Bananenbrot {vegan / zuckerfrei / Bananen / Haferflocken / Schokolade}

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Ein gesundes Bananenbrot ist eine wunderbare Alternative für die Kaffeetafel am Wochenende oder auch spontan mal für zwischendurch. Die Variante, die ich euch heute vorstelle ist mehr ein Brot als ein Kuchen und schmeckt köstlich mit Erdnussbutter, Marmelade, Quark und oder Honig. Das Rezept stammt von der wunderbaren Jessi von Törtchenzeit, allerdings habe ich ein paar Details verändert. Solltet ihr den Blog noch nicht kennen, dann nichts wie hin. Es gibt leckere Rezepte und zauberhafte Bilder. 

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Sonntag ist in der Kuchenwelt meist Familienzeit, allerdings steht jetzt noch ein bisschen Gartenarbeit an und dann werden wir es uns auf dem Sofa gut gehen lassen. Und ratet mal, was es dann zu einem dampfenden Kaffee bzw. Kakao gibt? - Richtig, ein köstliches Bananenbrot.

Zutaten für ein Bananenbrot

  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 50g kernige Flocken (z.B. Haferflocken)
  • 2,5Tl Backpulver  
  • 1 Priese Salz
  • 60g Pekannüsse (oder jede andere Nusssorte)
  • 40g gehackte zartbittere Schokolade
  • 45ml Pflanzenöl (z.B. Rapsöl oder Kokosöl)
  • 100g Datteln entsteint
  • 100ml Cashewmilch (Hafer- oder Mandelmilch gehen auch sehr gut) 
  • 4 sehr Reife Bananen
  • 1 Messerspitze Vanillemark
  • 1Tl Reis- oder Ahornsirup

Zubereitung 

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und eine Kastenform (25cm) mit einem Streifen Backpapier auslegen. Damit lässt sich das Bananenbrot später leichter aus der Form heben.

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Mehl, Flocken, Backpulver und grob gehackte Nüsse in einer Schüssel gründlich miteinander vermischen. Die gehackte Schokolade und das Öl ebenfalls zugeben und unterarbeiten. In einem Hochleistungsmixer die Datteln mit der Cashewmilch zu einer groben Paste verarbeiten und drei der vier Bananen ebenfalls hinzugeben. Ich mixe alles so lange, bis ein Brei entstanden ist. Alternativ werden die Bananen mit einer Gabel zerdrückt und mit einer Gummizunge unter die Dattelmasse gehoben. Die Bananenpaste zur Mehlmischung geben und alles zu einem zähen Teig vermengen. 

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Den Teig in die Form füllen, die vierte Banane der Länge nach halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf den Kuchen legen. Mit etwas Reis- oder Ahornsirup bestreichen, dann karamellisiert die Banane während der Kuchen backt. Für ca. 50 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, der Teig darf noch leicht feucht sein.

Das Brot aus dem Ofen holen und zuerst in der Form und anschließend auf einem Rost auskühlen lassen. Noch leicht warm schmeckt das Bananenbrot besonders gut. Mein persönlicher Favorit ist Erdnussbutter mit Honig oder selbst gemachtes Nutella mit frischen Bananenscheiben, yummi! Das Bananenbrot lässt sich wunderbar in Scheiben geschnitten einfrieren und dann nach Bedarf portionsweise auftauen.

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Habt eine gute (Kuchen-)Zeit und bis bald!

Eure Tine

Brombeer-Meringue-Tarte {Brombeeren / Zitrone / Mohn / Quark / Knuspersommer}

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Ich freue mich sehr, nach viel zu langer Zeit endlich wieder ein neues Rezept mit euch zu teilen und danke euch für eure Treue in der Zwischenzeit! Im Sommer ist sehr viel passiert in der Kuchenwelt, unter anderem sind wir endlich umgezogen, haben uns eingelebt und auch der neue Backofen und ich sind, nach einigen Startschwierigkeiten, Freunde geworden. Wer meine Instagram-Stories verfolgt hat, hat die eine oder andere Back-Panne gesehen.

Bevor der Sommer in diesem Jahr aber vollkommen an der Kuchenwelt vorbeieilt, hüpfe ich kurz vor Schluss noch rasch in den Knuspersommer rein. So eine Blogaktion ist genau das Richtige für meine Rückkehr in die Kuchenwelt, vielen Dank, liebe Sarah! Vor zwei Jahren habe ich schon einmal an dieser tollen Aktion teilgenommen, die Sarah auf ihrem Blog „Das Knusperstübchen“ ausrichtet. Damals habe ich euch das Rezept für meinen absoluten Lieblingsstreuselkuchen mit Kirschen, Pistazien und Schokolade vorgestellt, den ich immer wieder, auch in abgewandelten Varianten backe. Solltet ihr den noch nicht kennen, hier geht’s zum Rezept.

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Die Tarte, mit der ich heute am Knuspersommer teilnehme, hat für mich schon jetzt das Potenzial ein ähnlicher Lieblingskuchen zu werden. Knuspriger Mürbeteig, inspiriert von der wundervollen Peggy Porschen, in Kombination mit saftiger Quarkcreme und süßen Brombeeren wird von Meringue-Tupfen gekrönt, die auf der Zunge zergehen. Na, wer kann da schon widerstehen?

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Zutaten für den Boden

  • 400g Mehl (Peggy verwendet Typ 405, aber auch 100g Vollkornmehl gemischt mit 300g Weizenmehl Typ 405 klappt prima und verleiht dem Gebäck ein leicht nussiges Aroma)
  • 200g feiner Zucker oder Rohrohrzucker
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Mohn
  • Abrieb einer Zitronenschale

Zutaten für Quarkcreme

  • 250g Quark
  • 2 Eigelb
  • ½ Tl Vanilleextrakt oder Mark von ½ Vanilleschote
  • 1-2 El Argavendicksaft

Zutaten für die Brombeerfüllung

  • 400g frische Brombeeren
  • 1-2 El Vollrohrzucker
  • 1 Päckchen Direkt-Gelatine

Zutaten für die Meringue

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100g feiner Zucker oder Puderzucker

Zubereitung

Das Rezept ist für eine eckige Tarteform (11x35cm) ausgelegt. Den Boden der Form lege ich mit Backpapier aus und stelle sie zur Seite. Als Erstes bereite ich die Brombeerfüllung zu. Die Früchte waschen, auf Küchenpapier leicht abtropfen lassen und verlesen. Mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen und sobald die Brombeeren kochen, die Hitze reduzieren und einige Minuten weiter köcheln lassen. Dabei ständig rühren, damit die Brombeeren nicht anbrennen. Die Früchte mit einer Gabel leicht zerdrücken und den Topf vom Herd nehmen und die Beeren erkalten lassen.

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Nun den Mürbeteig vorbereiten. Dazu die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl und Salz mischen, ebenso Mohn und Zitronenabrieb hinzufügen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich später nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

Für die Meringue die Eier trennen und die Eigelb für die Quarkmasse zur Seite stellen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Handmixer oder der Küchenmaschine weißlich aufschlagen. Den Zucker zufügen und solange weiterrühren, bis ein fester glänzender Eischnee entsteht.

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Während die Küchenmaschine eifrig rührt, alle Zutaten für die Quarkfüllung mit einander verrühren und bereitstellen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Als nächstes hole ich den Teig aus dem Kühlschrank und kleide mit der Hälfte die Tarteform aus. Der Boden sollte dabei nicht zu dick werden. Die Quarkmasse darauf geben und alles für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

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Kurz bevor die Tarte aus dem Ofen kommt, die ausgekühlten Brombeeren andicken. Dazu das Gelatinepulver unter ständigem Rühren nach und nach unter die Brombeeren mischen. Die Tarte aus dem Backofen holen, wenn die Quarkmasse leicht aufgegangen ist und eine feste Oberfläche hat. Der Boden sollte goldbraun sein.

Die Temperatur vom Backofen auf 90°C Umluft reduzieren. Dazu die Backofentür für einige Minuten offenstehen lassen. Sobald die Tarte etwas ausgekühlt ist, die angedickten Brombeeren auf der Quarkschicht verteilen und die Meringue mit Hilfe eines Spritzbeutels mit Sterntülle in Tupfen auf die Tarte spritzen. Die Tupfen, wenn vorhanden, mit einem Bunsenbrenner an den Rändern ganz vorsichtig anflämmen. Das schaut hübsch aus, ist aber nicht unbedingt notwendig.

Nun die Tarte für ca. 1 bis 11/2 Stunden im Ofen bei geschlossener Tür trockenen lassen.

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Die Brombeertarte schmeckt am besten frisch, im Kühlschrank hält sie sich ein paar Tage. Vor allem wegen der Meringue-Tupfen sollte sie jedoch innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Habt einen wunderschönen Tag und eine gute (Kuchen-)Zeit.

Bis bald, Eure Tine

 

Muttertagsherz {Rhabarber / Mandeln / Streusel / Liebe}

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For the English version of this recipe please scroll down.

Pünktlich zum Muttertag bin ich wieder da und habe ein sehr praktisches „last minute“ Rezept mitgebracht. Inspiriert dazu hat mich Dani von dem wunderbaren Blog Klitzeklein. Neben einem Rührteig und Streuseln braucht man nur noch ein bisschen Obst und schon kann der Kuchen in den Ofen wandern. Die Zutaten für beide Teige sind meist im Haus und ein wenig passendes Obst findet sich auch oft. Da meine Mutter immer ein großer Fan von Rhabarber war und dieser daher perfekt zu diesem Anlass passt, habe ich mich für eine Rhabarber-Variante entschieden. Aber auch Äpfel, das ist Dani’s Original, Birnen oder Steinobst eigenen sich wunderbar für dieses Rezept.

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Seid ihr auch schon gespannt, was eure Kinder und Familien sich für euch zum Muttertag ausgedacht haben? Bevor ich vor lauter Ungeduld ganz hibbelig werde, verziehe ich mich lieber in die Küche und sorge mit diesem wunderbar saftigen Kuchen für ein würdiges Highlight auf der Kaffeetafel. Also, rasch die Schürze umgebunden und schon kann’s losgehen:

Zutaten für den Rührkuchen

  • 3 Eier
  • 200g brauner Zucker
  • 200g Öl oder Backfett
  • 50ml Buttermilch oder Milch
  • 200g Mehl
  • 1-2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Streusel

  • 75g Mehl
  • 70g brauner Zucker
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 60g Butter

Zutaten für den Rhabarber & die Dekoration

  • 8 Stangen Rhabarber (möglichst rote Stangen wählen)
  • 1 El Zucker
  • 1-2 El Mandelblättchen
  • 1-2 Tl Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die Zutaten sind für eine Springform mit 26 cm Durchmesser bemessen. Ich habe mich aus gegebenem Anlass für eine Herzform entschieden.

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Zuerst hole ich die Eier aus dem Kühlschrank und lasse sie Zimmertemperatur annehmen. Dann stelle ich die Form auf einen Bogen Backpapier und falte das Papier am Rand der Form entlang, so dass sie auf dem Papier nicht verrutschen kann. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den Rhabarber putzen, d.h. die äußeren Fasern entfernen, schräg in fingerdicke Stücke schneiden und mit einem El Zucker in einer Schüssel etwas Saft ziehen lassen.  

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig zubereiten. Dazu Eier und Zucker schaumig rühren, Öl und Buttermilch zugeben und ebenfalls unterrühren. Die trockenen Zutaten zum Schluss dazu geben, dabei nur ganz kurz rühren, damit der Teig nicht klietschig wird.  

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Als nächstes kommen die Streusel an die Reihe. Alle Zutaten mit den Fingern zu einem krümeligen Teig verarbeiten. 

Nun fülle ich Zweidrittel vom Rührteig in die vorbereitete Form, verteile einen Teil des Rhabarbers darüber und bestreue anschließend alles mit der Hälfte der Streusel. Diese Idee stammt von Dani und sorgt dafür, dass der Kuchen wunderbar saftig wird. Anschließend kommt der Rest vom Rührteig auf die erste Streuselschicht, ebenso wie der verbliebene Rhabarber und die übrigen Streusel. Zum Schluss bestreue ich alles mit den Mandelsplittern.

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Dann ist der Kuchen bereit für den Backofen. Nach ca. 90 Minuten, ich mache immer eine Stäbchenprobe, kann er wieder raus. Die lange Backzeit ist vor allem dem saftigen Rhabarber geschuldet und macht es erforderlich, den Kuchen nach ca. 2/3 der Zeit mit Alufolie abzudecken, damit er oben nicht zu dunkel wird. Es duftet ganz wunderbar, wenn er endlich aus dem Ofen darf. Jetzt müssen wir uns nur noch ein bisschen gedulden, bis der Kuchen etwas abgekühlt ist. 

Den Streuselkuchen in 12 Stücke schneiden, mit Puderzucker bestäuben und gerne mit Sahne und einem Kaffee, Tee oder Kakao noch lauwarm genießen.

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Habt viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken! Ganz wichtig an diesem Wochenende: Habt einen wunderschönen Muttertag, lasst euch verwöhnen oder verwöhnt einen geliebten Menschen nach Herzenslust!

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine 


Recipe for the Mother Day‘s Heart

Ingredients for the batter

  • 3 eggs
  • 200g brown sugar
  • 200g oil or melted butter
  • 50ml buttermilk or milk
  • 200g all-purpose flour
  • 1-2 Tl baking Soda
  • 1 pinch of salt

Ingredients for the crumble

  • 75g all-purpose flour
  • 70g brown sugar
  • 60g grounded almonds
  • 1 pinch of salt
  • 60g butter

Ingredients for the rhubarb and decoration

  • 8 sticks of rhubarb (if possible read sticks)
  • 1 tbsp. sugar
  • 1-2 tbsp. flaked almonds
  • 1-2 tsp. icing sugar

Preparation

The ingredients are calculated for a round 10-inch cake pan. When I start, the eggs and the butter should be at room temperature. Line the bottom of the pan with parchment paper and preheat the oven to 350°F.

Clean and peel the rhubarb and cut it into pieces as thick as a finger. Mix the rhubarb with one to two tbsp. of sugar and set aside.

For the batter, whisk the eggs together with the sugar until foamy and add oil and buttermilk. Whisk again for a few moments. Finally stir the dry ingredients into the mass just for a few moments.

For the crumble put all listed ingredients together into a bowl and prepare a crumbly dough with your fingers.

Fill two third of the batter into the prepared pan. Spread half of the rhubarb on the batter and subsequently half of the crumble on the rhubarb. Thereafter, fill the rest of the batter onto the crumble, continue with the rest of the rhubarb and the remaining crumble. Finally spread the flaked almonds on the top of the cake and place the pan in the oven. The baking takes approximately 90 minutes, but I recommend testing the cake with a skewer after 60 minutes from time to time and cover it with aluminium foil if needed.  

Let the cake cool for a few moments, before your remove the pan. Dust the cake with icing sugar before served and enjoy.

Oreo Dipped-Cake {Vanille / Oreo / Schokolade}

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Ein langes Wochenende - wie wunderbar! Habt ihr Pläne? Wir werden es ruhig angehen lassen, nachdem wir in den letzten Wochen ständig unterwegs waren. Und wir werden den Frühling genießen und ihn festhalten - ich habe einfach keine Lust mehr auf den Winter! Das Törtchen, das ich euch heute vorstelle, habe ich schon vor einiger Zeit gebacken, es war ein Geburtstagstörtchen. Höchste Zeit also, dass es auf dem Blog landet. Oreo-Kekse sind in unserer ganzen Familie sehr beliebt und ich verstecke meine Vorräte meist, damit zum Backen auch noch etwas übrig ist.

Im Vanilleboden stecken Oreo-Stückchen und in der Meringue-Buttercreme habe ich fein gemahlene Oreo-Kekse verarbeitet. Gekrönt wird es von Schokoornamenten, Keksen und einer Schokoladenglasur – so lecker.

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 3 Päckchen (12) Oreo-Kekse gehackt
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • Eiweiß von 4 Eiern der Größe L
  • 200g feiner Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • 1,5 Päckchen (6) Oreo-Kekse

Zutaten für die Dekoration

  • 100g Schokoladen Candy Melts in Rosa
  • Zuckerperlen in Rosa
  • Große und kleine Oreo-Kekse
  • Lebensmittelfarbe in Gold – nach Geschmack

Zubereitung

Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

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Meine Küchenmaschine kommt heute zum Einsatz und rührt die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker schaumig. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse lasse ich lieber etwas zu lange als zu kurz rühren. Nun die Sahne hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Die Keks-Stückchen mit einem Teigschaber unterheben und den Teig auf dem vorbereiteten Backblech glattstreichen.

Den Kuchen für ca. 20-25 Minuten backen und vollständig (über Nacht) auf dem Blech auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht die Nacht über austrocknet.

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Am nächsten Tag kommt zuerst die Meringue-Buttercreme an die Reihe: Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist – dies kann einige Minuten dauern. Die Oreo-Kekse trennen und die Creme von den Keksen entfernen. Die Creme so naschen oder unter einen Joghurt rühren und als Nachtisch mit frischen Früchten essen. Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Fleischklopfer fein zerstoßen. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Zum Schluss kommen die zerstoßenen Oreo-Kekse hinzu. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

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Aus dem Boden mit Hilfe einer Untertasse oder einem kleinen Teller drei runde Tortenböden schneiden; den übrig bleibenden Teig kann man z.B. prima zu Cake-Popps verarbeiten. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2-3 El Buttercreme bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren. Nun den dritten Boden auflegen und die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen, dann mit einer weiteren Schicht Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Candy Melts nach Anleitung schmelzen und etwas von der Schokoladenmasse auf Butterbrotpapier streichen. Das Papier mit Hilfe von Gläsern oder Schalen wellen, so dass hübsche Ornamente entstehen. Mit der restlichen Schokolade die Torte überziehen. Sollte die Masse zu fest sein, ggf. etwas Kokosfett auflösen, so dass sie streichfähiger wird. Mit einem Löffel zuerst ein wenig Schokolade an den Rand der Torte geben, so dass Tropfen hinunterlaufen. Den Rest rasch auf der Oberfläche der Torte verstreichen. Die Torte zügig dekorieren, da die Schokolade rasch anzieht und die Dekoration dann nicht mehr haften bleibt. Evtl. Reste der Buttercreme zu Tupfen auf die Torte spritzen.

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Ich glaube die Torte ist eine tolle Geburtstagsüberraschung gewesen und ich freue mich schon, wenn der nächste Geburtstag ansteht. Nun wünsche ich euch aber erst einmal einen schönen ersten Mai und ein sonniges langes Wochenende!

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit. Eure Tine