk ein ansprechendes (Photo)Kunstwerk zaubert. Anschließend durften wir uns an Double Chocolate Muffins und einem Meer von Deko-Elementen selbst versuchen. Vielen Dank, liebe Caro, für den wunderbaren Workshop!

Workshop bei Frau Herzblut mit dem klangvollen Namen "Style me tasty"

Workshop bei Frau Herzblut mit dem klangvollen Namen "Style me tasty"

Die Blaubeer-Kokos-Muffins, die ich euch hier vorstellen möchte, sind inspiriert von einem weiteren Workshop, den wir bei der Konditorenweltmeisterin Andrea Schirmaier-Huber besuchen durften. Unter Anleitung von Frau Schirmaier-Huber haben wir, einem aktuellen Trend folgend, kleine Küchlein im Glas zubereiten. Es war alles in allem ein rundum gelungener „Ausflug“!

Nun aber zu den Blaubeer-Kokos-Muffins, zu denen mich die Messe inspiriert hat.

Blaubeer-Kokos-Muffins

Blaubeer-Kokos-Muffins

Zutaten

  • 100g Öl
  • 90g Zucker (60g weißer und 30g Muskovado-Zucker)
  • 2 Eier
  • 50ml Buttermilch
  • 40g Kokosraspeln
  • 160g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 120g Blaubeeren
  • 60g gehackte und geröstete Makadamianüsse
  • 12 Papierförmchen oder Backpapier für die Muffinmulden
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Mulden eines Muffinblechs fetten oder mit Förmchen bzw. Backpapier auslegen. Alle Zutaten abmessen und bereitstellen. Da es sich um eine nicht so große Menge Teig handelt und es unfassbar fix geht, entscheide ich mich heute für den Handmixer und gönne meiner Küchenmaschine eine Pause.

Also, das Öl in eine Rührschüssel geben und beide Zuckersorten dazu geben. Alles mit dem Handmixer gründlich vermischen, der Zucker sollte sich dabei aufgelöst haben. Nun kommen nacheinander die Eier hinzu, auch diese jeweils gründlich untermixen. Dann noch die Buttermilch und anschließend die Kokosraspel sowie das Mehl mit dem Backpulver dazu geben. Es empfiehlt sich die Mehl-Backpulver-Mischung in zwei oder drei Portionen, jeweils kurz unterzumischen. Zum Schluss hebe ich die gehackten Nüsse und die Beeren mit einem Teigschaber unter und verteile die Masse gleichmäßig auf die Mulden des vorbereiteten Muffinblechs. Nun kommt alles für ca. 25 Minuten in den Backofen.

Nach einer Stäbchenprobe hole ich die fertigen Muffins aus dem Ofen und lasse sie, zuerst kurz im Blech und dann auf einem Kuchengitter, vollständig auskühlen.

Mit Puderzucker bestäubt servieren. Wer möchte kann auch einen Zuckerguss aus etwas Kokosmilch, Kokoslikör oder Creme de Cassis herstellen und die Muffins damit beträufeln.

Und nun werde ich einfach reinbeißen...yummy

Und nun werde ich einfach reinbeißen...yummy

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken und eine gute (Kuchen-)Zeit.

Blaubeere meets Oreo & Schokolade

Happy Birthday to you, meine liebe, tapfere Mami!! Dein Geburtstag liefert den perfekten Anlass für ein Törtchen! Aber bei diesem herrlichen Wetter auch noch den Backofen anschmeißen??? Nein, das muss in diesen Tagen auch anders gehen, ich zerfließe ja auch schon so! ...eine No-Bake-Alternative muss also her und fruchtig soll das Törtchen sein.

Ich habe mich in den letzten Tagen also einer meiner Lieblingsbeschäftigungen hingegeben und in Food- und Back-Blogs gestöbert. Dabei bin ich den drei wunderbaren Blogs @herznah, @Das Knusperstübchen und @olleshimmelsglitzerdings begegnet und über die Aktion #InstaBakeLovers gestolpert, zu der die drei aufrufen. Gemeinsames Backen über Instagram....eine tolle Idee! Die Aufgabe dieses Mal: Eine Tarte mit einem No-Bake-Boden aus Oreo-Keksen "backen", die mit Blaubeeren gefüllt sein soll..... Sofort habe ich eine Idee und sehe das Geburtstagstörtchen meiner Mutter auch schon vor mir. Das Rezept für den Oreo-Keksboden geben die Mädels vor und meine Blaubeer-Konfitüren-Füllung habe ich aus dem Rezept für die Kardamontorte mit Blaubeeren aus dem Backbuch "Torten" der wunderbaren Linda Lomelino entnommen. Ich liebe diese Blaubeerkonfitüre, das Rezept ist einfach unschlagbar. Ergänzen bzw. "krönen" werde ich das ganze mit einer zartbitteren Schokoladenganache.

Liebe Mami, diese Blaubeer-Schokoladentarte ist für dich!!!

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Zutaten

  • 200g Oreo Kekse (ich habe mich für die die Schoko-Schoko-Variante entschieden)
  • 50g Butter
  • 1 EL Puderzucker
  • 500g frische Blaubeeren
  • 160g Gelierzucker
  • 80g Zucker (hier nehme ich meist etwas weniger, aber dafür braunen Zucker)
  • 1 Vanilleschote
  • 380g Zartbittere Schokolade oder Kuvertüre jeweils grob gehackt
  • 380g Schlagsahne
  • ca. 150g frische Blaubeeren zur Dekoration

Zubereitung

Wie immer beginne ich mit der Vorbereitung meiner Backformen. Ich habe mich heute für eine kleine Springform mit ca. 11cm Durchmesser sowie eine Tarteform mit ca. 20cm Durchmesser entschieden. In beiden Formen lege ich den Boden mit Backpapier aus und ergänze die Tartform, die aus Keramik ist so dass sich der Rand nicht vom Boden abnehmen lässt, noch mit Streifen aus Backpapier. Diese kommen unter den Backpapierboden und stehen am Rand einige Zentimeter über. Die Steifen helfen mir später die fertige Tarte aus der Form zu heben.

Nun zerkleinere ich die Oreo Keks in mehreren Portionen mit meinem Zerkleinerer (Blitzhacker) und gebe das Keks-Mehl in eine Schüssel. Die Butter abwiegen und in der Mikrowelle oder auf dem Herd schmelzen und zusammen mit dem Puderzucker zu dem Keks-Mehl geben. Am liebsten vermische ich alles mit den Händen, eine Gabel leistet aber auch prima Dienste. Die fertige Masse für den Boden verteile ich auf meine Formen und drücke den Teig mit dem Rücken eines Esslöffels fest und verteile ihn so gleichmäßig in der Form. Dabei sollte man darauf achten, dass auch ein Rand entsteht. Der Boden darf nun im Kühlschrank fest werden. Ein bis zwei Stunden gönne ich ihm in der Kälte.

In der Zwischenzeit wasche ich die Blaubeeren für die Konfitüre und mische sie mit beiden Zuckerarten in einem hohen Kochtopf. Die Masse sollte max. 1/3 des Topfes füllen, damit beim Kochen möglichst nichts über den Rand steigt. Die Vanilleschote ritze ich der Länge nach auf, kratze das dunkle Mark raus und gebe alles zu den Blaubeeren. Diese auf einer Herdplatte langsam aufkochen und für ca. 10-15 Minuten, unter regelmäßigem Rühren und bei ständiger Überwachung, kochen lassen. Ich habe die Konfitüre nahezu vollständig für diese Tarte verwendet, so dass sich ein Abfüllen in Gläser nicht wirklich lohnt. Solltet ihr euch für die Gläser entscheiden, ist es ratsam, diese im Backofen bei 120°C für ca. 10 Minuten zu sterilisieren. Bei der Herstellung der Konfitüre ist es wichtig, dass sie tatsächlich so lange - wie angegeben - kocht, denn sie muss relativ fest werden. Anderenfalls wird die Tarte nicht ausreichend stabil und fließt davon. Das ist zwar optisch sehr ärgerlich, würde dem Geschmack aber keinen Abbruch tun. Reste der Konfitüre lassen sich prima für Marmeladenbrote (mit einer dicken Schicht Quark auf einem frischem Brioche und der Liebste ist der glücklichste Mensch des Tages) oder als Tortenfüllung verwenden.

Die Konfitüre erkalten lassen, einmal glatt rühren und auf den Böden verteilen. Dabei großzügig vorgehen, ich habe allerdings nicht die gesamte Menge verwendet. Am Ende ist das aber natürlich individuelle Geschmackssache. Die Tarte darf wieder für eine Weile in den Kühlschrank.

Die Schlagsahne in einem Topf auf dem Herd zum Kochen bringen. Es reicht, wenn sie einmal kurz aufkocht. Anschließend die gehackte Schokolade oder Kuvertüre in die Sahne geben und alles für mind. eine Minute stehen lassen. Dann mit einem Schneebesen sorgfältig glatt rühren. Sobald die Ganache nur noch handwarm ist, verteile ich sie vorsichtig mit einem Esslöffel vorsichtig auf beiden Tartes, Beide Törtchen nun für mind. 4 Stunden, ideal wäre jedoch über Nacht, in den Kühlschrank stellen um sie komplett fest werden zu lassen.

Anschließend nach Herzenslust und persönlichem Geschmack dekorieren und servieren. Vielen Dank, an dieser Stelle den drei Bloggerinnen (@herznah, @Das Knusperstübchen und @olleshimmelsglitzerdings) für diese wunderbare Inspiration und die tolle Aktion!! Es hat mir viel Spaß gemacht dabei zu sein.

Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  


Teatime @ZeitfürKuchen

Der erste Wettbewerb ist noch nicht entschieden und da gibt's auch schon den nächsten und endlich auch mein Rezept im Blog! Dieses Mal geht es um "Früchteteezauber", Lov Organic hat gefragt: "Wie liebt Ihr euren Früchtetee? Zu was inspiriert Euch Früchtetee?" Nicht allein auf Grund des wunderbaren Tees von Lov Organic, sondern vor allem wegen der wunderschönen und inspirierenden Fotos vieler anderer Teilnehmer, war ich sofort Feuer und Flamme!! Ich bin schwer beeindruckt! Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schaut doch mal auf @lovorganic vorbei, da sind alle Bilder online und freuen sich, wenn sie bewundert werden. 

Eine neue Idee musste also her.... Zuerst einmal hieß es, sich bei all den verschiedenen Tees für einen zu entscheiden. Meine Wahl ist auf den "WILDBEEREN-FRÜCHTETEE" gefallen, der beim Probieren den typisch herben Waldfruchtgeschmack hat. Überhaupt nicht künstlich, sondern herrlich fruchtig und leicht säuerlich herb. Um diesen zu unterstreichen habe ich mich für eine Kombination mit einem frischen Beerensmoothie und einem leichten Joghurttörtchen entschieden. Im Törtchen bildet der Tee die Verbindung zwischen fruchtig leichter Joghurtcreme und frischen Beeren. Hier also nun das Rezept für mein Wildbeeren-Swirl-Törtchen.

Zutaten für die Törtchen

  • 150g Haferkekse (kernig)
  • etwa. 80g Joghurtbutter 
  • 200g Frischkäse (Vollfettstufe) 
  • 200g Frischkäse (mit Joghurt) 
  • 400g Joghurt (Natur, 1,5% Fett) 
  • ca. 2 El Agavendicksaft (statt Zucker) 
  • ca. 1-2 El Holunderblütensirup
  • 1 El Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 6 Blatt Gelatine
  • 200ml Obstsmoothie aus frischen Beeren
  • 3 Blatt Gelatine (oder die entsprechende Menge Agar-Agar)
  • 300ml Lov Organic Wildbeeren Früchtetee
  • 2 El Obstsmoothie aus frischen Beeren (z.B.: Himbeeren, Blaubeeren, Kirschen, Brombeeren)
  • 1 El frischer Agavendicksaft
  • 4 Blatt Gelatine (oder die entsprechende Menge Agar-Agar)
  • Frische Beeren zum Dekorieren (z.B.: Himbeeren, Blaubeeren, Kirschen, Brombeeren)

Zutaten für den Eistee

  • 400 ml Lov Organic Wildbeeren Früchtetee
  • 4 El Obstsmoothie aus frischen Beeren (z.B.: Himbeeren, Blaubeeren, Kirschen, Brombeeren)
  • 1 El Holunderblütensirup oder etwas mehr (je nach persönlichem Geschmack)
  • Zitrone, frische Minze, frische Beeren

Zubereitung

Genug der Einleitung, eins, zwei drei....los geht's mit dem kleinen Törtchen! Zuerst bereite ich zwei Backformen vor, die einen herausnehmbaren Boden haben. Das ist nicht zwingend notwendig aber ziemlich praktisch! Dazu schneide ich Backpapier in Größe der Böden (jeweils 18 cm Durchmesser) zurecht und stelle jeweils zwei breite Streifen an den Rand der Form, so dass dieser von den Streifen überragt wird. Für den Boden werden die Haferkekse in einem Mixer fein gemahlen und mit der geschmolzenen Butter gemischt. Diese Mischung verteile ich gleichmäßig auf beide Backformen und drücke sie sorgfältig fest. Das geht ganz leicht, wenn man den Boden eines glattwandigen Glases verwendet. Damit der Boden fest wird, stelle ich beide Backformen in den Kühlschrank bis es weitergeht.

Für den Smoothie verlese ich die Beeren und gebe sie in einen Mixer. Meiner hat ein sehr praktisches Sieb, dass die Kerne beim Messer lässt und ich nur den gefilterten Saft erhalte. Wen die gemixten Kerne stören, der sollte den fertigen Smoothie durch ein feines Sieb streichen. Von dem fertigen Smoothie messe ich 200ml ab und bereite 3 Blatt Gelatine oder ein alternatives Geliermittel nach Packungsanleitung vor. Den Smoothie gebe ich in einen Topf und erwärme ihn leicht. Nach 5 Minuten drücke ich die Gelatine sorgfältig aus, und gebe sie zu dem warmen Smoothie. Dadurch sollte die Gelatine ganz von alleine schmelzen. Beides gründlich vermischen und in eine Schale umfüllen, damit der Smoothie rascher erkalten kann und die Gelatine mit ihrer Arbeit beginnt.

Nun kommen Joghurt und Frischkäse dran. Die 6 Blatt Gelatine oder ähnliches nach Packungsanweisung vorbereiten (Gelatine muss ca. 5 Minuten einweichen). Joghurt und beide Frischkäse mischen, mit Zitronensaft, Holunderblütensirup und Zucker abschmecken. Die eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und in einem kleinen Topf (eine große Suppenkelle eignet sich ebenfalls hervorragend) über einem Wasserbad schmelzen. Erst ein bisschen von der Joghurt-Creme in die Gelatine rühren und dann erst die Gelatine (jetzt als Joghurt-Gemisch) in die verbleibende Joghurtmasse rühren. Ich stelle die Masse in den Kühlschrank und gebe ihr ein bisschen Zeit um anzuziehen.

Wenn beide Massen zu gelieren beginnen, d.h. sie sollten eine ähnliche und zwar spürbar festere Konsistenz haben, gebe ich erst den Frischkäse in die vorbereitete Form. In die Masse drücke ich ein paar Mulden, die ich anschließend mit dem Smoothie fülle. Beides sorgfältig miteinander "verwirbeln" und zurück in den Kühlschrank mit unserem Törtchen. Dort hat es für mindestens 2 Stunden Pause.

Im nächsten Schritt bereite ich den Tee, entsprechend der Empfehlung von Lov Organic, für die oberste Schicht des Törtchens vor. Das tue ich allerdings erst dann, wenn die oberste Frischkäse-Schickt bereits fest geworden ist.

Den Tee ein wenig abkühlen lassen, mit dem Obstsmoothie mischen und mit dem Agavendicksaft abschmecken. Die wie in den vorherigen Schritten vorbereiteten 4 Blatt Gelatine sorgfältig auswringen und in den warmen Tee geben. Sobald dieser vollständig abgekühlt ist und zu gelieren beginnt, rühre ich ihn nochmal glatt und gebe ihn vorsichtig auf das Törtchen. Das Törtchen sollte in aller Ruhe erkalten und fest werden können, am besten über Nacht.

Vor dem Servieren bereite ich einen frischen Tee zu, den ich erkalten lasse, mit dem verbleibenden Smoothie mische und mit Beeren anrichte.

Das Törtchen vorsichtig aus der Form heben und das Backpapier langsam abziehen. Nach Belieben und persönlichem Geschmack mit frischen Beeren dekorieren und servieren.  

Habt viel Spaß beim Nachbacken und eine gute (Kuchen-)Zeit!