Kürbis Torte {Kürbis / Fondant / Modelliermasse / Meringuebuttercreme}

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Manchmal kommt alles anders und öfters auch als man denkt...darum gibt es das Kürbistörtchen erst heute. Nicht nur zu Halloween, sondern auch zwischendurch ist das Törtchen der absolute Hingucker auf jeder Kaffeetafel! Es hat einen Kern aus Oreo-Vanille-Böden, die von einer extrem cremigen Meringue-Buttercreme umhüllt sind. Die Dekoration ist ein wenig aufwendig, aber lohnt sich sehr und mit etwas Übung klappt es nach ein paar Versuchen blitzschnell. Das Spinnennetz ist aus geschmolzen Marshmallows und eine Herausforderung für ungeduldige Menschen wie mich. Aber ihr seht, ich habe mich geduldet und bin mächtig stolz auf das Ergebnis! Habt viel Spaß mit denn Rezept und lasst es euch schmecken! 

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 3 Päckchen (12) Oreo-Kekse gehackt
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • Eiweiß von 4 Eiern der Größe L
  • 200g feiner Zucker
  • 250g zimmerwarme Butter
  • Lebensmittelfarbe in schwarz 

Zutaten für die Dekoration

  • Modelliermasse nach dem Rezept der wunderbaren Kessy von Pink Sugar*
  • 250g Fondant
  • Lebensmittelfarbe in pink und schwarz oder nach eigener Vorliebe
  • 8-10 große Marshmallows
  • etwas Kokosfett
  • Zuckerwatte
  • Zuckerperlen in Rosa

Zubereitung

Schon zwei Tage bevor das Törtchen fertig sein soll, bereite die ich den Kürbis vor. Dazu die Modelliermasse nach dem Rezept von Pink Sugar herstellen und zu kürbisförmigen Kugeln formen. Diese mindestens 4 Stunden kalt stellen und vollständig aushärten lassen. Aus den Kugeln rundherum mit einem Messer Schnitze herausschneiden, so dass die typische Kürbisform entsteht. Den Fondant färben, ausrollen und den Kürbis damit umhüllen und verzieren. Ich lagere die fertigen Figuren meist auf einem Tortenteller unter einer Glashaube. 

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Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Die Böden von zwei runden Backformen (ca. 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker in der Küchenmaschine sehr lange schaumig rühren. Die Butter schmelzen und mit der Sahne verrühren. Beides in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl zur Eiermasse geben und gründlich untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Die Keks-Stückchen mit einem Teigschaber unterheben und den Teig gleichmaßig auf die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden für ca. 30-35 Minuten backen und vollständig (über Nacht) auskühlen lassen. Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, sollte er abgedeckt werden, damit er nicht austrocknet.

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Am nächsten Tag kommt zuerst die Meringue-Buttercreme an die Reihe: Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker in einer Metallschüssel unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf mind. 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß in der Küchenmaschine steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, dies kann einige Minuten dauern. Sobald die Meringuecreme Zimmertemperatur hat, die zimmerwarme Butter (das ist wirklich sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Sollte die Creme zur weiteren Verarbeitung zu weich sein, kann man sie einen Moment im Kühlschrank aufbewahren.

Die Böden mit einem Messer vom Rand der Form lösen und jeden Boden 1x waagerecht durchschneiden. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit 2 El Buttercreme bestreichen und den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren bis alle Böden verwendet wurden. Die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. In der Zeit die verbliebene Buttercreme mit der Lebensmittelfarbe schwarz einfärben und Die Torte komplett mit Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

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Das Wichtigste zuerst: für die Dekoration der Torte mit dem Spinnennetz unbedingt Einmalhandschuhe tragen! Die Hälfte der Marshmallows mit etwas Kokosfett in der Mikrowelle schmelzen und glatt rühren. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und auf einen Drehtellet stellen. Ewas von der Masse in die Fingerspitzen (mit Handschuhen) nehmen und zwischen den Fingern beider Hände zu dünnen Fäden ziehen. Dazu die Finger zusammendrücken und langsam auseinander ziehen. Die Fäden vorsichtig um die Torte legen. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl und geht leichter wenn noch zwei helfende Hände da sind! 

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Die Torte mit dem Kürbis, den Zuckerperlen und der Zuckerwatte verzieren und servieren. Sie sollte mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. 

Habt einen wunderschönen Herbst und eine tolle (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

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Ruby-Charlotte {Himbeere / Johannisbeere / Joghurt / Ruby-Schokoriegel}*

 

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Von der neuen Ruby Schokolade, die von Callebaut entdeckt wurde, habe ich erst vor einigen Wochen erfahren. Eine liebe Kollegin hatte mir ein rosa farbenes KitKat mitgebracht und seitdem bin ich angefixt! Diese Variante wird auf Basis der neuen, von Callebaut auf den Markt gebrachten Schokolade in Hamburg produziert und zumindest aktuell nur limitiert und in ausgewählten Geschäften verkauft.

Die Charlotte vereint Vanillebiskuit, Beerenmarmelade und Joghurtmousse, die von Ruby KitKats umgeben werden. Das schaut nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch wunderbar. 

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Zutaten für den Biskuit  

  • 2 Eier (Größe L)
  • 90g Zucker (inkl. 1 Päckchen Vanillezucker) 
  • 40ml Milch (heiß!)
  • 30g Butter (geschmolzen)
  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Fruchtfüllung

  • 200g Himbeeren
  • 300g Johannisbeeren  
  • 35g brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 El Gin
  • 2 Blatt Gelatine

Zutaten für die Joghurt-Mousse

  • 450g griechischer Joghuert
  • 2 Päckchen Sofort-Gelatine
  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 2 El Agavendicksaft

Zutaten für die Dekoration  

  • 8 Päckchen Ruby Kitkat oder ähnliche Schokoriegel
  • 50g Schlagsahne
  • einige Beeren für die Dekoration  
  • weißes Schleifenband

Zubereitung

Los geht’s mit dem Biskuit. Den Boden einer Springform von 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springform füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe den fertigen Boden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen. 

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Für die Fruchtfüllung, die Früchte waschen und verlesen oder das TK-Obst auftauen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Die Beeren für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen, den Gin kurz vor Ende der Garzeit unter die Beerem mischen und alles noch einmal gründlich aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in den Früchten auslösen. Die Fruchtmasse in einer Schale erkalten lassen. 

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Für die Mousse den Joghurt mit der Sofort-Gelatine nach Packungsanweisung verrühren. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und unter den Joghurt heben. Mit dem Dicksaft nach Geschmack süßen und für einen kurzen Moment kalt stellen. 

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Den Boden einmal quer durchschneiden und einen der beiden Böden auf eine Tortenpappe legen. Da die Creme erst im Kühlschrank komplett fest wird, lege ich einen Tortenring um den untersten Boden und gebe 1/3 der Fruchtcreme auf den Boden. Die Hälfte der Mousse auf der Fruchtmasse verteilen und den zweiten Boden auflegen und ebenso verfahren. Die Torte für ca. 30 Minuten kalt stellen. Die verbleibende Fruchtcreme glatt rühren, ggf. ganz leicht erwärmen und die Torte damit bestreichen. Damit alles fest wird, sollte die Charlotte nun für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Den Tortenring vorsichtig entfernen, die Sahne steif schlagen und den Rand der Torte mit einer dünnen Schicht Sahne einstreichen. Die KitKat in jeweils zwei Riegel teilen und um die Torte stellen. Dabei die Riegel vorsichtig an die Torte drücken. Die Oberfläche mit Beeren verzieren und mit einer Schleife dekorieren.

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Die Torte im Kühlschrank lagern, sie sollte aber mindestens 30 Minuten vor dem Verzehr Zimmertemperatur nehmen. Nun bin ich aber sehr gespannt, wie euch die KitKat’s schmecken und was ihr zu meiner Charlotte sagt - schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht. Ich freue mich über euer Feedback! Lasst sie euch schmecken und habt eine beerige (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

*Werbung ohne Auftag weil Nennung von Marken

Dripped Cake {Schokolade / Himbeere / Cakepop / Sprinkles}

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Mit dieser Torte haben wir einen lieben Kollegen verabschiedet. Manchmal bietet das Leben Chancen, die man ergreifen muss und auch wenn es uns oft schwer fällt, ist es immer gut auf sein Herz zu hören. Also gab's zum Abschied eine Torte und die perfekte Gelegenheit für einen dripped cake. Was liegt näher für einen großen Schokoladen- und Eisliebhaber? Die Torte ist gefüllt mit einer zartbitteren Ganache und fruchtigem Himbeermark und wird von einem großen Cakepop-Eis gekrönt. Sie erfordert ein wenig Geduld, aber die ist bestens investiert, versprochen! 

Zutaten für die Böden

  • 4 Eier (Größe L)
  • 180g Zucker (inkl. 2 Päckchen Vanillezucker) 
  • 80ml Milch (heiß!)
  • 60g Butter (geschmolzen) 
  • 120g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Himbeermark

  • 250g Himbeeren
  • 20g Zucker
  • 20g Speisestärke

Zutaten für die Schokoladenganache

  • 150g Schlagsahne
  • 150g Zartbittere Schokolade

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 3 Eiweiß (Größe L) 
  • 150g Zucker
  • 190g Butter
  • Lebensmittelfarbe nach Geschmack

Zutaten für die Dekoration

  • Kuchenreste
  • Zartbittere Ganache oder Frischkäse
  • Eiswaffel
  • 80g geschmolzene Zartbittere Kuvertüre  
  • Sprinkles oder andere Zuckerdekoration

Zubereitung

Los geht es mit der Ganache. Dafür die gleichmäßig gehackte Schokolade in einer Schüssel bereitstellen. Die Sahne kurz erhitzten - nicht kochen - und über die Schokolade gießen. Alles für ca. 2 Minuten stehen lassen und dann vorsichtig nach und nach zu einer homogenen Masse verrühren. Die Ganache über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

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Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springformen füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe die fertigen Böden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen.

Am folgenden Tag starte ich mit dem Himbeermark. Dazu die Beeren verlesen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kuchen bringen. Die Speisestärke mit wenig Wasser glatt rühren und unter stetem Rühren unter die Himbeeren mischen. Die Masse einige Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, sie sollte sichtbar dicker werden. Das Himbeermark vom Herd nehmen und in einer Schüssel auskühlen lassen. 

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Die Böden aus der Form lösen, begradigen bzw. einen 1cm hohen Deckel abschneiden und die Böden jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Die Deckel werden später für das Cakepop-Eis verwendet. Die Ganache glatt rühren, ggf. wenige Sekunden in der Mikrowelle streichfähig machen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Creme sollte formstabil sein und nicht fließen. Einen Boden mit etwas Ganache auf einer Tortenpappe fixieren und einen fingerdicken Ring Ganache auf den Boden spritzen. Die Ganache sollte einen Abstand zum Rand der Torte von 0,5cm haben. Das Innere des Schokorings mit Himbeermark füllen. Sollte die Ganache zu weich sein, den Boden für 10 Minuten in den Kühlschrank geben und erst dann den nächsten Boden auflegen. Mit den übrigen Böden ebenso verfahren, ggf. einen Tupfer Ganache auch in die Mitte der Böden spritzen und den Zwischenraum mit Himbeermark füllen. Zum Schluss einen der unteren Böden falsch herum auflegen, so dass die Oberfläche der Torte schön glatt ist.

Die Torte in den Kühlschrank stellen und die Buttercreme herstellen. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß sehr steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme Butter (die Temperatur der Butter ist sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Die Torte oben und am Rand mit ca. 1/3 der Buttercreme einstreichen, dabei sicherstellen, dass Der Freiraum bis zur Ganache gefüllt ist. Die Torte sollte für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

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In dieser Zeit die Buttercreme teilen und 1/2 mit Lebensmittelfarbe färben. Beide Farben jeweils in einen Spritzbeutel füllen und breit stellen. Die Kuchendeckel in einer Schale fein zerkrümeln und mit der übrigen Ganache mischen. Sollte die Ganache aufgebraucht sein, kann man auch wunderbar Frischkäse verwenden. Es sollte eine formbare Masse entstehen, die zu großen Eiskugeln geformt wird. Diese im Kühlschrank fest werden lassen. Die Kuvertüre schmelzen und den Rand einer Eiswaffel damit bestreichen und mit Zuckerperlen dekorieren.

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und die weiße und farbige Buttercreme abwechselnd auf den Rand der Torte spritzen. Dazu ist es hilfreich, wenn die Torte auf einem drehbaren Untersetzer steht. Die übrige Buttercreme oben auf der Torte verteilen und alles mit einer Palette glätten. Die Torte nun so lange kalt stellen, bis die Buttercreme fest ist. Das dauert ca. 1/2 bis 1 Stunde. Die Kuvertüre ggf. nochmals leicht erwärmen und die Temperatur mit einem Tropfen an der Lippe testen. Wenn sie die Lippe berührt, sollte man keine Temperatur wahrnehmen. Nun mit Hilfe eines Spritzbeutels wenig Kuvertüre auf den Rand der Torte spritzen, so dass sie am Rand der Torte herunterfließt. Ca. 1-2 El Schokolade auf die Oberseite der Torte spritzen und mit einer Palette rasch glätten. Die Eiskugel mit Kuvertüre überziehen und auf die Torte setzen. Mit der Waffeln und nach Geschmack mit Springels dekorieren. Die Torte bis 1/2 Stunde vor dem Verzehr kalt stellen. 

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Das Rezept mimt zwar etwas Zeit in Anspruch, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall! Die Kombination aus Himbeeren und zartbitterer Schokolade ist einfach großartig. Lasst sie euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

 

Nusstorte mit Tonkacreme und Beeren {Mandel / Beeren / Tonkabohne / Ricotta}

 

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Die liebste Marmelade in unserem Haushalt ist immer noch Erdbeermarmelade und darum muss der Vorrat auch mindestens für ein Jahr reichen. Also ging es heute nochmal ins Erdbeerfeld und bei der Gelegenheit konnte ich nicht widerstehen: neben den selbst gepflückten Erdbeeren wanderten Himbeeren, Brombeeren und Süßkirschen in meinen Korb. 

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Habt ihr schon mal Tonka Bohnen ausprobiert? Ich war schon länger neugierig, aber erst kürzlich sind sie mir in die Hände gefallen. In der erfrischenden Ricotta-Creme macht sich das an Vanille erinnernde, leicht säuerliche Aroma ganz wunderbar. Abgerundet wird das Törtchen von nussigen Mandelböden. Ihr müsst diese Kombi unbedingt probieren! Die Creme ist ziemlich unkompliziert und so lässt sich die Torte ziemlich rasch aufbauen. 

Zutaten für den Nussboden

  • 3 große Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vanillemark
  • 3 El saure Sahne
  • 150g Butter
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 100g Mehl (Typ 405) 
  • 1 Tl Backpulver 

Zutaten für die Tonkacreme

  • 250g Ricotta
  • 250g Margerquark
  • 2 El Zucker
  • 1/2 Tonkabohne, fein gemahlen 
  • 180g Schlagsahne
  • 1 Tl San Apart

Zutaten für die Beerenfüllung und Dekoration

  •  500 - 750g frische, gemischte Beeren

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden von 2 runden Backformen mit jeweils 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Butter schmelzen, die saure Sahne einrühren und beides gründlich unter die Eimasse mixen. Mehl, Backpulver und Nüsse mischen und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei sollte möglichst wenig Luft entweichen. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und für ca. 30-35 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost erst mit der Form und dann ohne vollständig auskühlen lassen.

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Die Böden evtl. begradigen und jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Für die Creme die Sahne mit dem SanApart steif schlagen. Ricotta, Quark, Zucker sowie die fein geriebene halbe Tonka Bohne glatt rühren. Zum Schluss 2/3 der Sahne unterheben.

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Die Beeren waschen, säubern und ggf. die Kerne entfernen. Einen Boden auf einer Tortenpappe mit etwas Creme fixieren und ca. 1/4 der Creme auf dem Boden verteilen und großzügig mit Beeren belegen. Den nächsten Boden auflegen, mit der Creme, den Beeren und übrigen Böden ebenso verfahren. Die Torte mit einem Berg frischer Beeren denkorieren und den Rand rundherum mit der verbliebenen Schlagsahne einstreichen.

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Die Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen. Damit sich die Aromen vollständig entfalten, sollte sie eine halbe Stunde bevor sie serviert wird aus dem Kühlschrank genommen werden. Lasst sie euch schmecken und genießt diese wunderbare (Beeren-)Zeit!

Eure Tine 

Erdbeer-Holunder-Torte {Erdbeere / Holunder / Quark / Sahne / Vanille}

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Happy Birthday, ZeitfürKuchen! Drei Jahre wird mein Blog heute alt, es war eine spannende, lehrreiche, leckere und aufregende Zeit und ich freue mich auf viele weitere Jahre! Zur Feier des Tages, gibt es natürlich ein Törtchen. Passend zur Jahreszeit mit Erdbeeren im Teig und Holunderblütensirup in der Creme. Erfrischend und fruchtig zugleich, eine wunderbar leichte Torte für den Frühling. Mit ein wenig Dekoration, ist sie garantiert der Hingucker auf jeder Kaffeetafel.

Die Idee mit den Erdbeeren im Teig habe ich aus der aktuellen "Lecker" Mai 2018 und der wunderschöne Cake Topper ist von 101living, endlich kommt er zum Einsatz. 

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Zutaten für den Erdbeer-Biskuit

  • 5 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 160g Zucker (weiß und braun 1:1) 
  • 200g Erdbeeren, geputzt, gewaschen und püriert
  • 150ml neutrales Öl
  • 1 Tropfen rote Lebensmittelfarbe
  • 1 Prise Salz  
  • 320g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver  

Zutaten für die Holundercreme

  • 150ml Holunderblütensirup (selbst gemacht oder gekauft)
  • 6 Blatt Gelatine
  • 250g Schlagsahne
  • 500g Magerquark
  • 2 El Orangensaft

Zutaten für die Fertigstellung und die Dekoration

  • 2 EL Holunderblütensirup
  • Caketopper  
  • Holunderblüten (unbehandelt)
  • 3-4 Erdbeeren
  • 100g Schlagsahne
  • 1 Tl San Apart
  • 2 Tropfen Lebensmittelfarbe
  • Trinkhalme  

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden von 2 runden Backformen mit jeweils 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Die Eier mit beidem Zucker sehr schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Das Erdbeerpüree mit dem Öl unter die Eimasse rühren und die Lebensmittelfarbe hinzu geben. Mehl, Backpulver und Salz ebenfalls ganz kurz unterrühren und alles mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei sollte möglichst wenig Luft entweichen. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und für ca. 30-35 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost erst mit der Form und dann ohne vollständig auskühlen lassen. 

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Für die Creme die Schlagsahne steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung kalt stellen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und den Quark mit Orangensaft glatt rühren. Holunderblütensirup erhitzen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Den Sirup auskühlen lassen und mit dem Quark glatt rühren. Die Creme für mindestens 10 Minuten in den Kühlschrank stellen bis sie anfängt zu gelieren. Dann die Sahne vorsichtig unterheben. 

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Die Böden zweimal waagerecht durchschneiden, so dass insgesamt drei gleich hohe Böden entstehen. Jeden Boden mit etwas Sirup tränken. Einen Boden auf eine Tortenpappe setzen und einen Tortenring darum stellen. 3 EL Creme darauf verteilen und einen zweiten Boden aufsetzten. Wiederrum 3 EL Creme darauf verteilen und einen dritten Boden aufsetzten. Die Oberfläche ebenfalls mit Creme einstreichen und 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Aus den übrigen Böden und dem Rest Creme bereite ich mit frischen Früchten und etwas Sahne oder Joghurt ein Schichtdessert im Glas zu. 

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Den Tortenring entfernen und die verbleibende Creme glatt rühren. Die Torte damit nochmals einstreichen sodass die Oberfläche und der Rand der Torte möglichst sauber ausgearbeitet sind. Die Torte für weitere 1-2 Stunden kalt stellen. Die Sahne für die Dekoration steif schlagen und eine kleine Portion davon am rundherum am oberen Rand der Torte verteilen. Die übrige Sahne mit einem Tropfen pinke Lebensmittelfarbe färben und rundherum in der Mitte vom Tortenrand verteilen. Den Rest der Sahne mit einem weiteren Tropfen färben und am unteren Rand der Torte verteilen. Die Sahne glatt streichen, so dass die Torte am Rand mit einem Ombre-Effekt verziert ist. Mit Holunderblüten und Erdbeeren verzieren. Damit die Stiele der Blüten nicht direkt im Kuchen stecken, schneide ich die Halme in Stücke. Jeder Halm sollte etwas länger als die Stiele sein. Die Halme in der Torte platzieren und die Blütenstiele hineingeben. Mit dem Cake-Topper verzieren. 

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Lasst sie euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit! Ich freue mich auf viele weitere spannende Jahre mit euch, vielen Dank für eure Unterstützung! 

Eure Tine