Süßer Hefeteig {Basisrezept}

Zutaten für den Teig

  • 145ml Milch
  • 2 Tl Honig
  • 25g Hefe
  • 430g Weizenmehl Typ 550
  • ½ Tl Salz
  • 1 Ei
  • 3 El Rohrohrzucker (brauner Zucker funktionier auch sehr gut)
  • 100g Butter
  • 1 El Joghurt

Zubereitung

Bevor es losgeht sollten alle Zutaten Raumtemperatur haben.

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Die Milch in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen und den Honig sowie die zerbröselte Hefe hinzugeben. Die Mischung glattrühren und abgedeckt einige Minuten ruhen lassen. 

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Mehl, Salz und Zucker in der Schüssel einer Küchenmaschine oder einer Rührschüssel mischen. Weiche Butter, Ei und den Joghurt hinzugeben. Die Hefemilch ebenfalls in die Rührschüssel geben und den Teig einige Minuten mit dem Knetharken kneten. Der Teig sollte glatt und elastisch sein. Die Schüssel aus der Küchenmaschine nehmen, mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort mind. 40 Minuten gehen lassen. Sollte der Teig sein Volumen noch nicht verdoppelt haben, lasse ich ihn weitere 15 Minuten stehen. Damit der Teig warm und geschützt ist, stelle ich die Schüssel meist in meinen 50 Grad warmen Backofen.

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Den fertig gegangen Teig wie im Rezept beschrieben weiterverarbeiten.

Kirsch-Granola {Kirschen / Flocken / Nüsse / Sirup}

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Seit wir unser erstes Granola selbst gemacht haben, sind wir alle süchtig danach. Kaum noch ein gekauftes Müsli kommt bei uns auf den Tisch. Warum? Granola schmeckt uns einfach besser als "normales" Müsli, es selber zu machen ist nicht viel Arbeit, die Möglichkeiten sind grenzenlos und es ist großartig somit die Zuckermenge zu regulieren und die Zutaten selbst bestimmen zu können. Für mich als Allergikerin hat selbst gemachtes Granola zudem den großen Vorteil, dass wirklich nur das rein kommt, was ich vertragen und natürlich was uns allen schmeckt.

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Die Variante, die ich euch heute vorstelle hat eine Zutat, die nicht ganz einfach zu bekommen ist: getrocknete Kirschen. Wann immer mir ein paar Packungen über den Weg laufen kaufe ich so viele wie möglich und horte sie im Vorratskeller. Zum Beispiel für dieses wunderbare Müsli. 

Zutaten

  • 300g Haferflocken oder gemischte Getreideflocken
  • 200g Cashewkerne
  • 200g Haselnüsse
  • 100g Mandeln gehobelt
  • 150g gemischte Kerne (z.B.: Pinien-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne)
  • 300g getrocknete Kirschen (alternativ Cranberries oder eine Mischung aus Kirschen und Cranberries)
  • 90g Kakaonibs
  • 70g Amaranth gepoppt
  • 100g neutrales Öl (Kokos oder Rapsöl)
  • 100g Honig oder eine Mischung aus Argaven- und Reissirup

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Haselnüsse und Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und grob hacken. Haferflocken, Mandeln, Kerne und gehackte Nüsse mit den gehackten Kakaonibs und dem Amaranth mischen. Honig und Fett erwärmen, bis beides flüssig ist. Dann den Honig und das Fett gründlich unter die trocken Zutaten mischen, bis alles benetzt ist. Die Mischung auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten (bzw. bis alles goldbraun ist) backen. Zwischendurch regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig gebacken wird und rösten kann.

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Das Granola auf dem Blech auskühlen lassen und anschließend die gehackten Kirschen untermischen. Das fertige und vollständig ausgekühlte Granola in einem Vorratsglas oder einer Dose trocken lagern und alsbald verbrauchen.

Je nach Geschmack, mit Obst, Joghurt, Milch oder Saft ist das Granola ein gesundes und leckeres Frühstück für die ganze Familie. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Müsli-)Zeit!

Eure Tine

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P.S.: Extra für euch habe ich einen Kalorienrechner angeworfen: das Rezept ergibt ca. 1,5kg Müsli und eine Portion von 70g Granola hat ca.

  • 357 Kalorien
  • 23,4g Fett
  • 26,5g Kohlehydrate
  • 11,3g Zucker

Birnen-Brownie {Schokolade / Birne / Pekannuss}

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Schokolade und Birnen, das ist eine unschlagbare Kombi, die ich den ganzen Herbst hindurch futtern könnte. Je dunkler die Schokolade umso besser!

Für noch mehr Herbst im Brownie habe ich gehackte Pekannüsse in den Teig gegeben. Die groben Nüsse verleihen dem Gebäck mehr Struktur und runden den Geschmack mit ihrem leichten Nussaroma perfekt ab. Ich bin ganz begeistert von dem Törtchen und werde es bestimmt noch einige Male backen, vor allem wenn sich spontan Besuch ankündigt und nicht viel Zeit bleibt. 

 Zutaten für den Brownie

  • 75g Butter
  • 100g zartbittere Schokolade
  • 75g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 50g Joghurt
  • 100g Mehl
  • 1El Kakopulver
  • 1Tl Backpulver
  • 80g gehackte Pekanüsse  

Zutaten für Füllung & Dekoration

  • 3 kleine Birnen
  • 40g Schokolade

Zubereitung

Die Böden von zwei Springformen (jeweils 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Der Brownieteig lässt sich ganz ohne elektrische Hilfsmittel herstellen. Butter und Schokolade im Wasserbad oder mit Hilfe der Mikrowelle (ok, ein bisschen elektronische Unterstützung ist sinnvoll) schmelzen und glatt rühren. 

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Eier und Zucker mit einem Schneebesen verquirlen und die geschmolzene Schokoladen-Butter unter Rühren hinzu geben. Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und unter die Eiercreme heben. Anschließend die Pekannüsse unter den Teig ziehen und gleichmäßig auf die vorbereiteten Springformen verteilen. Jede Birne schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und die runde Seite der Länge nach mehrfach einritzen.

Die Brownies im 170°C vorgeheizten Ofen ca. 18-20 Minuten bei Umluft backen. Der Teig darf und sollte innen noch leicht feucht sein. Die Brownies aus dem Ofen holen, kurz auskühlen lassen und dann mit geschmolzener Schokolade dekorieren.

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Wenn der Brownie noch leicht warm serviert wird, dann schmeckt er mit etwas Vanilleeis ganz besonders wunderbar. Aber auch pur ist er ein Genuss. Probiert es aus und lasst euch vom Herbst verzaubern. 

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Apfel-Crumble {Äpfel / Dinkelmehl / Mandeln / Zimt}

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Wenn es bei uns am Wochenende einmal schnell gehen muss, dann ist ein Apfel-Crumble im Herbst genau das Richtige. Schon im Backofen verströmt er herrliche Apfel- und Zimtaromen. Für eine Extraportion Chrunch gibt es heute Mandelsplitter in der Apfelmasse und auf den Streuseln. Die Streusel habe ich mit Vollkornmehl und Muscovado-Zucker zubereitet, das verleiht ihnen ein nussiges Aroma und eine wunderbare Karamellnote. Am Besten, ihr probiert es gleich einmal selbst aus! 

Zutaten für die Streusel

  • 150g Vollkornmehl
  • 80g Muscovado-Zucker oder alternativ Rohrohrzucker
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 120g kalte Butter
  • 1-2 Tl Sweet Love von JustSpices* (alternativ 1 Tl gemahlener Zimt)

Zutaten für die Apfelmasse

  • 5-6 Äpfel
  • 2-3 El Dulce de Leche
  • 2 El Mandelsplitter

Zutaten zur "Vollendung"

  • 1 El Mandelsplitter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Eine ofenfeste Auflaufform fetten und bereitstellen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit den Fingerspitzen zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel müssen nicht gleichmäßig sein. 

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Die Äpfel schälen, Stiel, Kerngehäuse und den Blütenansatz entfernen und zuerst in spalten und dann in Stücke schneiden. Die fertigen Apfelstücke sowie die Mandelsplitter mit der Dulce de Leche vermengen und in die vorbereitete Auflaufform füllen.  

Dann die Streusel und anschließend die Mandelsplitter großzügig über die Äpfel verteilen und den Crumble für ca. 30-40 Minuten im Ofen backen. Die Flüssigkeit, die aus den Äpfeln getreten ist, sollte kochen und die Streusel sollten goldbraun sein. Den fertigen Crumble kurz abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. 

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Wunderbar schmeckt der Crumble lauwarm mit Vanilleeis oder einer selbstgemachten Vanillesauce. Eine gute, etwas kalorienärmere Variante ist Naturjoghurt, den ich am liebsten mit etwas Vanille und Reissirup verfeinert mag.

Habt eine gute (Kuchen- oder Crumble-)Zeit!

Eure Tine

*Dies ist keine Werbung! Ich habe mir das Gewürz selbst gekauft und finde es ist perfekt für dieses Backwerk geeignet.

Ice, Ice, Baby {Schokolade / Karamell / Keks / Blaubeeren}

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Das Rezept, das ich euch heute vorstelle kommt nur zum Teil aus meinem Backofen. Im Mittelpunkt steht im wahrsten Sinne des Wortes zart cremiges Eis! Seit einiger Zeit schon bin ich großer Fan von selbst gemachter Eiscreme und habe abseits vom Blog schon einiges ausprobiert. Um das Buch der wunderbaren Linda Lomelino "Lomelinos Eis" bin ich lange herumgeschlichen, doch in diesem Sommer konnte ich nicht länger widerstehen. Die vielen Rezepte, Ideen und wunderschönen Bilder haben mich zu diesen Eiscreme-Sandwiches inspiriert. Ice, Ice Baby!

Das Keksrezept habe ich mit etwas weniger Zucker aus Linda's Buch übernommen. Meine Sandwiches sind allerdings wesentlich kleiner als die von Linda. Sie schmecken köstlich, sind aber auch unfassbar mächtig. Aber so eine kleine Sünde geht immer, auch wenn der Sommer eigentlich schon vorbei ist. Das Grundrezept für die Eiscreme kommt aus der Lecker Bakery No. 1/2017. Das Eis ist super cremig und gelingt perfekt auch ohne Eismaschine, denn die fehlt mir noch!

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Zutaten für die Kekse

  • 75g Butter
  • 150g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Tl Natron
  • 80g Muskovado-Zucker
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt
  • 1 großes Ei
  • 150g gehackte weiße und zartbittere Schokolade (fein gehackt oder fertige Tropfen)

Zutaten für die Eiscreme

  • 2 Dosen gezuckerte Kondensmilch
  • 3 El Zitronensaft
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 350g Schlagsahne
  • 3 El Dulce de Leche
  • 1 kleines Glas Heidelbeeren

Zubereitung

Für die Kekse die trockenen Zutaten bis auf die Schokolade in einer großen Schüssel mischen. Die Butter schmelzen und mit dem Ei und dem Vanilleextrakt vermischen. Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die gehackte Schokolade dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten.  Den Keksteig in Frischhaltefolie gewickelt für mind. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

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In der Zwischenzeit bereite ich das Eis zu. Dazu die Kondensmilch mit dem Zitronensaft mindestens 10 Minuten mit dem Schneebesen der Küchenmaschine rühren und währenddessen das Sahnesteif einrieseln lassen. Die Sahne steif schlagen und unter die Kondensmilchcreme heben.

Die Masse auf zwei Gefrierschüsseln verteilen und eine Portion mit der Dulce de Leche marmorieren. Die zweite Portion Eiscreme mit der Fruchtmasse ebenfalls marmorieren. Das Eis für mindestens 6 Stunden gefrieren lassen.

Den Keksteig aus dem Kühlschrank nehmen. Jeweils eine kleine Portion Teig zu einer walnussgroßen Kugel formen. Die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten bei 160°C Umluft backen.

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Die ausgekühlten Kekse zwischen Backpapier einfrieren und bei Bedarf mit der Eiscreme schichten. Mit einem Espresso ein wunderbarer Nachtisch, auch in kälteren Zeiten - ganz sicher! 

Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit.

Eure Tine    

 

Rosinenbrötchen {Hefe / Rosinen / Schokotropfen / Liebe}

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Natürlich nicht nur am Wochenende, Rosinen- oder Hefebrötchen gehen immer und machen den Start in den Tag perfekt. Ganz besonders am Wochenende, da fällt das Frühstück bei uns meinst ausgiebiger als sonst aus. Der Teig lässt sich wunderbar teilen und ja nach Geschmack mit verschiedenen Zutaten verfeinern. Das Kuchenkind liebt Schokobrötchen, die Rosinenvariante steht beim Rest der Familie hoch im Kurs. Dieses Mal habe ich grüne Riesenrosinen verwendet, die zuvor einige Zeit in Apfelsaft oder Wasser quellen sollten. Dann sind sie super saftig und wunderbar!

Zutaten für den Hefeteig

  • 500g Mehl
  • 3/4 Würfel frische Hefe
  • 250ml Milch
  • 50g Zucker
  • 2 El Rapsöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

 Zutaten für Füllung und Belag

  • eine große Hand voll Rosinen (eingeweicht) 
  • alternativ Schokotropfen
  • 1 Eigelb
  • 1-2 El Milch

Zubereitung

Für den Hefeteig die Milch erwärmen und die Hälfte des Zuckers sowie die zerkrümelte Hefe hinzufügen. Die Milch hat die optimale Temperatur, wenn sie mehr als Handwarm ist, aber noch nicht richtig heiß. Die Hefemischung vorsichtig umrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefemilch einen Moment abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft.

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Mehl, Salz und verbleibenden Zucker mischen und zusammen mit der Hefe-Milch mit Hilfe der Knetharken von Küchenmaschine oder Handmixer kurz vermischen. Ei und Rapsöl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig im leicht warmen Backofen (max. 50°C) ca. 45 Minuten gehen lassen. Wenn ihr den Teig weiter verarbeitet sollte er sein Volumen mindestens verdoppelt haben. Den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und zu einer faustdicken Rolle formen. Diese in 8 - 10 gleiche Portionen teilen und aus jedem Teigstück ein Brötchen formen.

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Die vorgeformten Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Eigelb und Milch vermischen, die Teiglinge damit einstreichen und an der Oberseite 1 - 2 mal einritzen.  

Die Brötchen 15 - 20 Minuten oder bis sie goldbraun sind backen. Aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und lauwarm servieren. Was gibt es besseres für einen gelungenen Start in einen neuen Tag oder zur Stärkung für zwischendurch?! 

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Habt es köstlich und eine gute Kuchen(-Zeit)! 

Eure Tine