Kirschbuben {Mürbeteig / Kirschmarmelade / Puderzucker}


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Das Kuchenkind liebt Plätzchen und Cookies jeder Art, wobei Spitzbuben besonders hoch im Kurs stehen. Warum also das Lieblingsgebäck nur zu Weihnachten naschen? Vor allem weil es sich perfekt eignet um Mürbeteigreste zu verarbeiten. Mit frisch gekochter Süßkirschmarmelade sind sie der absolute Hit und auch optisch erinnern sie nicht wirklich an den Winter, den vielfältigen Ausstechern sei Dank! Auf gehts, bist du dabei?  

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Zutaten für die Buben

  • Mürbeiteig, z.B. von diesem Rezept oder von diesem Rezept
  • 2-3 El selbstgemachte Kirschmarmelade (oder gekaufte Marmelade)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und den nur noch leicht kalten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Kekse ausstechen, wobei jeder zweite Keks ein Loch in der Mitte bekommt, damit die Marmelade später sichtbar ist.

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Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech für ca. 10 Minuten im Ofen backen. Sie sollten goldbraun sein, wenn sie aus dem Ofen geholt werden. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen und mit Marmelade füllen. Die fertigen Kekse mit Puderzucker bestäuben uns servieren.  

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Die Kekse halten in einer kühlen Umgebung grundsätzlich 1-2 Wochen in einer luftdicht verschließbaren Blechdose. Erfahrungsgemäß verschwinden sie bei uns sehr viel schneller. Lasst sie euch schmecken und habt eine wunderbare (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

Johannisbeer-Tarte {Johannisbeere / Panna Cotta / Vanille / Marmelade}

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Hier herrscht gerade große Johannisbeer-Liebe! Vor allem die Kombination aus weiß, rot und schwarz hat es mir angetan, ich bin vollkommen hin und weg! Pur bin ich ja nach wie vor nicht ihr größter Fan, aber auf einer süßen Panna Cotta, fruchtiger Marmelade und einem knusprig süßen Mürbeteig ist die Kombination wirklich großartig. Wenn sich die Dinge in Russland anders entwickelt hätten, könnte man es als weltmeisterlich bezeichnen.

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Die weißen und roten sind sich geschmacklich recht ähnlich, die schwarzen deutlich herber und vielleicht etwas speziell. Wer die nicht so gerne mag, verzichtet und dekoriert nur mit rot und weiß. Ihr könnt die Beeren natürlich auch einfach so auf die Tarte legen, aber das Muster hat es mir besonders angetan :-) Mein ursprüngliches Lieblinsrezpt für den Mürbeteig von Peggy Porschen habe ich ein wenig abgewandelt und bin sehr happy mit dem Ergebnis.

Zutaten für den Mürbeteig

  • 400g Mehl Typ 405
  • 180g Butter
  • 200g feiner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale
  • getrocknete Hülsenfrüchte (z.B. Kichererbsen) zum Blindbacken

Zutaten für die Panna Cotta

  • 400g Schlagsahne
  • 5 Blatt Gelatine
  • 1 Päckchen Vanillezucker mit Vanilleextrakt

Zutaten für die Fertigstellung

  • je 200g Johannisbeeren in rot, weiß und schwarz
  • 3-4 El Johannisbeer-Himbeer-Marmelade (selbst gemacht oder eine andere gekaufte Beerenmarmelade)

Zubereitung  

Für die Tarte verwende ich meine rechteckige Tarteform von 11x35cm und lege den Boden der Form mit Backpapier aus. Für den Mürbeteig die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Mehl, Salz und Zitronenabrieb in einer separaten Schüssel vermischen. Die feuchten und die trockenen Zutaten nun rasch vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Das klappt sehr gut mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen. Den Teig in Folie gewickelt für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Tarte verwende ich nur die Hälfte des Teiges. Aus dem Rest backen wir meist Kekse, die das Kuchenkind heiß und innig liebt. Alternativ bereitet ihr nur die Hälfte des oben beschriebenen Rezeptes zu.

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Nach Ablauf der Ruhezeit den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und die Tartform mit der Hälfe des Teiges sorgfältig auslegen und mit Backpapier und den getrockneten Hülsenfürchten belegen. Den Boden für ca. 15 Minuten backen. Die Tart heraus nehmen, die Hülsenfrüchte und das Backpapier vorsichtig entfernen und die Tarte solange weiter backen bis sie goldgelb und knusprig ist. Die noch heiße Tarte mit 3-4 El Marmelade betreichen und vollständig auskühlen lassen. Die Hülsenfrüchte lagern bei mir in einem großen Glas mit Schraubdeckel und kommen darin zurück sobald sie vollständig ausgekühlt sind.

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Für die Panna Cotta die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne und Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. Die gründlich ausgedrückte Gelatine unter ständigem Rühren in der Sahne auflösen und die Masse zum Abkühlen in ein kaltes Gefäß geben. Wenn sie sich nur noch lauwarm anfüllt die Panna Cotta vorsichtig, über einen Löffelrücken auf die Marmelade gießen und für mind. 30 MInuten im Kühlschrank anziehen lassen. Die Creme sollte noch nicht vollständig fest sein, die Johannisbeeren sollten aber auch nicht in die Creme einsinken.

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Nun die Tarte nach Herzenslust mit Johannisbeeren dekorieren und anschließend für mind. 3 Stunden im Kühlschrank vollständig fest werden lassen. Leicht gekühlt schmeckt sich besonders gut und ist gerade an warmen Sommertagen wunderbar erfrischen. Ich hoffe die Dekoration macht euch genauso viel Freue wie mir. Schickt mir gerne ein Bild von eueren nachgebackenen Rezepten.   

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Dripped Cake {Schokolade / Himbeere / Cakepop / Sprinkles}

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Mit dieser Torte haben wir einen lieben Kollegen verabschiedet. Manchmal bietet das Leben Chancen, die man ergreifen muss und auch wenn es uns oft schwer fällt, ist es immer gut auf sein Herz zu hören. Also gab's zum Abschied eine Torte und die perfekte Gelegenheit für einen dripped cake. Was liegt näher für einen großen Schokoladen- und Eisliebhaber? Die Torte ist gefüllt mit einer zartbitteren Ganache und fruchtigem Himbeermark und wird von einem großen Cakepop-Eis gekrönt. Sie erfordert ein wenig Geduld, aber die ist bestens investiert, versprochen! 

Zutaten für die Böden

  • 4 Eier (Größe L)
  • 180g Zucker (inkl. 2 Päckchen Vanillezucker) 
  • 80ml Milch (heiß!)
  • 60g Butter (geschmolzen) 
  • 120g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Zutaten für das Himbeermark

  • 250g Himbeeren
  • 20g Zucker
  • 20g Speisestärke

Zutaten für die Schokoladenganache

  • 150g Schlagsahne
  • 150g Zartbittere Schokolade

Zutaten für die Meringue-Buttercreme

  • 3 Eiweiß (Größe L) 
  • 150g Zucker
  • 190g Butter
  • Lebensmittelfarbe nach Geschmack

Zutaten für die Dekoration

  • Kuchenreste
  • Zartbittere Ganache oder Frischkäse
  • Eiswaffel
  • 80g geschmolzene Zartbittere Kuvertüre  
  • Sprinkles oder andere Zuckerdekoration

Zubereitung

Los geht es mit der Ganache. Dafür die gleichmäßig gehackte Schokolade in einer Schüssel bereitstellen. Die Sahne kurz erhitzten - nicht kochen - und über die Schokolade gießen. Alles für ca. 2 Minuten stehen lassen und dann vorsichtig nach und nach zu einer homogenen Masse verrühren. Die Ganache über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

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Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der heißen Milch gründlich aufschlagen, bis eine sehr helle und luftige Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern, aber die Geduld lohnt sich. Die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl zur Eimasse geben, dabei sollte die Küchenmaschine nur ganz kurz laufen. Anschließend die vermischten trockenen Zutaten auf die Eigelbmasse geben. Alles mit einer Gummizunge vorsichtig aber sehr gründlich und in kreisförmigen Bewegungen unterheben und anschließend in die Springformen füllen. Die Böden ca. 35 Minuten backen. Nach einer geglückten Stäbchenprobe die fertigen Böden aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen.

Am folgenden Tag starte ich mit dem Himbeermark. Dazu die Beeren verlesen und mit dem Zucker in einem Topf zum Kuchen bringen. Die Speisestärke mit wenig Wasser glatt rühren und unter stetem Rühren unter die Himbeeren mischen. Die Masse einige Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, sie sollte sichtbar dicker werden. Das Himbeermark vom Herd nehmen und in einer Schüssel auskühlen lassen. 

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Die Böden aus der Form lösen, begradigen bzw. einen 1cm hohen Deckel abschneiden und die Böden jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Die Deckel werden später für das Cakepop-Eis verwendet. Die Ganache glatt rühren, ggf. wenige Sekunden in der Mikrowelle streichfähig machen und in einen Spritzbeutel füllen. Die Creme sollte formstabil sein und nicht fließen. Einen Boden mit etwas Ganache auf einer Tortenpappe fixieren und einen fingerdicken Ring Ganache auf den Boden spritzen. Die Ganache sollte einen Abstand zum Rand der Torte von 0,5cm haben. Das Innere des Schokorings mit Himbeermark füllen. Sollte die Ganache zu weich sein, den Boden für 10 Minuten in den Kühlschrank geben und erst dann den nächsten Boden auflegen. Mit den übrigen Böden ebenso verfahren, ggf. einen Tupfer Ganache auch in die Mitte der Böden spritzen und den Zwischenraum mit Himbeermark füllen. Zum Schluss einen der unteren Böden falsch herum auflegen, so dass die Oberfläche der Torte schön glatt ist.

Die Torte in den Kühlschrank stellen und die Buttercreme herstellen. Dazu die Eier trennen und die Eigelbe anderweitig (z.B. für einen Pudding oder ein Curd) verwenden. Das Eiweiß und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen über einem kochenden Wasserbad auf 65°C erhitzen. Hierbei ist ein Thermometer notwendig. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasserbad entfernen und das Eiweiß sehr steif schlagen. So lange weiterschlagen, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Dies kann einige Minuten dauern. Nun die zimmerwarme Butter (die Temperatur der Butter ist sehr wichtig für das Gelingen der Creme) in drei Portionen unter den Eischnee rühren, bis eine homogene und glatte Creme entstanden ist. Sollte die Creme ausnahmsweise doch ausflocken, kann man sie einfach kurz über dem Wasserbad erwärmen und wieder glattrühren. Die Torte oben und am Rand mit ca. 1/3 der Buttercreme einstreichen, dabei sicherstellen, dass Der Freiraum bis zur Ganache gefüllt ist. Die Torte sollte für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

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In dieser Zeit die Buttercreme teilen und 1/2 mit Lebensmittelfarbe färben. Beide Farben jeweils in einen Spritzbeutel füllen und breit stellen. Die Kuchendeckel in einer Schale fein zerkrümeln und mit der übrigen Ganache mischen. Sollte die Ganache aufgebraucht sein, kann man auch wunderbar Frischkäse verwenden. Es sollte eine formbare Masse entstehen, die zu großen Eiskugeln geformt wird. Diese im Kühlschrank fest werden lassen. Die Kuvertüre schmelzen und den Rand einer Eiswaffel damit bestreichen und mit Zuckerperlen dekorieren.

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und die weiße und farbige Buttercreme abwechselnd auf den Rand der Torte spritzen. Dazu ist es hilfreich, wenn die Torte auf einem drehbaren Untersetzer steht. Die übrige Buttercreme oben auf der Torte verteilen und alles mit einer Palette glätten. Die Torte nun so lange kalt stellen, bis die Buttercreme fest ist. Das dauert ca. 1/2 bis 1 Stunde. Die Kuvertüre ggf. nochmals leicht erwärmen und die Temperatur mit einem Tropfen an der Lippe testen. Wenn sie die Lippe berührt, sollte man keine Temperatur wahrnehmen. Nun mit Hilfe eines Spritzbeutels wenig Kuvertüre auf den Rand der Torte spritzen, so dass sie am Rand der Torte herunterfließt. Ca. 1-2 El Schokolade auf die Oberseite der Torte spritzen und mit einer Palette rasch glätten. Die Eiskugel mit Kuvertüre überziehen und auf die Torte setzen. Mit der Waffeln und nach Geschmack mit Springels dekorieren. Die Torte bis 1/2 Stunde vor dem Verzehr kalt stellen. 

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Das Rezept mimt zwar etwas Zeit in Anspruch, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall! Die Kombination aus Himbeeren und zartbitterer Schokolade ist einfach großartig. Lasst sie euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

 

Johannisbeer-Joghurt-Kuchen {Johannisbeere / Joghurt / Puderzucker / Vanille}

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In Österreich nennt man sie Ribisel, eindeutig der klangvollere Name. Johannisbeeren sind nicht nur hübsch sondern auch herrlich fruchtig sondern auch ziemlich sauer! In einem süßen Teig aber machen sie sich hervorragend und dann bin sogar ich ein großer Fan! 

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Zutaten für den Kuchen

  • 4 Eier
  • 225g Zucker
  • 1 Tl Vanillemark
  • 200g Naturjoghurt (Zimmertemperatur!)
  • 100ml Öl
  • 300g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Johannisbeeren

Zutaten für die Glasur

  • 150g Puderzucker 
  • 100g Johannisbeeren

Zubereitung

Eine rechteckige Kastenform fetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Öl und Joghurt vermischen und gründlich unter die Eimasse mixen. Mehl und Backpulver mischen und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Johannisbeeren waschen, verlesen und die benötigte Menge für den Teig abwiegen. Johannisbeeren mit 1 El Mehl vermischen und ebenfalls mit einer Gummizunge unter den Teig heben. Den Teig in die Form geben und die Oberfläche glätten. Den Kuchen für mind. 55 Minuten backen, die Oberfläche ggf. nach einiger Zeit abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird. Bevor der Kuchen aus dem Ofen kommt unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Den Kuchen erst wenn er sich ur noch lauwarm anfühlt aus der Form nehmen und auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

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Den Puderzucker mit soviel Wasser verrühren, dass ein glatter Guss entsteht. Diesen auf dem Kuchen verteilen und mit Johannisbeeren dekorieren.   

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Wenn es unter der Woche schnell gehen muss, dann gibt es hiervon auch schon mal ein Stück zum Frühstück. Mit einem frischen Kaffee oder Tee, ist er aber auch ein perfekter Begleitet zum Kaffeestündchen! Lasst ihn euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine

 

 

Nusstorte mit Tonkacreme und Beeren {Mandel / Beeren / Tonkabohne / Ricotta}

 

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Die liebste Marmelade in unserem Haushalt ist immer noch Erdbeermarmelade und darum muss der Vorrat auch mindestens für ein Jahr reichen. Also ging es heute nochmal ins Erdbeerfeld und bei der Gelegenheit konnte ich nicht widerstehen: neben den selbst gepflückten Erdbeeren wanderten Himbeeren, Brombeeren und Süßkirschen in meinen Korb. 

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Habt ihr schon mal Tonka Bohnen ausprobiert? Ich war schon länger neugierig, aber erst kürzlich sind sie mir in die Hände gefallen. In der erfrischenden Ricotta-Creme macht sich das an Vanille erinnernde, leicht säuerliche Aroma ganz wunderbar. Abgerundet wird das Törtchen von nussigen Mandelböden. Ihr müsst diese Kombi unbedingt probieren! Die Creme ist ziemlich unkompliziert und so lässt sich die Torte ziemlich rasch aufbauen. 

Zutaten für den Nussboden

  • 3 große Eier
  • 180g Zucker
  • 1 Tl Vanillemark
  • 3 El saure Sahne
  • 150g Butter
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 100g Mehl (Typ 405) 
  • 1 Tl Backpulver 

Zutaten für die Tonkacreme

  • 250g Ricotta
  • 250g Margerquark
  • 2 El Zucker
  • 1/2 Tonkabohne, fein gemahlen 
  • 180g Schlagsahne
  • 1 Tl San Apart

Zutaten für die Beerenfüllung und Dekoration

  •  500 - 750g frische, gemischte Beeren

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Boden von 2 runden Backformen mit jeweils 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und bereitstellen. Die Eier mit dem Zucker und der Vanille sehr schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist. Butter schmelzen, die saure Sahne einrühren und beides gründlich unter die Eimasse mixen. Mehl, Backpulver und Nüsse mischen und mit einer Gummizunge zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei sollte möglichst wenig Luft entweichen. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und für ca. 30-35 Minuten backen. Auf einem Kuchenrost erst mit der Form und dann ohne vollständig auskühlen lassen.

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Die Böden evtl. begradigen und jeweils einmal waagerecht durchschneiden. Für die Creme die Sahne mit dem SanApart steif schlagen. Ricotta, Quark, Zucker sowie die fein geriebene halbe Tonka Bohne glatt rühren. Zum Schluss 2/3 der Sahne unterheben.

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Die Beeren waschen, säubern und ggf. die Kerne entfernen. Einen Boden auf einer Tortenpappe mit etwas Creme fixieren und ca. 1/4 der Creme auf dem Boden verteilen und großzügig mit Beeren belegen. Den nächsten Boden auflegen, mit der Creme, den Beeren und übrigen Böden ebenso verfahren. Die Torte mit einem Berg frischer Beeren denkorieren und den Rand rundherum mit der verbliebenen Schlagsahne einstreichen.

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Die Torte mindestens 4 Stunden kalt stellen. Damit sich die Aromen vollständig entfalten, sollte sie eine halbe Stunde bevor sie serviert wird aus dem Kühlschrank genommen werden. Lasst sie euch schmecken und genießt diese wunderbare (Beeren-)Zeit!

Eure Tine 

Pistaziengugel {Pistazie / Passionsfrucht / Vanille / Puderzucker}

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Manchmal muss es gar kein Törtchen sein. Ein saftiger Gugelhupf reicht uns zum Kaffeestündchen oft vollkommen aus und zaubert allen Anwesenden ein glückliches Lächeln ins Gesicht. In diesem Fall sorgen gemahlene Pistazien und säuerliche Passionsfrucht für eine ganz besondere Note. Die Glasur aus Puderzucker und Passionsfrucht ist das Tüpfelchen auf dem i. Seid ihr dabei? Dann nix wie ran an den Mixer, die kleinen Schönheiten sind blitzschnell fertig, versprochen!

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Zutaten für den Teig

  • 3 Eier
  • 140g Rohrohrzucker
  • 3 El Saure Sahne
  • 180g Butter 
  • 180g Mehl
  • 1Tl Backpulver
  • 60 gemahlene Pistazien 
  • Mark von 2,5 Passionsfrüchten

Zutaten für die Glasur

  • 3 El Puderzucker
  • Mark von 1-1,5 Passionsfrucht  

Zubereitung

Das Rezept ergibt 6 kleine Gugelhupfe (ich habe diese Form verwendet) und ein bis zwei Muffins. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und die Backform gründlich fetten und bemehlen. Dazu habe ich die From mit Hilfe eines Pinsels mit etwas geschmolzener Butter ausgestrichen und anschließend mit Mehl bestäubt.

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Eier und Zucker in der Küchenmaschine luftig aufschlagen. Die Butter schmelzen und mit 2 El saurer Sahne verrühren. Beides langsam zur Eiermasse geben und sorgfältig untermischen. Mehl und Backpulver mischen und unter die Creme heben. Den Teig in zwei Portionen teilen. Unter eine Portion die Pistazien und die restliche saure Sahne heben, das Passionsfruchtmark unter die andere Hälfte heben. Die Teige gleichmäßig auf die Formen verteilen und ggf. mit einer Gabel marmorieren.

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Die Gugelhupfe für ca. 15 - 20 Minuten backen und nach einer kurzen Zeit aus der Form holen. Puderzucker und Fruchtmark zu einem zähen Guss verrühren und die noch warmen Hupfe damit überziehen bzw. verzieren. Die Hupfe auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für’s Picknick, den Ausflug, zum Kaffeestündchen oder auch mal zum Frühstück, mit diesen Gugel liegt ihr immer goldrichtig! Habt einen köstlichen Sommeranfang und eine gute (Kuchen-)Zeit! 

Eure Tine