Herz-Törtchen {Mürbeteig / Orangensahne / Meringue / Vanille}

ZfK_Herz_Törtchen_01

An dem Trend der "Number-Cakes" kommt man auf Instagram momentan einfach nicht vorbei. Die Törtchen schauen soooo verführerisch aus, sind liebevoll verziert und wirken wie filigrane Schönheiten, denen man „böse“ Kalorien fast nicht zutraut. Für mich symbolisieren sie vor allem eines, den Frühling. Zu Valentin finde ich, dass sie eine ebenbürtige Alternative zu all dem Rot bieten, dem ich durchaus nicht abgeneigt bin, aber es muss ja nicht immer Rot sein. Kurzum, ein kleines Herz-Törtchen in diesem Stil schien mir perfekt für den Tag der Liebenden. Sicherlich wird es im Laufe des Frühlings & Sommers noch mehr Törtchen dieser Art in der Kuchenwelt geben. 

ZfK_Herz_Törtchen_02

Meinen Lieblingsmürbeteig von Peggy Porschen, habe ich mit Orangensahne und herber Orangenmarmelade gefüllt und mit Obst und Meringue verziert. Schaut das nicht großartig aus?

Zutaten für die Böden

  • 200g Mehl
  • 100g feiner Zucker
  • 100g Butter
  • 1/2 Ei
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Orangencreme

  • 150g türkischen Joghurt
  • 50ml Orangensaft
  • Abrieb von einer Orangenschale
  • 1 Beutel Sofort-Geliermittel (für 250ml Flüssigkeit)
  • 200g Schlagsahne
  • 2 Tl San Apart
  • 1 El bittere Orangenmarmelade  

Zutaten für die Dekoration

  • Kumquats
  • Meringue-Tupfen
  • Melissen oder Minzblättchen
  • Physalis
  • Krokant
  • ggf. etwas essbares Blattgold

Zubereitung

 Für den Mürbeteig schmelze ich die Butter und füge Zucker und Ei hinzu. Mit einem Schneebesen so lange rühren bis der Zucker aufgelöst ist. Die Muttermischung in einer großen Schüssel zum Mehl und Salz geben und mit einem Teigschaber einen homogenen Teig herstellen. Eventuell mit den Händen noch einmal gründlich durchkneten und in Frischhaltefolie für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 

ZfK_Herz_Törtchen_03

den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Teig 4-5 mm dünn ausrollen. Dazu eignet sich eine Silikonmatte. 12 große Herzen ausstechen und mit Hilfe eines kleinen Herzausstechers das Innere ebenfalls herzförmig ausstechen. Die Kekse für ca. 10 Minuten im Ofen backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Den übrigen Teig für kleine Herzen oder andere Kekse oder Tartlets verwenden.

ZfK_Herz_Törtchen_04

Für die Füllung die Sahne mit dem San Apart steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Joghurt, Orangensaft und Abrieb verrühren und die Gelatine nach Pachungsanleitung unterrühren. Sobald der Joghurt zu gelieren beginnt die Sahne unterheben und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Die Creme evtl. noch einen Moment im Kühlschrank anziehen lassen und dann gleichmäßig Tupfen auf die Herzen spritzen. Bei den unteren Hälften etwas Orangenmarmelade auf die Sahne geben und dann beide Hälften zusammen setzen. 

ZfK_Herz_Törtchen_05

Die Törtchen mit Obst, Krokant, Blättchen, den Meringue und ggf. dem Blattgold verzieren. Die Herzen sollten rasch verzehrt werden, da der Mürbeteig sonst seinen Crunch verliert. Sie halten aber im Kühlschrank auch ein bis zwei Tage.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

 

Clown Torte {Fondant / Vanille / Himbeere / Meringue}

ZfK_Clown_Torte_01

Zum ersten Mal seit vielen Jahren plane ich Rosenmontag in meiner Heimatstadt zu sein und mal wieder ein bisschen Karnevals-Luft zu schnuppern. Passend dazu gibt es eine Motivtorte und was würde da besser passen als ein Clown? Inspiriert hat mich ein wunderschönes Kinderbuch, das mein Sohn momentan sehr liebt und das auch ich als Kind viel gelesen habe: "Die dumme Augustine" von Otfried Preußler. Kennt ihr das? Eine wunderschön bebilderte Geschichte über eine Clown-Familie und der Aufgabenteilung zwischen Männern und Frauen im Haushalt - ziemlich fortschrittlich für damalige Zeiten. ;-)

ZfK_Clown_Torte_02

Die Torte habe ich aus drei Vanille-Böden mit einer Himbeer-Mousse zusammen gesetzt. Da die Mousse Joghurt enthält, habe ich die gesamte Torte einmal mit einer Meringue-Buttercreme umhüllt. Das ist notwendig, damit die Torte mit Fondant eingekleidet werden kann, da der Fondant ansonsten schwitzen und seine Form verlieren würde. Den Clown und die Dekoration habe ich bereits im Vorfeld modelliert.   

Zutaten für die Böden

  • 260g Zucker (je zur 1/2 brauner und weißer Zucker)
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Himbeermousse

  • 200g Himbeeren (frisch oder TK-Ware)
  • 1-2 El Süßungsmittel (Zucker oder Reissirup)
  • 1 Beutel Sofort-Gelatine (oder ein anderes Geliermittel für 250ml Flüssigkeit
  • 250ml Schlagsahne
  • 150g türkischer Joghurt
  • 1 Beutel Sofort-Gelatine (oder ein anderes Geliermittel für 250ml Flüssigkeit)

Zutaten für die Meringue Buttercreme

  • 2 große Eiweiß
  • 100g feiner Zucker
  • 125g zimmerwarme Butter

Zutaten für die Dekoration

  • ca. 800g Fondant (weiß)
  • ca. 200g Blütenpaste
  • Lebensmittelfarbe nach Vorliebe
  • evtl. Lebensmittelkleber
  • einige Zahnstocher

Zubereitung

Bei Motivtorten mit Figuren empfiehlt es sich mit dem Modellieren der Figur schon einige Tage bevor die Torte fertig sein soll zu beginnen. Für den Clown kleine Portionen von Blütenpaste und Fondant sorgfältig miteinander verkneten und nach Bedarf mit Lebensmittelfarbe färben. Den Clown modellieren und die einzelnen Teile (Beine und Füße, Oberkörper und den Kopf) separat trocknen lassen. Erst zum Schluss alles mit Hilfe von Zahnstochern zusammen setzten, wobei die Zahnstocher in den Beinen bereits während der Fertigstellung für die notwendige Stabilität sorgen.

ZfK_Clown_Torte_03

Die Luftschlagen mit Hilfe von Strohhalmen modellieren. Für das Konfetti habe ich runde Spritztüllen als Ausstecher verwendet. Die Dekoration mit Hilfe von etwas Wasser oder Lebensmittelkleber auf der Torte anbringen.  

Zwei Tage bevor die Torte fertig werden soll backe ich den Boden. Dazu ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. In der Küchenmaschine rühre ich die weiche Butter mit dem Zucker schaumig. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse sollte luftig und blass gelb sein. Die Sahne hinzugeben und das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen und nur ganz kurz mit einem Teigschaber unterheben. Den Teig auf dem vorbereiteten Backblech glattstreichen und für ca. 20-25 Minuten im Ofen backen und auf einem Rost erkalten lassen. 

Die Himbeeren mit dem Zucker in einem Topf aufkochen und das Geliermittel nach Packungsanweisung einrühren - ggf. erst im Kalten Zustand. Die Himbeermasse abkühlen lassen und kalt stellen. Sobald die Masse zu gelieren beginnt kann es weitergehen. Die Sahne mit dem San Apart nach Anleitung steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung kühl stellen. Das Geliermittel in den Joghurt rühren und die gelierten Himbeeren einrühren. Wenn beides eine homogene Masse ist, die Sahne mit einem Teigschaber unterheben und die Torte damit füllen.

Aus dem Boden mit Hilfe einer Untertasse oder einem Tortenboden drei gleich große Böden ausschneiden. Einen der drei ausgeschnittenen Böden auf eine Tortenpappe legen. Da die Creme erst im Kühlschrank komplett fest wird, lege ich einen Tortenring um den untersten Boden und gebe 1/3 der Himbeermousse auf den Boden. Den zweiten Boden auflegen und ebenso verfahren. Den obersten Boden auf die zweite Schicht Himbeermousse legen und mit Frischhaltefolie abdecken. Die Torte am Besten über Nacht fest werden lassen. 

ZfK_Clown_Torte_04

Aus der übrigen Creme habe ich mit Hilfe von kleinen Dessertringen weitere Torten geschichtet und so auch mehr von dem Vanilleboden verwendet. Alternativ lässt sich das als Dessert zusammen in einem Glas schichten, da kann man wunderbar ein bisschen Obst mit hinein geben und hat ein köstliches Dessert.

Clown (7 von 8)-3.jpg

Am nächsten Tag die Buttercreme herstellen. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme Butter (die Temperatur der Butter ist sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Den Tortenring entfernen und die Torte dünn mit der Buttercreme einstreichen. Die Torte sollte für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. 

ZfK_Clown_Torte_05

Den Fondant ausrollen und die Torte damit möglichst glatt überziehen. Ggf. kleine Törtchen ebenso einkleiden und auf der Torte platzieren. Die Torte mit der vorbereiteten Dekoration verzieren und den Clown anbringen. Die Torte sollte gut durchkühlen und aber mindestens 45 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. 

Lasst sie euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit - mit oder ohne Karneval. Ein dreifaches Helau, Helau, Helau!!

Eure Tine

Red Velvet Cupcakes {Valentin / Schokolade / Vanille / Sahne}

ZfK_Red_Velvet_Cupcakes_01

Red Velvet Gebäck ist in den USA ein fester Bestandteil auf Kaffeetafeln. Mit der besonders intensiven roten Farbe, bieten sich diese Cupcakes natürlich besonders zu Valentin an. Die Muffins selbst sind locker und süß, mit einem Hauch Schokolade. Das Frosting ist leicht säuerlich und erfrischend, es ergänzt die süßen Muffins perfekt. Das Frosting ist eine wunderbare Grundlage für die wunderschönen Sprinkles von Sweetapolita. Schon viele Jahre lang "scharwenzel" ich um diese wunderschöne Zuckerdekoration herum, endlich ist nun die Zeit dafür gekommen.

ZfK_Red_Velvet_Cupcake_02

Wie verbringt ihr den Valentinstag? Habt ihr besondere Pläne oder ist es ein Tag wie jeder andere? Besondere Ideen habe ich noch nicht, mal schauen was sich spontan ergibt.... ;-)

Zutaten für die Red-Velvet Muffins

  • 125g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Kakaopulver
  • 60g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 1 Ei (Größe L)
  • 50ml Milch
  • 2 El Naturjoghurt
  • etwas rote Lebensmittelfarbe

Zutaten für das Frosting

  • 200g Doppelrahmfrischkäse
  • 50g Puderzucker 
  • 100g Schlagsahne
  • 2 Tl San Apart

Zutaten für die Deko

  • Zucker Dekoration (ich habe Sprinkles von Sweetapolita verwendet) 

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und 12 kleine Muffinförmchen auf ein Blech stellen. Die trockenen Zutaten mischen und bereitstellen. Zucker und Butter in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer gründlich vermischen, die Masse braucht nicht schaumig zu sein. Vanilleextrakt und das Ei untermischen. Joghurt, Milch und Lebensmittelfarbe ebenfalls gründlich verrühren und abwechselnd mit den trockenen Zutaten in jeweils drei Schritten unter die Buttermasse geben. Den Teig auf die Förmchen verteilen und für ca. 18-20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Nach einer Stäbchenprobe die Muffins auf einen Kuchengitter abkühlen lassen. 

ZfK_Red_Velvet_Cupcake_03

Die Sahne mit dem San Apart nach Packungsanweisung steif schlagen. Den Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker verrühren und die Schlagsahne unterheben. Sollte die Creme noch zu weich sein, kommt sie für einige Zeit in den Kühlschrank um fest zu werden. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die Muffins aufspritzen. Die Cupcakes mit dem Zuckerdekor dekorieren und am Besten frisch servieren. 

ZfK_Red_Velvet_Cupcake_04

Die Cupcakes sind wunderbar für ein Kaffeestündchen am Valentinstag, aber sie schmecken auch zu jedem anderen Kaffeestündchen ganz wunderbar. 

Habt eine köstliche (Kuchen-)Zeit und einen wunderbaren Valentinstag mit euren Liebsten.

Eure Tine

Blutorangen-Bakewell-Tarte {Blutorange / Pistazie / Mandel / Vanille}

ZfK_Blutorangen_Bakewell_Tarte_01

Bakewell-Tarte ist ein englisches Gebäck, das als "Pudding" bezeichnet wird. Es besteht aus einem Mürbeteig, der traditionell mit einer Mandelmasse und Gelee gefüllt wird. Das Original habe ich ein bisschen abgewandelt und ihm mit Pistazien einen frühlingshaft gründen Akzent verliehen. Statt Gelee habe ich Blutorangenfilets auf die Mandelmasse gelegt. Die Blutorangen machen das Gebäck wunderbar saftig.   

ZfK_Blutorangen_Bakewell_Tarte_02

Das Rezept für den Mürbeteig stammt natürlich wieder von der wundervollen Peggy Porschen und ist mit Zitrone verfeinert. 

Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl Typ 405
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale

Zutaten für die Bakewell-Füllung

  • 100g Butter
  • 125g Zucker
  • 2 Eier  
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 50g gemahlene Pistazien
  • 25g Mehl
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt

Zutaten für die Vollendung

  • Filets von 3-4 Blutorangen
  • 1 Tl Puderzucker

Zubereitung  

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

ZfK_Blutorangen_Bakewell_Tarte_03

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den gut gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Boden und Rand der Form mit dem Teig auskleiden, der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Den übrigen Teig wie oben beschrieben verwenden.

ZfK_Blutorangen_Bakewell_Tarte_04

Für die Füllung die Orangen filetieren und etwas abtropfen lassen. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier nach und nach gründlich untermixen. Nun die trockenen Zutaten mit einem Teigschaber unterheben und die Füllung auf dem Mürbeteigboden verteilen. Die Orangen auf die Mandelmasse legen und die Tarte im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten backen. Die Tarte anschließend bei 175°C Unterhitze für weitere 10 Minuten fertig backen. 

ZfK_Blutorangen_Bakewell_Tarte_05

Die Tarte auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Blaubeer-Käse-Tarte {Quark / Zitrone / Mohn / Blaubeeren}

IMG_1619.JPG

Obwohl noch nicht die komplette Weihnachts- und Winterdeko aus unserem Zuhause verschwunden ist, konnte ich an den ersten Tulpen einfach nicht vorbei gehen. Ein paar frische Blumen stehen bei uns immer auf dem Tisch und Tulpen gehören zu meinen absoluten Lieblingen.

Mit den Tulpen ist dann auch irgendwie schon der Frühling eingezogen und dazu braucht es natürlich ein entsprechendes Gebäck. Diese Tarte ist fruchtig frisch und vereint eine lockere Quarkcreme mit einem knusprigen Zitronen-Mohn-Boden. Das Rezept für den Mürbeteig stammt wieder von der wundervollen Peggy Porschen und ist mit Mohn und Zitrone verfeinert, meine absolute Lieblingsvariante!

IMG_1621.JPG

Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl Typ 405
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Mohn
  • Abgeriebene Schale einer Zitrone

Zutaten für die Quarkcreme

  • 250g Quark
  • 2 Eier
  • ½ Tl Vanilleextrakt
  • 1 Msp. Kardamon
  • 2 El Reissirup

Zutaten zur Vollendung

  • 200g frische Blaubeeren
  • 1-2 El Puderzucker 

Zubereitung 

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz, Mohn und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

IMG_1617.JPG

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den gut gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Boden und Rand der Form mit dem Teig auskleiden, der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Den übrigen Teig wie oben beschrieben verwenden. Für die Quarkmasse die Eier mit dem Sirup kurz aufschlagen, Quark und Gewürze hinzu geben und alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Quarkmasse auf den Teig geben und die gewaschen und abgetrockneten Blaubeeren darauf verteilen. Die Tarte für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen bis die Oberfläche goldbraun und leicht aufgegangen ist.

IMG_1618.JPG

Die Tarte auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Einen frisch gebrühten Kaffee oder Tee dazu und schon kann das Kaffeestündchen beginnen! Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Birnen-Granola {Birne / Mandeln / Samen / Sirup}

ZfK_Birnen_Granola_01

Bei uns in der Küche steht ein großes Vorratsglas das unser selbstgemachtes Granola beherbergt. Ich finde das schaut nicht nur hübsch aus, man hat auch immer im Blick, wann die Vorräte zur Neige gehen - äußerst hilfreich! Und wenn es dann soweit ist, darf jeder Wünsche äußern, oder ich werde selbst kreativ.

Von der Weihnachtsbäckerei hatten wir noch getrocknete Birnen übrig und die Maulbeeren hatte ich ursprünglich für unseren stacheligen Mittbewohner besorgt, der die Vitaminbomben allerdings verschmäht hat. Nun landen sie eben in unserem Granola, zusammen mit Getreideflocken und einer großen Portion Nüsse und Samen - perfekt!

ZfK_Birnen_Granola_02

Warum ich Granola selbst mache? Es ist weit weniger süß als jede gekaufte Variante und das bezieht sich nicht nur auf den Zuckeranteil, sondern auch auf den Geschmack! Außerdem kann man auf Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien reagieren und nicht zuletzt die persönlichen Vorlieben der Familie berücksichtigen. Und mehr als max. 40 Minuten meiner Zeit benötigt das Granola nicht, da lässt sich prima nebenher ein Abendessen zubereiten. 

 Zutaten

  • 300g Haferflocken oder gemischte Getreideflocken
  • 200g gehackte Cashewkerne
  • 200g gehackte Mandeln 
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 75g Pinienkerne
  • je 50g Sesam- und Leinsamen
  • 200g getrocknete Birnen
  • 100g getrocknete Maulbeeren
  • 70g Amaranth gepoppt
  • 100g neutrales Öl (Kokos oder Rapsöl)
  • 100g Honig oder eine Mischung aus Argaven- und Reissirup

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Haferflocken,  Kerne, Samen und gehackte Nüsse mit dem Amaranth mischen. Das Fett, falls erforderlich, erwärmen bis es flüssig ist. Dann den Sirup und das Fett gründlich unter die trocken Zutaten mischen, bis alles benetzt ist. Die Mischung auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten (bzw. bis alles goldbraun ist) backen. Zwischendurch regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig gebacken wird und rösten kann.

ZfK_Birnen_Granola_03
ZfK_Birnen_Granola_04

Das Granola auf dem Blech auskühlen lassen und anschließend die gehackten Birnen und Maulbeeren untermischen. Das fertige und vollständig ausgekühlte Granola in einem Vorratsglas oder einer Dose trocken lagern und alsbald verbrauchen.

Je nach Geschmack, mit Obst, Joghurt, Milch oder Saft ist das Granola ein gesundes und leckeres Frühstück für die ganze Familie. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Müsli-)Zeit!

Eure Tine