Winterlicher Käsekuchen {Spekulatius / Quark / Cranberry / Whiskey-Karamell}

 

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Wenn ihr keine Plätzchen mehr essen mögt oder ihr die weihnachtlichen Gewürze noch nicht endgültig in den Schrank verbannen möchtet, dann habe ich hier etwas für euch: erfrischender Käsekuchen mit Spekulatiusboden, winterlicher Käsecreme und köstlichen Whiskey-Karamell. Die Käsemasse ist nur leicht gezuckert, so dass sie wunderbar mit der Karamellsauce harmoniert. Gekrönt ist alles mit meinem momentanen Lieblingsobst: Cranberries! 

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Ein Stück Käsekuchen passt nicht nur wunderbar zum Kaffee oder Tee am Nachmittag, sondern kann eine tolle Alternative zum Dessert sein. Wenn vom Nachmittag noch etwas übrig ist, dann gibts bei uns abends meist ein kleines Käsekuchen-Betthupferl. Die Stücke schneide ich dazu recht klein und serviere meist ein bisschen Fruchtsauce oder Karamell dazu - himmlisch. Das garantiert zwar keine guten Träume, aber ab und zu ist das ein perfekter Abschluss für einen langen Tag. 

Zutaten für den Boden

  • 50g Butter
  • 200g Spekulatius

Zutaten für die Käsecreme

  • 2 Eier
  • 40g brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Tl Spekulatiusgewürz
  • 100g Schlagsahne
  • 500g Margerquark

Zutaten für die Karamellsauce

  • 100g Zucker
  • 20g Butter
  • 100ml Sahne
  • 20cl Whisky

Zutaten für die Dekoration  

  • geeiste Cranberries (nach diesem Rezept)
  • einige zerkrümelte Spekulatius

Zubereitung

Den Backofen auf 140°C Umluft vorheizen und den Boden einer Springform mit 18cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Kekse in einem Blitzgacker fein mahlen. Alternativ legt man die Kekse in einen Gefrierbeutel, verschließt diesen und zerstößt die Plätzchen mit einem Topf oder Nudelholz. Die geschmolzene Butter hinzufügen und alles gut verkneten. Die Mischung auf den Boden der Form geben und glatt drücken. 

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Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Gewürz, Sahne und Quark zugeben und so lange rühren bis die Masse homogen ist. Die Käsemasse auf dem Boden verteilen und den Kuchen für 40-45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Den leicht abgekühlten Käsekuchen auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen und mit geeisten Cranberries und Spekulatius verzieren. Bis zum Verzehr kalt stellen.

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Für die Karamellsauce den Zucker karamellisieren und die Butter unterrühren wenn der Zucker goldbraun ist. Sobald die Butter weitgehend geschmolzen ist auch Sahne und Whiskey zugeben. Einen Moment einkochen und in ein steriles Glas füllen. Den Käsekuchen mit dem Karamell servieren oder dekorieren und dazu einem frischen Kaffee oder Tee genießen.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

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Brownie Pralinen {Schokolade / Lebkuchen / Haselnuss / Ganache}

 

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Nicht nur zu Weihnachten, sondern zu jeder Jahreszeit sind diese Schokoladenwürfel eine ganz besondere Leckerei. Der Brownie erinnert an Lebkuchen, wird mit einer Schokoganache getoppt und ist von zartschmelzender Schokolade umhüllt. Die Pralinen machen sich nicht nur auf dem Weihnachtlichen Plätzchenteller sehr hübsch, sondern sind ein toller Begleiter zum Espresso nach dem Essen oder einfach zwischendurch. Die Idee für dieses Rezept hatte ich, als ich einer meiner liebsten Beschäftigungen nachgegangen bin: dem Stönbern in Backzeitschriften oder Büchern. Eine kleine, vielleicht sogar etwas unscheinbare Beilage zu einer Zeitschrift hat mich zu diesem Rezept inspiriert. Die einzelnen Schritte lassen sich gut auf mehrere Tage verteilen und so dass die Pralinen recht unkompliziert hergestellt werden.

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Zutaten für den Brownie-Lebkuchen

  • 175g zartbittere Kuvertüre
  • 250g weiche Butter
  • 140g Zucker
  • 1 Tl Lebkuchengewürz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 140g Weizenmehl (Typ 405)
  • 100g geröstete gemahlene Haselnüsse

Zutaten für die Füllung

  • 200g Schlagsahne
  • ½ Tl Lebkuchengewürz
  • 150g zartbittere Kuvertüre

Zutaten für die Glasur

  • 250g zartbittere Kuvertüre
  • 50g weiße Kuvertüre

Zubereitung 

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Einen Backrahmen oder eine Backform (26x18cm) mit Backpapier auslegen. Die Kuvertüre in der Mikrowelle oder einem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Butter, Zucker und Lebkuchengewürz schaumig schlagen. Ei und Eigelb unterrühren sowie Mehl und Haselnüsse dazu geben und ebenfalls gründlich untermischen. Die flüssige Schokolade langsam dazu geben und dabei ständig weiterrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. 

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Den Brownie in der Form vollständig auskühlen lassen und mehrfach mit einem Holzspieß einstechen, so dass die Ganache etwas in den Teig eindringen kann. Die Kuvertüre hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne mit dem Gewürz aufkochen und über die Kuvertüre geben. Kurz stehen lassen, glatt rühren und auf dem Boden verteilen. Die Masse über Nacht im Keller oder Kühlschrank fest werden lassen. 

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Backrahmen oder Form entfernen und die Brownies in gleichmäßige Würfel schneiden. Kuvertüre schmelzen, temperieren (wenn die Kuvertüre die Unterlippe berührt sollte man keine Temperatur wahrnehmen) und die Würfel damit überziehen. Die Pralinen auf Backpapier fest werden lassen. Die weiße Kuvertüre ebenfalls schmelzen und die Pralinen damit dekorieren.

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Die Parlinen bleiben in einer luftdichten Dose im Kühlschrank mindestens 14 Tage frisch, schmecken aber besser, wenn sie Zimmertemperatur haben. Darum nehme ich sie immer einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank.

Lasst sie euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Orangenstollen {Orange / Schokolade / Hefe / Mandeln}

 

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Der dritte Stollen im Bunde schmeckt intensiv nach Orange und Schokolade. Ein Schokokern wird von einem saftigen Orangenhefeteig umhüllt. Die Kombination von zartbitterer Schokolade und Orange überzeugt mich immer wieder und zusammen mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt und Anis ist sie zu dieser Jaheszeit unschlagbar. Aber auch klassische Zutaten wie Orangeat und Mandeln fehlen in dieser Variante nicht. 

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Anbei also mein Rezept für einen nicht ganz alltäglichen Stollen, aber wer möchte schon immer Alltag haben? ;-)

Zutaten für den Hefeteig

  • 1 Würfel frische Hefe

  • 160ml lauwarme Milch

  • 120g Zucker

  • 500g Mehl

  • 3 Tl Stollengewürz

  • 1/2 Tl Salz

  • Abrieb von einer Bio Orange

  • 2 Eigelbe

  • 200g Butter

  • 1 Päckchen feingehacktes Orangeat

Zutaten für die Schkoladenschicht

  • 50g flüssige Butter

  • 100g geschälte gemahlene Mandeln

  • 80g geschmolzene zartbittere Schokolade

  • Abriebene Schale von 1/2 Bio Orange

Zutaten zum Fertigstellen

  • 80g geschmolzene Butter

  • 100g Puderzucker

Zubereitung

Hefe mit der lauwarmen Milch und 1 EL Zucker mischen und einen Moment stehen lassen. In der Zwischenzeit das Mehl mit den übrigen Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel geben und die Hefemilch darüber schütten. Mit dem Knetharken eines Handrührers oder einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort für mind. 1 Stunde gehen lassen. 

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Eine Stollenform mit Butter einfetten und leicht bemehlen. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Nun den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Backmatte in der Größe eines Backbleches ausrollen. Dabei sollte eine Seite die Länge der Stollenform haben. Für die Schokoschicht alle Zutaten mischen und gleichmäßig auf dem Hefeteig verteilen, wobei ein ca. 2 cm breiter Streifen am Rand der Seite freibleiben sollte, die der Länge nach der Backform entspricht. Den Hefeteig nun so falten, dass er in die Stollenform passt. Dabei sollte die Schokoladenschicht immer innen liegen. 

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Den Stollen mit der Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen und für 45 Minuten backen. Die Stollenform entfernen und für weitere 10 Minuten backen. Die Oberfläche mit der Hälfte der geschmolzenen Butter einstreichen und kurz einziehen lassen. Die übrige Butter schmelzen, den Stollen damit einstreichen und großzügig mit Puderzucker bestäuben.

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Der Stollen lässt sich frisch verzehren, bleibt aber in einer luftdichten Dose auch einige Tage frisch. Wer den Stollen noch ein wenig lagern möchte, wickelt ihn in zwei Lagen Alufolie und lässt ihn an einem kühlen und dunklen Ort ruhen. Mit einem frischen Kaffee, evtl. etwas Butter bestrichen schmeckt der hervorragend zum weihnachtlichen oder adventlichen Kaffeestündlichen.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit und lasst es euch gut gehen.

Eure Tine

 

 

Mandelstollen {Kirsche / Mandel / Quark / Rum}

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Neben Hefestollen gehört der Quarkstollen zu den Klassikern und ist in unserer Familie auch eigentlich der Favorit. Es kommt allerdings darauf an, womit der aromatisiert wurde. ;-) Die Kombi aus Kirschen und Mandeln harmoniert ganz wunderbar und ist neben dem Birnenstollen vom Vorjahr mein absoluter Favorit. Habt ihr denn schon alle Weihnachtsgeschenke? Hier wird noch fleißig vorbereitet und organisiert, aber das ist jedes Jahr das gleiche obwohl ich es immer wieder anders plane.... Jetzt aber ist Stollzeit! 

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Zutaten für den Teig

  • 175g Butter
  • 100g Puderzucker
  • ½ Tl Salz
  • 250g getrocknete Soft-Kirschen
  • 200g ganze Mandeln
  • 2 El Rum
  • 3-4 Tl Stollengewürzmischung
  • 2 kleine Eier
  • 250g Magerquark
  • 500g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Vollendung

  • 100g Puderzucker
  • 80g geschmolzene Butter

Zubereitung

Eine Stollenform mit Butter einfetten und leicht bemehlen. 175g weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Salz schaumig rühren. Die Kirschen fein hacken und die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie beginnen zu duften. Die Mandeln aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Rum, Stollengewürz, Eier und Quark zu der Butter geben und alles zu einer cremigen Masse verrühren. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Eier-Butter-Masse rühren. Dabei nur kurz mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer arbeiten und den Rest mit einem Teigschaber unterarbeiten. Nun die Mandeln grob hacken und zusammen mit den Kirschen unter den Teig heben. Den Teig in eine Stollenform geben und die Oberfläche glätten.

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Den Stollen mit der Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und auf vorletzter Schiene für ca. 40 Minuten backen. Die Stollenform abnehmen und den Stollen für weitere 10 Minuten backen. Die Oberfläche mit der Hälfte der geschmolzenen Butter einstreichen und kurz einziehen lassen. Die übrige Butter schmelzen, den Stollen damit einstreichen und großzügig mit Puderzucker bestäuben.

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Der Stollen lässt sich frisch verzehren, aber ein paar Tage Ruhe, damit er Reifen kann tuen ihm gut. Dazu den Stollen in zwei Lagen Alufolie wickeln und an einem kühlen, dunklen Ort lagern. Mit einem frischen Kaffee, evtl. etwas Butter bestrichen schmeckt der Quarkstollen mit Kirschen und Mandeln hervorragend zum weihnachtlichen oder adventlichen Kaffeestündlichen.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit und lasst es euch gut gehen.

Eure Tine

 

 

Dresdner Stollenhupf {Hefe / Rosinen / Zimt / Mandeln / Rum}

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In diesem Jahr gibt es eine Stollen-Trilogie! Los geht es mit diesem wunderbaren Stollenhupf. Einen klassischen Hefestollen nach Dresdner Art habe ich ausnahmsweise in meiner liebsten Gugelhupfform gebacken. Dank saftigen Rosinen, Zitronat und Orangeat sowie etwas Rum ist der Stollen sehr gehaltvoll, aromatisch und richtig schön schwer. Er sollte mindestens eine Woche ruhen um etwas zu reifen. Für die letzte Adventswoche ist er also der ideale Begleiter! 

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Seid ihr bereit, dann rein in die Schürze und ran an den Ofen ;-) 

Vorbereitung

  • 200g Rosinen
  • 200ml Rum oder Apfelsaft

Zutaten für den Hefeteig  

  • 1 Würfel Hefe
  • 180ml Milch
  • 125g Zucker
  • 500g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 200g Butter
  • 2 El Rum
  • 3-4 Tl Stollengewürz
  • je 1 Päckchen Zitronat und Orangeat  
  • 200g gehackte geschälte Mandeln

Zutaten für das Finish

  • 80-100g Butter (geschmolzen)
  • 125g Puderzucker 

Zubereitung

Zwei Tage vorher die Rosinen in einem luftdicht verschließbaren Gefäß mit dem Rum oder Apfelsaft mischen und im Kühlschrank ziehen lassen. Hefe mit der lauwarmen Milch und 1 EL Zucker mischen und einen Moment stehen lassen. In der Zwischenzeit das Mehl mit den übrigen Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel geben und die Hefemilch darüber schütten. Mit dem Knetharken eines Handrührers oder einer Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort für mind. 1 Stunde gehen lassen. Da der Teig durch die vielen Zutaten wie Rosinen und Mandeln sehr schwer ist, muss er nicht besonders groß werden.

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Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Eine Gugelhupf Form sogfältig fetten und mit Mehl bestäuben, damit der Stollen später nicht an der Form haftet. Den Teig einfüllen und die Oberfläche glattstreichen. Den Stollen nochmals für 20 Minuten in der Form gehen lassen und anschließend im vorgeheizten Ofen für 45 Minuten backen. Den Stollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und für weitere 10 Minuten backen. Den noch heißen Stollen aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und mit der Hälft der geschmolzenen Butter bestreichen. Einen Moment warten und den Stollen mit der verbleibenden, ebenfalls geschmolzenen Butter bestreichen. Großzügig mit Puderzucker bestäuben und vollständig auskühlen lassen.

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Der Stollen sollte in zwei Lagen Alufolie gewickelt für mindestens eine Woche an einem kühlen Ort reifen. Wir machen es allerdings meist so, dass ein Teil des Stollens sofort verzehrt wird und wir nur eine Hälft für später aufbewahren.

Habt eine wunderbar weihnachtliche (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Tonka-Zimt-Augen {Haselnuss / Tonkabohne / Zimt / Holundergelee}*

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Mit Engelsaugen oder Husarenkrapfen, wie diese einfachen aber super leckeren Plätzchen heißen, startet der diesjährige Plätzchenreigen. Aromatisiert ist der Teig nicht nur mit gerösteten und gemahlenen Haselnüssen, sondern auch mit Tonkabohne und Zimt. Die beiden Gewürze harmonieren super gut und das Rösten der Haselnüsse bevor sie gerieben werden bringt einen extra Kick Nussaroma - überzeugt euch selbst!

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Gefüllt sind die Kekse mit selbst gemachtem Holunderblütengelee. Stattdessen passt aber auch Quittengelee wunderbar oder jeder andere rote Beerengelee. Das Originalrezept stammt aus der essen & trinken 11/2011 und wurde in einigen Teilen abgewandelt. 

Zutaten für den Teig  

  • 300g Mehl (Typ 405) 
  • 80g geröstete und anschließend gemahlene Haselnüsse
  • 100g Zucker
  • 1/2 Tl gemahlener Zimt
  • 1/2 Tonkabohne fein gerieben
  • 1 Prise Salz
  • 200g kalte Butter
  • 2 Eigelbe

Zutaten für die Vollendung 

  • 100g Geele nach Vorliebe und Vorratsschrank
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Das Mehl mit den Nüssen, den Gewürzen und dem Salz mischen. Zucker, Eigelbe und Butter hinzufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Meine Küchenmaschine kommt heute nicht zum Einsatz, mit den Händen funktioniert das ganz wunderbar! Den Teig luftdicht in Folie gewickelt für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

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Den Teig mit einem Teelöffel portionieren und jede Portion zu einer Kugel formen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und die Teigkugeln auf das Backpapier legen. In jede Kugel mit einem Kochlöffel eine Mulde drücken und die Mulden mit Gelee füllen. 

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Plätzchen für ca. 10-12 Minuten backen.  

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Das Aroma verbreitet sich schon beim Backen im ganzen Haus und später jedes Mal wenn man die Plätzchendose öffnet steigt der wunderbare Duft direkt in die Nase. Herrlich und ein untrügliches Zeichen, dass der Advent und Weihnachten bevor stehen! Genießt die kleinen Pausen vom Alltag und habt eine gute (Plätzchen-)Zeit, ihr Lieben! 

Eure Tine

* Werbung ohne Auftrag wegen Markennennung